BI: „Gemeinsam mehr für Schutz von Gesundheit und Lebensqualität erreichen“
Lob für Bürgerengagement – Ball liegt nun bei Land und Bund

Mitteilung: Etz langt’s!

„Das einstimmige Votum des Bad Windsheimer Stadtrats gegen die Belastungen der Bevölkerung durch den Flugbetrieb der Kampfhubschrauber ist ein klares Signal. Gemeinsam mit dem Stadtrat der Stadt Ansbach macht Mittelfrankens einziges Heilbad deutlich, dass es mit Blick auf Form und Ausmaß der US-MStationierung in Katterbach und Illesheim nicht mehr so weitergehen kann wie bisher“, erklärt der Vorstand der Bürgerinitiative (BI) „Etz langt´s!“ zum Beschluss des Kurstädtischen Rates vom 14. Dezember (Windsheimer Zeitung und Fränkische Landeszeitung berichteten). Der Ansbacher Stadtrat fordert bereits seit 2009 –ebenfalls einstimmig- ein Nachtflugverbot und ein Überflugverbot von Wohngebieten.

Die BI weiter: „Gemeinsam können Ansbach und Bad Windsheim mehr für den Schutz von Gesundheit und Lebensqualität der Region erreichen. Der Ball liegt nun bei Bund und Land. Der überregionalen Politik sollte dabei klar sein, dass über 100 Hubschrauber in Westmittelfranken viel zu viele sind. Der Gesetzgeber muss zudem verbindliche Beschränkungen der Überflugrechte verankern – in zeitlicher wie in räumlicher Hinsicht. Gleichzeitig ist es Aufgabe einer vorausschauenden Landesentwicklung, die Kommunen frühzeitig bei Planungen der zivilen Umnutzung der militärischen Liegenschaften zu unterstützen. Für den Bereich Bad Windsheim kommt hierbei insbesondere dem Wirtschaftsfaktor Tourismus, der durch die Überflüge der Hubschrauber derzeit in Mitleidenschaft gezogen wird, Bedeutung zu.“

Großes Lob zollte der BI-Vorstand dem Bürgerengagement in Bad Windsheim. Rund 2.000 Menschen hätten so mit ihrer Unterschrift dokumentiert, dass das Bürgerwohl künftig Vorrang haben muss vor Militärinteressen. Besonderen Dank sprach „Etz langt´s!“ seinen langjährigen Vorstandsmitgliedern aus Bad Windsheim, Tanja Schwarz (Ickelheim) und Stadträtin Petra Negendank, aus: „Sie haben mit langem Atem an diesem Erfolg mitgearbeitet.“

Pressemitteilung v. 19.12.2017
Boris André Meyer
Bürgerinitiative Etz langt’s!

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