27. Mai 2011 · Kommentare deaktiviert für „Ich hoffe dass Gott verhindert, dass meiner Familie etwas passiert“ · Kategorien: Recht und Unrecht

Der bayerische Flüchtlingsrat hat folgenden Spendenaufruf herausgegeben:

Spendenaufruf für Familie Wogasso

Herr Wogasso (36) wird in Äthiopien gesucht, da er kritische Artikel über das Regime veröffentlicht hat. In Deutschland fand er Schutz, doch seine Familie ist weiterhin in Äthiopien. Dies bereitet ihm schlaflose Nächte, da er fürchtet, dass an seiner Frau und den Kindern (3 und 14 Jahre) Rache genommen wird. „Ich hoffe dass Gott verhindert, dass meiner Familie etwas passiert“, sagt der Äthiopier. Aufgrund seiner Flüchtlingsanerkennung hat er das Recht seine Familie nach Deutschland zu holen und zu schützen. Finanziell ist es ihm aber nicht möglich selbst für die Kosten der DNA-Tests, Visa und Flugtickets aufzukommen, da sich der Gesamtbetrag auf ca. 2000-2500 Euro beläuft.

Herr Wogasso ist Äthiopier, lebt seit 2006 in Deutschland und studiert derzeit Maschinenbau an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt in Schweinfurt. Bereits während des Asylverfahrens ist es Herrn Wogasso gelungen das Studium aufzunehmen, derzeit ist es jedoch fraglich, ob er dies weiterführen kann. Aufgrund der Anerkennung als Flüchtling (AE 25.2/kleines Asyl) erhält Herr Wogasso nicht länger Asylbewerberleistungen, aufgrund des Studiums ist es vom SGB II Bezug ausgeschlossen und da er bereits im Herkunftsland (Äthiopien) ein Studium abgeschlossen hat, erhält er kein BAföG – somit bleibt ihm als einzige Leistung das Wohngeld zur Lebensunterhaltssicherung. In Äthiopien hat Wondu Wolka Wogasso bereits erfolgreich den Studiengang „Advanced Diploma in mechanical Engineering“ abgeschlossen. Danach war er Offizier in der äthiopischen Armee und hat später politische Artikel veröffentlicht. Seither wird ihm vorgeworfen, dass er Geheimnisse der Armee offen gelegt hat. Seine Frau und seine zwei Kinder (3 und 14 Jahre) leben zurzeit noch in Äthiopien und Herr Wogasso hat große Angst, dass seine Familie nun auch durch Verfolgung bedroht ist.

Wir bitten Sie daher um Ihre Spende für Wondu Wolka Wogasso und seine Familie!

Bitte unterstützen Sie unseren Hilferuf!

 

Spendenkonto:

Bayerischer Flüchtlingsrat
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 700 205 00 Konto
Nr: 88 32 602
Stichwort: „FZ Wogasso“

 

Auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung, da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind. Bitte geben Sie hierzu ihre Adresse auf dem Überweisungsträger mit an.

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