atomkraft-nein-dankeDemo pro Energiewende

Das Ansbacher Energiewendebündnis, getragen vom Bund Naturschutz (BN), Bündnis 90/Die Grünen, SPD, ÖDP, offener Linker, BAP und Landesbund für Vogelschutz, ruft am Jahrestag des Reaktorunglücks von Fukushima zu der Kundgebung „Energiewende jetzt!“ auf. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 11. März, 18.00 Uhr am Martin-Luther-Platz in Ansbach statt. MdB Harald Weinberg spricht zum Thema „Tschernobyl, Fukushima, Fracking – Schaffen wir die Wende?“. Es gibt, so betonen die Veranstalter, einen Zusammenhang zwischen dem Hunger nach Öl und der Bereitschaft, Hochrisikotechnologie zur Energiegewinnung einzusetzen. Abschließend berichtet Peter Huber aus Windsbach, der zur Zeit des Unglücks in der Region in Japan tätig war, was sich zur Zeit des Fukushima-Unglücks vor Ort abspielte.

Vier Jahre nach dem Super-GAU in Japan, so die Veranstalter, sei die Heimat Hunderttausender verstrahlt. Die Krebsraten bei Kindern dort steigen. In Deutschland sind weiterhin 9 Atomkraftwerke am Netz. In Bayern liefert die Atomkraft noch fast 50 % des Stroms. Niemand wisse, wohin mit den strahlenden Hinterlassenschaften. Vor diesem Hintergrund verweigere das Atomstromland Bayern seine Beteiligung an der Endlagersuche. Zugleich werde in Deutschland, besonders aber in Bayern, die Energiewende abgewürgt, zum Beispiel durch Ausbremsen der Windkraft mit überzogenen Abstandsregelungen.

Das Ansbacher Energiewende-Bündnis ruft auf zur Kundgebung:

ENERGIEWENDE JETZT!

Mittwoch, 11. März, 18.00 Uhr, Ansbach, Martin-Luther-Platz

1 Kommentar

  1. Fukushima muss im oeffentlichen Bewusstsein gehalten werden! Viele haben schon wieder die Details des Hergangs vergessen und die Atomlobby versucht wieder, das ganze als „bedauerlichen Einzelfall“ darzustellen, der womoeglich auf Sabotage zurueck zu fuehren sei …