25. Mai 2012 · Kommentare deaktiviert für Verband der Bezirke tritt Inklusionsgedanken mit Füßen · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik · Tags: ,

Mitteilung: Die Linke im Bezirkstag

Als eine Bankrotterklärung in Sachen Inklusion, bezeichnet die Linke im mittelfränkischen Bezirkstag die jüngste Resolution des Verbands der bayrischen Bezirke zum Thema Schulbegleiter/innen.

Nach Meinung der Bezirkstagslinken sei Schulbegleitung ein unverzichtbares und wertvolles Instrument auf dem Weg zur Inklusion und biete den betroffenen behinderten Kindern die notwendige Unterstützung zum Besuch einer Regelschule. … weiter

06. Mai 2012 · Kommentare deaktiviert für Wem nutzt die Handy-Sammelaktion? · Kategorien: Dies und Das - kurz notiert · Tags: ,

von Stephan Lippels, GEW München

In Bayern findet derzeit, beworben von den beiden Ministerien von Huber und Spaenle, eine Sammelaktion für Handys statt.

Insgesamt werden i. R. der Aktion ca. 10.000 Sammelboxen an ca. 7.000 Sammelstellen ausgegeben und zwar an

  • ca. 6.000 Schulen
  • ca. 180 Behörden des Freistaats Bayern
  • 25 Kreisfreie Städte und 75 Landkreisen, die gebeten wurden, die rd. 200 kreisangehörigen Gemeinden in die Sammlung mit einzubeziehen
  • ca. 30 Hochschulen bzw. Universitätskliniken
  • ca. 370 Krankenhäuser
  • ca. 50 Umweltpaktbetrieb (darunter Großunternehmen wie BMW)
  • ca. 50 weitere Einrichtungen.

Der geschätzte Rohstoffwert eines einzigen Handys liegt nach Angaben der Veranstalter dieser Aktion selbst zwischen 1,00-1,60 Euro bei einer Zahl von durchschnittlich einem geschätzten Schubladenhandy pro Einwohner. Entsprechendem Profit gegenüber steht, dass Geld- und Sachgewinne für die sammelnden Schulen in Höhe von 15.000 Euro ausgeschrieben sind. Die Summe der Preise entspricht also ca. zwei gesammelten Handys pro Schule.

Beim ministeriellen Werben für einen „Wettbewerb an den Schulen: ‚Welche Schule sammelt die meisten Handys, gemessen an der Schülerzahl?'“ ist von einem „Reinerlös“ die Rede, welcher an „schulische und andere Umweltprojekte“ gehen soll. Die Sammelaktion selbst zählt als ein solches Schul- und Umweltprojekt. Es fehlen Angaben, wie sich der Reinerlös berechnet und v.a. was die beteiligten Minister und Firmen bekommen.

Der personelle und finanzielle Aufwand an den Schulen ist recht beachtlich

Quellen zur weiteren Recherche bzw. Information:

Die Schulleitungen sollen die Kollegen informieren – üblicherweise geschieht dies durch Kopieren der Schreiben. Die Sammelbox soll gesichert und beaufsichtigt werden – steht also im Lehrerzimmer oder Sekretariat.
http://www.realschule.bayern.de/schulleitung/kms/archiv/1229815.pdf

Pressemitteilung zur Aktion
http://www.km.bayern.de/pressemitteilung/8084/nr-088-vom-24-04-2012.html

Aktion – Eigenwerbung
http://handy-clever-entsorgen.de/hintergrundinformation/doc/hintergrundinformationen.pdf

Mit der Sammlung betraut:
http://www.vereev.de/
http://www.take-e-way.de/

Mit der Ausführung der Aktion sind beauftragt:
http://www.teqport.com/
http://www.umicore.de/
http://www.arvato.com/de.html
Bei Arvato, einer 100%igen Bertelsmann-Tochter stellt sich nach zahlreichen Erfahrungen in Sachen Datenschutz noch die Frage, was mit Daten alter Chipkarten geschieht, falls diese bei der Sammlung mit abgegeben werden sollten.

Die Aktion wird – wohl in Erwartung gesteigerter Nachfrage – zusätzlich finanziell durch E-Plus, Telefonica, Telekom und Vodafone unterstützt.

©Foto: s.media / www.pixelio.de

Dieser Artikel ist auch im Magazin „AUSWEGE-Perspektiven für den Erziehungsalltag“ veröffentlicht worden. Es gibt einen Kommentar dazu: 

http://www.magazin-auswege.de/2012/04/handy-sammelaktion/comment-page-1/#comment-633

 

04. Mai 2012 · Kommentare deaktiviert für Länder und Bildungsverlage einig: Scansoftware für Schulen kommt nicht · Kategorien: Daten und Fakten, Recht und Unrecht · Tags:

Bereitstellung moderner Unterrichtsmaterialien – auch in digitalisierter Form – gemeinsames Anliegen

Mitteilung: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

MÜNCHEN. Eine Scansoftware für Schulen wird nicht kommen. Das ist das Ergebnis der Verhandlungen, die eine bayerische Delegation für die deutschen Länder mit den Schulbuchverlagen geführt hat.

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03. Mai 2012 · Kommentare deaktiviert für Übertrittszeugnisse sind pädagogischer Unfug · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik · Tags:

Mitteilung: DIE LINKE Weißenburg-Gunzenhausen/Ansbach

Heute wurden in Bayern die Übertrittszeugnisse überreicht. Bayernweit schaffen etwa 40% der Viertklässlerinnen und Viertklässler die magische Grenze von 2,33 und somit den Übertritt ans Gymnasium. Statistisch wird hier auch etwa die Hälfte auf dem Weg bis zum Abitur scheitern. Dafür werden viele andere durch die Strapazen des zweiten und dritten Bildungswegs geschickt, wo sie am Ende doch ein Abitur oder eine Hochschulreife erwerben.

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02. Mai 2012 · Kommentare deaktiviert für Klassenbildung und Personaleinsatz an den Grund-, Mittel- und Hauptschulen 2012/2013 · Kategorien: Arbeitsplatz · Tags:

Aus dem KMS v. 25.4.2012, Aktenzeichen IV.3 – 5 S 7401 – 4b. 6 780 in Kurzform ohne Gewähr.

Wer den genauen Wortlaut wissen will, möchte sich bitte das zugehörige KMS von der Schulleitung geben lassen.

 

Schuljahr 2012/13

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02. Mai 2012 · Kommentare deaktiviert für Wartelisten für Lehramtsbewerber 2012 · Kategorien: Studium und Referendariat

Die Antwort des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus auf die schriftliche Anfrage des Herrn Abgeordneten Dr. Christoph Rabenstein (SPD) vom 24.02.2012 „Aktuelle Wartelisten für Lehramtsbewerber“:

Download der Anfrage inkl. Antworten