17. Juli 2008 · Kommentare deaktiviert für Schlechte Chancen für junge Grundschullehrerinnen und –lehrer · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik · Tags: ,

GEW fordert langfristige Personalplanung!

Bericht: GEW Bayern

Die heute bekannt gegebene Einstellungsnote von mindestens 2,09 für erfolgreich ausgebildete Grundschullehrerinnen und –lehrer bedeutet Arbeitslosigkeit für 56 Prozent der Betroffenen. Diese rigide Einstellungspolitik ist eine kurzsichtige Reaktion auf das vermeintliche Überangebot an Grundschullehrerinnen und –lehrern.

Tatsächlich besteht nach wie vor ein erheblicher Bedarf an besserer Betreuung für die Kleinen in der Grundschule. An Realschulen, Gymnasien und beruflichen Schulen dagegen besteht ein eklatanter Mangel an Lehrkräften. Daher ist die Einstellungssituation für Lehrerinnen und Lehrer an diesen Schularten zur Zeit günstig. … weiter

11. Juli 2008 · Kommentare deaktiviert für „Richtige“ Ganztagsschulen statt Mittagsbetreuung bis 16:00 Uhr! · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik · Tags:

Bericht: Susanne Glas / GEW Bayern

Die von der GEW Bayern bereits 1999 als unprofessionelle Maßnahme kritisierte Mittagsbetreuung an bayerischen Grund- und Förderschulen wird zum kommenden Schuljahr weiter ausgebaut und bis mindestens 15:30 Uhr verlängert. Auch wenn der bisher jämmerliche staatliche Zuschuss auf 7.000 € pro Gruppe mehr als verdoppelt wird, lehnt die GEW Bayern diese Maßnahme ab, denn sie ist kontraproduktiv zur längst fälligen Einrichtung von „richtigen“ Ganztagsschulen für
alle Kinder. … weiter

11. Juli 2008 · Kommentare deaktiviert für Schüler, Eltern und Lehrkräfte leiden unter Mammutklassen · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik · Tags: ,

Stellungnahme: GEW Ansbach

Das staatliche Schulamt streicht im kommenden Schuljahr in Ansbach drei Klassen mit Erstklässlern. Die Folgen sind, dass in sechs von 15 Eingangsklassen mehr als 25 Schüler sein werden. Wieder einmal ein pädagogisches Armutszeugnis bayerischer Schulpolitik!

Wenn die Leiterin des Schulamtes bei ihrer jüngsten Entscheidung dabei auf die Vorgaben des Kultusministeriums verweist, begreift man, dass die seit langem bestehende desolate Personalsituation an den Schulen politisch organisiert ist. … weiter