• Notenverteilung bei der dienstlichen Beurteilung in Bayern

    Der Abgeordnete Adi Sprinkart (Bündnis 90/Die Grünen) stellte am 12.10.2011 eine schriftliche Anfrage an das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus zum Thema:

    „Dienstliche Beurteilung der Lehrkräfte an Bayerns Schulen im Jahr 2010“

    Die Antwort liegt nun vor. Abgefragt wurden:

    Frage 1: Wie war die Verteilung der Gesamturteile auf die 7 Prädikatsstufen bei den periodischen Beurteilungen der Lehrerinnen und Lehrer im Jahr 2010 in den einzelnen Schularten (Grund- und Haupt- bzw. Mittelschulen getrennt aufführen) und aufgeschlüsselt
    - nach Regierungsbezirken
    - nach Altersgruppen
    - nach dem Geschlecht der Lehrkräfte
    - nach Teilzeit- und Vollzeitkräften

    Frage 2: Wie war das Ergebnis der Beurteilung in Abhängigkeit davon, ob diese durch einen Mann oder eine Frau erfolgte? Bitte mindestens für eine Schulart aufschlüsseln.

    Download der Auflistung durch das KM

     

     
    Geschrieben am 23. Januar 2012 admin Keine Kommentare
  • Erster Armutsbericht der Stadt Ansbach liegt vor

    von Boris-André Meyer, Stadtrat (Offene Linke Ansbach)

    Der auf Antrag der Offenen Linken von der Hochschule Ansbach in Kooperation mit der Stadt erarbeitet erste Armutsbericht liegt vor. Die insgesamt sechs Projektgruppen der Hochschule haben dabei hervorragende Arbeit geleistet, so dass auf der Grundlage von gut 6.500 Personendaten erstmals ein umfassender und repräsentativer Blick auf die soziale Lage in Ansbach möglich ist. Aus dem Projekt Armutsbericht werden zudem sieben Bachelor-Arbeiten hervorgehen.

    Zwischenpräsentation des Ersten Armutsberichts der Stadt Ansbach

    Der erfolgreiche Antrag der Offenen Linken sorgt somit auch dafür, dass StudentInnen die Situation der sozialen Schieflage in unserer Gesellschaft in ihr Wirtschaftsstudium einfließen lassen können. Die ausgewerteten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Annähernd jedeR fünfte AnsbacherIn ist von Armut bedroht. Im Vergleich zum Bundes-(15,6%) und Bayern-Durchnitt (13,8%) ein sehr hoher Wert. Als Armutsgrenze legten die Projektgruppen dabei den allgemein gültigen Wert der OECD von weniger als 60% des Durchschnittseinkommens zugrunde. Das entspricht 930 Euro für Einpersonen-Haushalte bzw. für eine sechsköpfige Familie gut 1.900 Euro. Erschreckend ist insbesondere die Armutsgeährdung von Alleinerziehenden (55,1%) und kinderreichen Familien (37 bzw. 62%).

    Ein Hauptgrund für die Armut in Ansbach erkannte das Projekt-Team der Hochschule und den Professoren Dr.Hedderich und Dr.Kiel in dem ausufernden Niedriglohnsektor in unserer Stadt, der mit 22,3% aller Beschäftigungsverhältnisse den viertschlechtesten Wert im Freistaat einnimmt. Gerade die Rolle Ansbachs als "Bundeshauptstadt der Leiharbeit" mit kanpp 10% Zeitarbeitsverhältnissen an allen Arbeitsplätzen befeuere die Lohnspirale nach unten. Bezeichnend für dieses Lohn-Dumping ist auch die Tatsache, dass 38% der erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfänger einer Arbeit in Vollzeit nachgehen(zum Vergleich: bayernweit lediglich 28%). Das Phänomen "arm trotz Arbeit" ist in Ansbach ein besonders ausgeprägtes Problem. Die Kommune muss aufgrund der Lohndrückerei nämlich monatlich über 300.000 Euro an sog. "Aufstockerleistungen" nach dem SGB II aus dem Stadtsäckel bezahlen.

