11. Januar 2015 · Kommentare deaktiviert für BI sieht ersten Dominostein für Abzug der US-Kampfhubschrauber aus der Region gefallen · Kategorien: Was sonst noch wichtig ist ...

Etz langt´s!“ begrüßt zivile Umnutzung der Barton-Kaserne: „Chance für Stadtentwicklung“ – Forderung: „Konversionsplanung für Ansbach jetzt anpacken – Altlastenproblematik klären“

Mitteilung: Bürgerinitiative „Etz langt’s!“

Der Vorstand der Bürgerinitiative „Etz langt´s!“ begrüßt die Nachricht, dass das US-Militär die Barton-Kaserne in Ansbach freigeben wird: „Die zivile Umnutzung eröffnet für die Stadt vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten.“ Die Liegenschaft eigne sich etwa für das Entstehen bezahlbaren
Wohnraums und attraktiven Gewerbeflächen.

Gleichzeitig erinnert die BI an die Halbwertszeit von Ankündigungen mit Blick auf US-Stationierungsstrategien. So hatte es noch vor drei Jahren geheißen, dass alle Ansbacher Kasernen „enduring bases“, also Standorte bis zum St.-Nimmerleinstag, seien. Daher ständen angesichts der
katastrophalen Haushaltslage der USA und der sukzessiven Verlagerung von militärischen Einrichtungen nach Osteuropa auch die Heliporte in Katterbach und Illesheim mittelfristig zur Disposition: „Mit der Barton-Kaserne fällt der erste Dominostein für den Abzug der über 100 USKampfhubschrauber aus Westmittelfranken.“

Man werde in den kommenden Monaten das Engagement für den Schutz von Mensch und Umwelt vor Fluglärm und Abgasen daher weiter verstärken, kündigte der BI-Vorstand an. Eine wichtige Aufgabe für Stadt und Region Ansbach sei zudem, die Konversionsplanungen rechtzeitig zu beginnen. Gerade die Altlastenproblematik in der Barton-Kaserne bedürfe einer zeitnahen Klärung.

„Wir erwarten, dass sich Politik und Verwaltungen der Region ab sofort am Arbeitskreis Konversion des Bayerischen Städtetags beteiligen“, forderte der BI-Vorstand. Dessen nächste Sitzung findet Ende Februar statt.

PM v. 9.1.2015
Boris-André Meyer
Pressesprecher
Bürgerinitiative „Etz langt’s!“

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