30. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für Mehr Nachtflüge als in den Vorjahren – BI: „Rücksichtsloses Verhalten des US-Militärs“ · Kategorien: Was sonst noch wichtig ist ... · Tags: , , , ,

Bürgerinitiative veröffentlicht Sommernacht-Flugplan der Kampfhubschrauber – Erneuter Lärm-Sommer ist Schlag ins Gesicht von Städten und Gemeinden

Mitteilung: Bürgerinitiative „Etz langt´s!“

Die Bürgerinitiative (BI) „Etz langt´s!“ veröffentlicht beiliegend den Sommernacht-Flugplan der US-Kampfhubschrauber an den Militärbasen Ansbach-Katterbach und Illesheim. Die BI wird die Quelle ihrer Information nicht preisgeben, betont aber, die Daten weder von offiziellen Seiten der Armee noch von Kommunen erhalten zu haben. Schon die Überschrift des Dokuments ist nicht uninteressant: Mit „Volle Transparenz“ überschreibt das US-Militär ihre Präsentation. Dabei hatte die Armee bis zuletzt den Sommernacht-Flugplan vor der Bevölkerung verheimlicht.

Aus den Unterlagen geht hervor, dass das US-Militär im Sommer 2018 24 Flugnächte nach Mitternacht absolvieren will (Vorjahr: 22; Plan 2017 siehe https://www.ansbach.de/media/custom/2595_1008_1.PDF?1499340616 ), davon an 18 Nächten bis zwei Uhr und an sechs Nächten bis 1.30 Uhr. Zudem sieht der Flugplan bis August insgesamt 36 Flugnächte bis 24 Uhr vor. Dies bedeutet die stärkste Belastung für die Bevölkerung in Westmittelfranken in den letzten fünf Jahren, wie aus der Präsentation hervorgeht. Überdies sind seit der Verdopplung der Maschinen im vergangenen Jahr mehr Kampfhubschrauber als zuvor in der Region stationiert, sodass die Intensität der US-Kriegsübungen zunehmen wird.

Dazu erklärt der BI-Vorstand: „Das US-Militär legt ein rücksichtsloses Verhalten an den Tag. Der angekündigte Lärm-Sommer ist ein Schlag ins Gesicht von Städten und Gemeinden, die versuchen, Belastungen ihrer Bürger gering zu halten. Erneut wird klar, dass der Betrieb der US-Militärbasen in unserer Region unvereinbar mit dem Erhalt von Gesundheit und Lebensqualität ist. Verantwortungsvolle Politik sollte daher Konsequenzen ziehen und die zivile Umnutzung in die Wege leiten.“ Trumps Truppen böte das eigene Land doch genug Platz für Nachtflüge.


PM v. 24.5.2018
Boris-André Meyer
Pressesprecher
www.etz-langts.de

07. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für Bad Windsheim und Ansbach Seit´ an Seit´ gegen Belastungen durch US-Kampfhubschrauber · Kategorien: Was sonst noch wichtig ist ... · Tags: , , ,

BI: „Gemeinsam mehr für Schutz von Gesundheit und Lebensqualität erreichen“
Lob für Bürgerengagement – Ball liegt nun bei Land und Bund

Mitteilung: Etz langt’s!

„Das einstimmige Votum des Bad Windsheimer Stadtrats gegen die Belastungen der Bevölkerung durch den Flugbetrieb der Kampfhubschrauber ist ein klares Signal. Gemeinsam mit dem Stadtrat der Stadt Ansbach macht Mittelfrankens einziges Heilbad deutlich, dass es mit Blick auf Form und Ausmaß der US-MStationierung in Katterbach und Illesheim nicht mehr so weitergehen kann wie bisher“, erklärt der Vorstand der Bürgerinitiative (BI) „Etz langt´s!“ zum Beschluss des Kurstädtischen Rates vom 14. Dezember (Windsheimer Zeitung und Fränkische Landeszeitung berichteten). Der Ansbacher Stadtrat fordert bereits seit 2009 –ebenfalls einstimmig- ein Nachtflugverbot und ein Überflugverbot von Wohngebieten. Weiterlesen »

19. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Feinstaubbelastung durch US-Kampfhubschrauber in Ansbach: MdB Harald Weinberg kündigt Initiative im Bundestag für Überflugverbot von Wohngebieten an · Kategorien: Was sonst noch wichtig ist ... · Tags: , ,

Mitteilung: DIE LINKE Bayern

Messungen von Bürgern im Ansbacher Stadtteil Obereichenbach ergaben eine bis zu zehnfach höhere Feinstaubbelastung bei Überflügen von US-Kampfhubschraubern als bei Tagen ohne Flugbetrieb. Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete Harald Weinberg (DIE LINKE) aus Ansbach:

„Die ersten Messergebnisse sind in der Tat alarmierend. Sicherlich müssen jetzt noch mehr Daten gesammelt werden. Fest steht allerdings, wie wichtig ein Überflugverbot von Wohngebieten ist.“ Dies habe der Ansbacher Stadtrat bereits 2009 einstimmig beschlossen, mit einem Mindestabstand zur Wohnbebauung von 600 Metern.