    Für die Offene Linke wird der Armutsbericht eine weitere Grundlage bedeuten, für ein soziales und gerechtes Ansbach einzutreten. Wir dürfen nicht locker lassen in unseren Bemühungen, allen BürgerInnen den Zugang zum gesellschaftlichen Leben, wie Kultur, Sport oder Mobilität zu garantieren. Die Forderung nach Sozialtarifen ist nach Präsentation des Armutsberichts aktueller denn je!

    Geschrieben am 14. Januar 2012 admin Keine Kommentare
    Kategorie: Daten und Fakten Stichwort:
  • Für ein familienfreundliches Ansbach – Gebührenfreie Kindergärten als Ziel

    Eltern sollen um 500.000 Euro entlastet werden – Erwerb und Abbruch "Grauer Wolf" beantragt – Sanierung Jugendzentrum im Fokus

    Mitteilung: Offene Linke Ansbach

    Mit dem Schwerpunkt auf Bildung, Soziales und Innenstadtentwicklung geht die Offene Linke in die diesjährigen Haushaltsberatungen: "Unser Ziel ist ein kinder- und familienfreundliches Ansbach. Mit dem Weg Richtung gebührenfreie Bildung für 3-6jährige würde unsere Stadt Maßstäbe für eine moderne Sozial- und Bevölkerungspolitik in Bayern setzen." … weiter

    Quelle: PM v. 9.11.2011 – Boris-André Meyer, Stadtrat, Offene Linke Ansbach

    Geschrieben am 21. November 2011 admin Keine Kommentare
  • Schulleiters Freud und Leid

    Mitteilung: Julius-Maximilians-Universität Würzburg

    Von oben verordnete Reformen an Schulen sorgen häufig für Ärger. Wie Bayerns Schulleiter auf die jüngste Reform im Volksschulbereich reagiert haben, hat Frank Hörner in seiner Doktorarbeit am Lehrstuhl für Schulpädagogik der Universität Würzburg untersucht. Das Ergebnis fällt zweischneidig aus. … weiter

    Geschrieben am 4. Oktober 2011 admin Keine Kommentare
  • Unterrichtspflichtzeiten GS/HS/MS

    Es taucht in den Kollegien immer wieder die Frage auf, wieviel Bayerns HS- und GS-Lehrkräfte im nächsten Schuljahr eigentlich arbeiten müssen – nämlich alle zwei Jahre eine Stunde mehr bzw. weniger.

    Die folgende Übersicht bringt den Durchblick: Download Unterrichtspflichtzeiten GS/HS

    Geschrieben am 4. August 2011 admin Keine Kommentare
    Kategorie: Daten und Fakten
  • Ergebnisse Personalratswahlen 2011

    Hier werden in der nächsten Zeit die Ergebnisse der mittelfränkischen PR-Wahlen 2011 veröffentlicht (ohne Gewähr und vorläufig):

    Hauptpersonalrat Bayern gesamt:

    Download der Stimmen- und Sitzverteilung

     

    Grund- und Hauptschulen

    Örtlicher Personalrat Ansbach Land

    BLLV: 3.584 Stimmen (77,78%) – 7 Sitze + 2 Sitze Angestellte

    GEW: 1024 Stimmen (22,22%) – 2 Sitze

    Neu ist, dass die GEW einen Sitz hinzugewonnen hat und jetzt auf 2 Sitze kommt.

