Lernzeitverkürzung darf nicht zu Lasten der Qualität gehen

Mitteilung: Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag

Die Billigversion des früheren CSU-G8 ist ein ganz schwacher Aufschlag des FW-Kultusministers“, kommentiert der bildungspolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Thomas Gehring, das von Kultusminister Piazolo vorgestellte Überspringermodell für das Gymnasium. Mit nur zwei Wochenstunden in Klassen 9 und 10 sollen die 34 Wochenstunden und die besonderen Inhalte der 11. Klasse kompensiert werden. „Bei diesem einseitigen Blick auf die Kernfächer bleiben die breite gymnasiale Bildung, der gehaltvolle Unterricht und wichtige Inhalte wie Sozialkunde, Berufsorientierung und Naturwissenschaften auf der Strecke“, so Thomas Gehring: „Das ist überdies ein Schlag ins Gesicht für alle Schülerinnen und Schüler, die in der Vergangenheit in acht Jahren das Abitur gemacht haben und ein Vielfaches an Fächern und Stunden zu absolvieren hatten.“

Die Landtags-Grünen fordern ein qualitätsvolles Bildungsangebot für Schülerinnen und Schüler. Thomas Gehring: „Auch mit Lernzeitverkürzung muss das Gymnasium den Zielen von Studierfähigkeit, vertiefte Allgemeinbildung, Reflexionsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein gerecht werden.“


PM v. 12.12.2018
www.gruene-fraktion-bayern.de

 

Mitteilung: GEW Bayern

Viele in Grund- und Mittelschule angestellten Lehrer*innen erhielten ihre Verträge auch dieses Schuljahr wieder sehr spät, viele arbeiteten Wochen oder gar Monate ohne Gehalt. Auch in diesem Schuljahr wandten sich deswegen zahlreiche Kolleginnen und Kollegen an die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Die Bildungsgewerkschaft fordert, endlich entsprechende personelle Kapazitäten bei den Bezirksregierungen zu schaffen. Solche Zustände sind unhaltbar! Weiterlesen »

Mitteilung: GEW KV Weißenburg – Gunzenhausen

In einer Presseerklärung nimmt der Kreisverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zur Alternative für Deutschland (AfD) und ihrer Bildungspolitik Stellung. Nach Auffassung der GEW sind die Positionen der AfD mit den Werten und Zielen der GEW unvereinbar. Mittlerweile geht die Partei gegen ihr unliebsame Lehrkräfte mit Dienstaufsichtsbeschwerden vor. Weiterlesen »

Bericht: GEW Bayern

Während ihrer Reise „In Bildung unterwegs“ – gestern, am 26.9., in München und heute in Nürnberg – musste die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Marlis Tepe, feststellen, dass es dringenden Handlungsbedarf zur Verbesserung der personellen und technischen Ausstattung an vielen Kitas und Schulen in Bayern gibt. Einen Lösungsansatz sieht die Vorsitzende in der Aufhebung des Kooperationsverbots, zu welchem am Freitag eine Debatte im Bundestag stattfinden wird. Weiterlesen »

Familienpolitische Sprecherin Doris Rauscher und „Bündnis Kita Bayern“ wollen bessere frühkindliche Bildung und attraktivere Arbeitsbedingungen

Mitteilung: Landtagsfraktion SPD Bayern/Doris Rauscher

Angesichts des eklatanten Fachkräftemangels in den bayerischen Kindertageseinrichtungen fordert die familienpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Doris Rauscher gemeinsam mit dem neu gegründeten „Bündnis Kita Bayern“ 20.000 zusätzliche qualifizierte Fachkräfte für bayerische Kindertagesstätten (Krippen, Kindergärten und Horte). Denn wie eine Anfrage (PDF, 1,66 MB) Rauschers an die Staatsregierung ergab, fehlen in den nächsten fünf Jahren 20.000 Fachkräfte um den Bedarf zu decken. Strebt man zudem eine Verbesserung des Anstellungsschlüssels nach wissenschaftlichen Maßstäben an, wäre der Personalbedarf noch einmal höher. Weiterlesen »

