Forderung nach grundlegender Überarbeitung der gesamten Oberstufe

Mitteilung: GEW Bayern

Die Landesfachgruppe Gymnasium der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bayern (GEW) trifft sich heute in München zu ihrer Delegiertenversammlung. Der wiedergewählte Vorsitzende Andreas Hofmann wandte sich mit klaren Forderungen an die Staatsregierung:

„Die gesamte Oberstufe muss grundlegend überarbeitet werden. Die Festlegung der Stundentafel der 11. Klasse war ein großer Fehler, der aber noch rückgängig gemacht werden kann. Die Verleihung der Hochschulreife ist Ziel des Gymnasiums, was nur durch eine inhaltlich anspruchsvolle und methodisch moderne Oberstufe erreicht werden kann!“

In seiner Grundsatzrede skizzierte Andreas Hofmann den von der GEW geforderten Rahmen und nannte speziell folgende Eckpunkte: Weiterlesen »

Jena: „Von ‚goldenen Zeiten‘ sind wir in Bayern noch weit entfernt!“

Mitteilung: DGB Bayern

Anlässlich der heutigen Regierungserklärung des Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder stellt Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern, fest:

„Von ‚goldenen Zeiten‘, wie der Bayerische Ministerpräsident in seiner Regierungserklärung fabuliert, sind wir in Bayern noch weit entfernt. Die Interessen und Bedürfnisse der bayerischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer spielen in Söders ‚10-Punkte-Plan‘ kaum eine Rolle. So wächst etwa der Niedriglohnsektor in Bayern seit Jahren. Das wird aber mit keiner Silbe erwähnt. Ganz zu schweigen von den Maßnahmen, die nötig sind, um gute Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten in Bayern zu erreichen. Dazu gehören die Stärkung der Tarifbindung und des Mindestlohns ebenso wie eine Vereinfachung der Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Tarifverträgen und die Schaffung eines bayerischen Vergabegesetzes bei öffentlichen Aufträgen.“ Weiterlesen »

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bayern ist über die Aussage des neuen Kultusministers erfreut, wonach die externe Evaluation für das kommende Schuljahr ausgesetzt wird.

Mitteilung: GEW Landesverband Bayern

Um den Lehrkräftemangel in Bayern etwas zu entschärfen, forderte die Bildungsgewerkschaft in der Vergangenheit bereits mehrfach die Aussetzung der externen Evaluation. Die Gewerkschaft brachte die Forderung immer wieder in die Diskussion ein. Weiterlesen »

SPD-Gesundheitspolitikerin und Ärztin Kathrin Sonnenholzner: „Ich werde alles tun, dieses Gesetz in seiner jetzigen Form noch zu verhindern“

Mitteilung: SPD Landtagsfraktion Bayern

Das geplante Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz der Staatsregierung ist nach Einschätzung der Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses des Bayerischen Landtags, Kathrin Sonnenholzner (SPD), „eine Katastrophe für die psychisch Kranken“. Sie werde alles zu tun, „um das Gesetz in seiner jetzigen Form noch zu verhindern“, sagte die Medizinerin und Abgeordnete am Montag.

Die geplanten Regelungen liefen auf eine Stigmatisierung von psychisch Kranken hinaus, warnt Sonnenholzner: „Besonders furchtbar finde ich die Unterbringungsdatei, die es Behörden für fünf Jahre ermöglicht, festzustellen, ob jemand zum Beispiel wegen Depressionen in stationärer Behandlung war. Solche Menschen sind in der Regel keine Gefahr für andere, aber sie würden künftig behandelt wie verurteilte geisteskranke Verbrecher.“

Sonnenholzner betont, der ursprüngliche Zweck eines solchen Gesetzes sei es gewesen, die Hilfe und Unterstützung für psychisch Kranke zu verbessern. „Doch mit diesem Entwurf wird das Gegenteil erreicht. Die Betroffenen werden davor zurückschrecken, sich professionelle Hilfe zu suchen, aus Angst, für immer in den Akten zu stehen. Für mich ist klar: Dieses Gesetz darf so nie kommen.“


PM v. 16.4.2018
SPD Landtagsfraktion Bayern
bayernspd-landtag.de

Mitteilung: Die LINKE – Landesverband Bayern

Nach der Unendlichkeitshaft für Verdächtige und den Eingriffen in die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger durch das Polizei-Aufgaben-Gesetz (PAG), hat sich die CSU-Regierung wieder was Neues einfallen lassen um ihre Bürger zu überwachen: das „Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz“.