    Gewählt für die GEW:
    1. Josef Allabar
    2. Günther Schmidt-Falck

     

    Örtlicher Personalrat Ansbach Stadt

    BLLV: 343 Stimmen (62,71 %) – 4 Sitze + 1 Sitz Angestellte

    GEW: 204 Stimmen (37,29 %) – 2 Sitze

    Die GEW hat trotz eines hohen Stimmenanteils 1 Sitz verloren – vermutlich wg. Angestelltensitz

    Gewählt für die GEW:
    1. Angelika Simak
    2. Ulrike Dumler

     

    Örtlicher Personalrat Erlangen Stadt

    BLLV: 2.822 Stimmen (69,47%) – 7 Sitze + 1 Sitz Angestellte

    KEG: 797 Stimmen (19,62 %) – 2 Sitze

    GEW: 443 Stimmen (10,91 %) – 1 Sitz

    Gewählt für die GEW:
    Georg Frisch

     

    Örtlicher Personalrat Erlangen-Höchstadt

    BLLV: 2192 Stimmen – 7 Sitze + 1 Sitz Angestellte

    GEW: 571 Stimmen – 1 Sitz

    Gewählt für die GEW:
    Annelie Prestin-Beck

     

    Örtlicher Personalrat Fürth

    GEW: 4 Sitze + 1 Sitz Angestellte

    BLLV: 4 Sitze

    Gew hat damit die Mehrheit

     

    Örtlicher Personalrat Nürnberg

    BLLV: 8 416 Stimmen (74,29%) – 10 Sitze

    GEW: 2913 Stimmen (25,71%) – 3 Sitze

    Gewählt für die GEW:
    1. Werner Reichel
    2. Christina Leppert
    3. Stefan   Merten

     

    Örtlicher Personalrat Nürnberger Land

    BLLV: 9 Sitze (davon 5 RektorInnen)

    GEW: 2 Sitze

     

    Bezirkspersonalrat Mfr. HS/HS/MS

    BLLV:  28.565 Stimmen – 7 Sitze

    GEW: 8.906 Stimmen – 2 Sitze

    KEG: 0

    Gewählt für die GEW:
    1. Ruth Brenner
    2. Henricke Schneider-Petri

     

    Hauptpersonalrat Bayern für GS/HS/MS

    BLLV: 72,6 % – Sitze: 8

    GEW: 16,7 % – Sitze: 1

    KEG: 10,7 – Sitze: 1

    Gewählt für die GEW:
    Gele Neubäcker (Volksschulen)

     

    Förderschulen

    Förderschulen im Bezirk Mittelfranken

    GEW:  51,8% – 5 Sitze

    BLLV: 48,2%. – 5 Sitze

     

    Fachoberschulen/Berufsoberschulen/Gymnasien

     

    FOS/BOS Triesdorf

    In den örtlichen Personalrat der Fach- und Berufsoberschule Triesdorf ist ein Kollege der GEW gewählt worden.

    Eine Überraschung war die (örtliche) Wahl zum Hauptpersonalrat (berufliche Schulen):

    VLB 2 Stimmen
    GEW 28 Stimmen (entspricht ca 93%)

     

    Stufenpersonalrat SchA der Stadt Nürnberg

    = Personalvertretung der acht allgemeinbildenden Schulen der Stadt Nürnberg – zwei Realschulen, drei Gymnasien, zwei Schulen, die Gymnasium und Realschule unter einem Dach haben, samt gemeinsamer Schulleitung und gemeinsamem Lehrerkollegium, und zudem ein Kolleg: insgesamt knapp 700 Beschäftigte.

    Gruppe Beamte:
    GEW: 64 %. 3 Sitze von 5 bei den Beamten:
    Gewählt für die GEW:
    Karin Schneeberger
    Andre Sammann (neu, vom Labenwolf-Gymnasium)
    Burkhard Preiß

    Gruppe Arbeitnehmer:
    Es kandidierte nur die GEW-Liste, BPV/BRLV ist diesmal nicht angetreten.
    Gewählt für die GEW:
    Für die beiden Arbeitnehmervertreterinnen:
    Gabi Strohmeyer
    Ingrid Säckel.