Bildungsgewerkschaft GEW stellt zum Schulbeginn in Bayern Maßnahmenkatalog gegen Lehrkräftemangel vor

Mitteilung: GEW Bayern

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bayern stellte am 5.9.2018 in München ihren Ausblick auf das kommende Schuljahr vor. An Grund-, Mittel- und Förderschulen und zum Teil auch an Berufsschulen fehlen in diesem Schuljahr erneut in dramatischem Ausmaß Lehrkräfte. Erfolgreiche Absolvent*innen der Lehrämter Realschule und Gymnasium stehen nach ihrer Ausbildung auf der Straße, erhalten befristete Arbeitsverträge oder sollen sich einer sog. Zweitqualifikation unterziehen. Dazu die GEW:  Die Staatsregierung muss eine ehrliche Bestandsaufnahme veröffentlichen, wirksame Maßnahmen ergreifen und die Flickschusterei auf dem Rücken von Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen beenden. Die GEW Bayern sieht ansonsten die Gefahr eines drohenden Bildungsnotstands. Weiterlesen »

Thomas Gehring kommentiert Bericht über Lehrer-Personalplanung

Mitteilung: Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN im Bayerischen Landtag

Den Bericht in der Augsburger Allgemeinen vom 30. August, wonach CSU-Staatsminister Sibler neue Wege bei der Lehrer-Personalplanung gehen will, kommentiert der bildungspolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Thomas Gehring:

„Die Lehrerversorgung an den Grundschulen im Freistaat ist auf Kante genäht, das wird schon zu Beginn des kommenden Schuljahres im Herbst zu Engpässen führen. Die Probleme sind hausgemacht. Noch vor ein paar Jahren wurden bestausgebildete Lehrerinnen und Lehrer auf die Straße geschickt. Diese Versäumnisse der Vergangenheit rächen sich nun. Die Vorschläge des CSU-Staatsministers ändern kurzfristig daran nichts. Auch die Aufstockung der Studienplätze hilft, angesichts einer durchschnittlichen Ausbildungszeit von sechs Jahren, den Schulen nicht bei ihren aktuellen Personalproblemen. Wir fordern daher die mobile Reserve an Lehrkräften an den bayerischen Grundschulen aufzustocken und dafür auch arbeitslose Realschul- und Gymnasiallehrkräfte einzustellen. Nur wenn genügend Lehrkräfte zur Verfügung stehen, kann Unterrichtsausfall vermieden werden“.


PM v. 30.8.2018
Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN im Bayerischen Landtag
www.gruene-fraktion-bayern.de

Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Margit Wild: Staatsregierung muss UN-Behindertenkonvention endlich umsetzen

Mitteilung: BayernSPD Landtagsfraktion

Angesichts der aktuellen Bertelsmann-Studie, nach der insbesondere Bayerns Schulen in Sachen Inklusion zurückliegen, fordert die stellvertretende Vorsitzende und Bildungsexpertin der BayernSPD-Landtagsfraktion Margit Wild mehr Mittel und den Einsatz multiprofessioneller Teams. “Die UN-Behindertenrechtskonvention muss von der bayerischen Staatsregierung endlich ernst genommen und umgesetzt werden. Das bedeutet auch, dass die Regelschulen auf Kinder mit besonderen Bedürfnissen vorbereitet sein müssen”, betont Wild. “Doch die Schulen werden mit den Herausforderungen allein gelassen: Es ist kein Wunder, dass viele Eltern da notgedrungen die Förderschule wählen.”

Notwendig seien etwa multiprofessionelle Teams an Schulen: “Die Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern muss durch Erzieher, Heil- und Sozialpädagogen sowie Schulpsychologen gestärkt werden”, erklärt die Regensburger Abgeordnete. “Bayern liegt auf Platz 12 im Ländervergleich. Das darf einfach bei einem so reichen Bundesland nicht sein. Unsere Kinder müssen es uns wert sein!”


PM v. 3.9.2018
BayernSPD Landtagsfraktion
bayernspd-landtag.de