Mit dem neuen Gesetz können psychisch Erkrankte nach Belieben weggesperrt und ihre Kommunikation überwacht werden. Die  Besuche von Angehörigen oder Freunden werden stark eingeschränkt und videoüberwacht. Obendrein sollen die Diagnosen und Befunde an eine Zentralstelle weitergeben, fünf Jahre gespeichert werden. Diese hoch sensiblen Daten werden staatlichen Organen wie z.B. der Polizei zur Verfügung gestellt. Die ärztliche Schweigepflicht sowie der Schutz der Krankenakten werden damit massiv aufgeweicht.  Eva Bulling-Schröter, designierte Spitzenkandidatin der bayerischen LINKEN dazu: „ Schon der Name dieses Gesetzes ist reine Verarschung. Dies ist keine Hilfe psychisch Erkrankter, sondern die Beraubung ihrer Freiheits- und Persönlichkeitsrechte. Es ist nicht hinnehmbar wie die CSU systematisch die Rechte der Bürgerinnen und Bürger mit Füßen tritt. Dieses arrogante Vorgehen macht deutlich, dass es eine LINKE Opposition im Landtag braucht um auch innerparlamentarisch die Freiheitsrechte der Menschen zu verteidigen.“


PM v. 16.4.2018
Die LINKE – Landesverband Bayern
www.die-linke-bayern.de

Friedensmahnwache am 16.04. 2018

Wann: 18.00 Uhr

Wo: Martin Luther Platz, Ansbach

Aufruf:

„In der Nacht von Freitag 13.04 auf Samstag 14.04 fand ein völkerrechtswidriger Angriff auf Syrien statt. Die USA, Frankreich und Großbritannien stützen sich hierbei auf Vermutungen, nicht bestätigtes Propaganda-Filmmaterial und haben ohne UN-Mandat syrische Stellungen angegriffen. Weiterlesen »

SPD-Fraktionsvizin Simone Strohmayr: Stress und Leistungsdruck an den Schulen fordern ihre Opfer

Mitteilung: SPD Landtagsfraktion Bayern

Immer weniger Lehrerinnen und Lehrer bleiben bis zum regulären Pensionsalter im Dienst. Die Zahl derer, die vorzeitig in Ruhestand gehen, hat sich in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdoppelt. Das geht aus der Antwort des Kultusministeriums auf eine Anfrage (PDF, 157 kB) der stellvertretenden SPD-Landtagsfraktionvorsitzenden Dr. Simone Strohmayr hervor. Waren es 2013 noch 1239 Lehrkräfte, die vorzeitig die Schulkreide niederlegten, taten das 2017 schon 2883. Weiterlesen »

Mitteilung: GEW Bayern

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bayern zeigt sich entsetzt über den Vorschlag von Markus Söder, den Besuch der Regelklassen von bestandenen Deutsch- und Wertetests abhängig zu machen.

Zu begrüßen wäre die Verkleinerung der Gruppen, in welchen Schüler*innen Unterstützung im Spracherwerb erhalten. Jedoch darf das Sprachniveau nicht das Kriterium sein, den Besuch des Regelunterrichts langfristig zu verhindern. In kleinen Regelklassen, in denen multiprofessionelle Teams zusammenarbeiten, könnten Schüler*innen mit Migrationshintergrund integriert und im Spracherwerb entsprechend gut gefördert werden. Weiterlesen »

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