    Endergebnis: Insgesamt 5 Sitze für die GEW von 7

     

     

     

     

     

    Geschrieben am 4. Juli 2011 admin Keine Kommentare
    Kategorie: Daten und Fakten Stichwort:
  • “Motoren für ein neues Miteinander von jungen Menschen mit und ohne Behinderung”

    Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle gibt Schulen mit dem Profil "Inklusion" bekannt

    Mitteilung: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

    MÜNCHEN. Bayerns Kultusminister Spaenle hat nun die ersten 37 Schulen mit dem Profil "Inklusion" bekannt gegeben. "Diese Schulen sind Regelschulen, die sich besonders der Inklusion von Menschen mit Behinderung verpflichten und zu Motoren für ein neues Miteinander von jungen Menschen mit und ohne Behinderung werden sollen", betonte der Minister. Diese Schulen können endgültig das Profil tragen, wenn der Bayerische Landtag die schulrechtlichen Entscheidungen getroffen hat. … weiter

    Quelle: Pressemitteilung Nr. 132 v. 28.06.2011 – Bay. St. f. U. u. K.

    Geschrieben am 28. Juni 2011 admin Keine Kommentare
    Kategorie: Daten und Fakten Stichwort:
  • Mobilität Behinderter wird beschnitten

    Grüne spielen Mehrheitsbeschaffer für soziale Kürzungen - Behindertenbeauftragte soll ihr Mandat an den Nagel hängen

    Mitteilung: LINKE im Bezirkstag

    Als einen Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht behinderter Menschen, bezeichnet die Linke im Bezirkstag von Mittelfranken, den von CSU und Bündnis90/Die Grünen getroffenen Beschluss, die Richtlinien für Behindertenfahrdienste zu ändern.

    Bisher durften Menschen mit Behinderung, um ihnen die gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, pro Jahr entweder eine Kilometerpauschale oder aber eine begrenzte Anzahl von  Einzelfahrten in Anspruch nehmen. Distanzen spielten dabei keine Rolle, Einzelfahrten konnten zusammengelegt werden.

    Ab 1.Juli 2011 kann der Behindertenfahrdienst zukünftig nur noch für Fahrten genutzt werden, wenn die 100 Kilometer-Grenze nicht überschritten wird.

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    Geschrieben am 29. März 2011 admin Keine Kommentare
    Kategorie: Daten und Fakten, Standpunkte Stichwort:
  • Zur Lage von Flüchtlingen im Regierungsbezirk Mittelfranken

    Die Unantastbarkeit der Würde gilt auch für Flüchtlinge -Asylbewerberleistungsgesetz abschaffen

    Mitteilung: DIE LINKE Ansbach

    Als inakzeptabel bezeichnet DIE LINKE. im Mittelfränkischen Bezirkstag die Lebensbedingungen der Flüchtlinge und Asylbewerber im Regierungsbezirk Mittelfranken. Allein in Mittelfranken leben in 21 Gemeinschaftsunterkünften derzeit 898 Personen, mit steigender Tendenz. Im Zeitraum von 2008 bis 2010 wurden 201 im Regierungsbezirk lebende Asylbewerber abgeschoben, darunter auch 32 Kinder und Jugendliche.

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    Geschrieben am 21. März 2011 admin Keine Kommentare
  • Vergleichsarbeiten in Bayern

     Das ISB veröffentlicht Informationen zu den Vergleichsarbeiten in Bayern. Mit Hilfe eines Reiters gelangt man zu den einzelnen Seiten:

    • die Orientierungsarbeiten Jahrgangsstufe 2
    • die Vergleichsarbeiten Jahrgangsstufe 3 (VERA-3)
    • die Vergleichsarbeiten Jahrgangsstufe 8 (VERA-8)
    • und zum geschützten Bereich. Man braucht dazu die Schulnummer und das Passwort, das am 21.12.2010 über OWA verschickt wurde.

    Hier geht's lang

    Geschrieben am 17. März 2011 admin Keine Kommentare
    Kategorie: Daten und Fakten Stichwort: ,