Geändert im Sinne Ansbachs habe sich jedoch nichts, erinnert Weinberg: „DIE LINKE hat den Ansbacher Stadtratsbeschluss bereits 2011 zur Abstimmung im Bundestags gestellt. Seinerzeit stimmten CDU/CSU, SPD und FDP dagegen. Die Grünen enthielten sich. Nur DIE LINKE setzte sich konsequent auf Bundesebene für den Schutz von Umwelt und Gesundheit der Menschen im Umfeld der US-Militärbasen Katterbach und Illesheim ein. Diese Unterstützung für die Bevölkerung will ich verbreitern: Mein Ziel ist eine erneute parlamentarische Initiative für ein Nachtflugverbot und Überflugverbot. Dafür will ich nach der Wahl parteiübergreifend alle Abgeordneten der Region gewinnen.“

PM v. 19.9.2017
www.die-linke-bayern.de
Hervorhebung: Red.

08. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Erhöhung der US-Einheiten an den Standorten Ansbach-Katterbach und Illesheim · Kategorien: Was sonst noch wichtig ist ... · Tags: ,

gruene.jpgAufstockung der US Einheiten ist abzulehnen – Standort ist ungeeignet! – Staatsregierung muss ihrer Verantwortung nachkommen

Mitteilung: Landtagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen 

Wegen der geplanten Erhöhung der US-Einheiten an den Standorten Ansbach-Katterbach und Illesheim hat sich Martin Stümpfig, MdL, an die Bayerische Staatsregierung mit einer Anfrage gewandt, deren Antwort nun vorliegt.

Nachdem zunächst betont wird, dass sich die bisher bekannt gewordenen Pläne der amerikanischen Streitkräfte noch ändern können, wurde deutlich, dass ca. 1.700 Soldaten und 35 Kampfhubschrauber, die von der CSU- Staatsregierung verniedlichend als „Luftfahrzeuge“ bezeichnet werden, bis spätestens März 2017 nach Illesheim und 100 Soldaten incl. 8 Kampfhubschraubern nach Ansbach verlegt werden. Die Einheit soll für neun Monate bleiben, mögliche Aufträge erstrecken sich auf das gesamte Gebiet Europas. Stümpfig: „Diese Pläne stellen eine erneute massive Mehrbelastung für die Menschen in Stadt und Landkreis Ansbach durch Fluglärm, Abgase und Umweltbeeinträchtigungen dar und diskreditieren alle bisherigen Bemühungen um eine Reduzierung von Truppen und Lärm.“ Weiterlesen »

07. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für OLA: „Klares Bekenntnis für eine zivile Zukunft unserer Stadt“ · Kategorien: Was sonst noch wichtig ist ... · Tags: ,

Logo_OLA.jpgGeplante Aufrüstung: US-Armee nimmt Stationierungsbefürwortern alle Argumente. Militärpläne bedeuten neben mehr Fluglärm auch steigende Verkehrsbelastung in Ansbach

Mitteilung: Offene Linke Ansbach

„Die Offene Linke Ansbach (OLA) lehnt die geplante Aufrüstung an der Militärbasis Katterbach ab“, erklärt die OLA-Stadtratsfraktion. Die Verdreifachung von Truppen und Hubschrauber bedeute für Ansbach ausschließlich Nachteile: „Nicht nur die Bewohner der östlichen Stadtteile
werden durch mehr Fluglärm und Abgase betroffen sein. Die Rotationsstrategie, wonach innerhalb kürzerer Stationierungszeit mehr Flugstunden absolviert werden sollen, zieht eine erhebliche räumliche Ausdehnung der Überflüge mit sich.“ Weiterlesen »

12. Mai 2015 · Kommentare deaktiviert für Harald Weinberg: „Aktiven Lärmschutz gesetzlich strikter handhaben“ · Kategorien: Was sonst noch wichtig ist ... · Tags: , , ,

LINKE.gifNach dem gestrigen Gespräch des mittelfränkischen Bundestagsabgeordneten Harald Weinberg mit Staatssekretär Dr. Ralf Brauksiepe im Verteidigungsministerium ist zu befürchten, dass die Entlastung der Menschen in Westmittelfranken von Fluglärm bei Weitem nicht in dem Maße realisiert wird, wie die Zahl der Kampfhubschrauber sinkt. Weiterlesen »

03. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Räumliche Ausdehnung der Kontaminierung größer als am Nürnberger Flughafen · Kategorien: Was sonst noch wichtig ist ... · Tags: ,

Erste Ergebnisse der PFC-Untersuchung: Zwei Untereichenbacher Brunnen betroffen

Mitteilung: Stadtratsfraktion der Offenen Linken Ansbach

In zwei Hausbrunnen in Ansbach-Untereichenbach wurde jetzt die Chemikalie PFC nachgewiesen wurde, in einem Fall in einer Konzentration sehr nahe des kritischen Schwellenwertes. Damit ist die Durchdringung des Giftstoffes von Boden und Grundwasser räumlich deutlich größer als am Flughafen Nürnberg, wo ebenfalls Belastungen festgestellt wurden.

Untereichenbach liegt etwa 800 bis 1.000 Meter Luftlinie vom Katterbacher Flugfeld entfernt; zudem existiert ein erheblicher Höhenunterschied. Im Umfeld des Nürnberger Flughafens wurde hingegen jenseits einer Entfernung von mehr als 200 Meter Luftlinie vom Flugfeld keine Kontaminierung von Erdreich oder Wasser festgestellt, wie das dortige Umweltamt auf Nachfrage mitteilte. Siehe auch: http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/noch-mehr-gift-im-boden-am-airport-nurnberg-befurchtet-1.3748648

Daher ist es richtig, dass Umweltamt und Wasserwirtschaftsamt Ansbach nun eingehendere Untersuchungen im Umfeld der Militärbasis vornehmen, um den entstandenen Schaden besser eingrenzen zu können. Völlig unklar ist derweil allerdings, wer für die aufwändigen Messungen und die anschließende Sanierung aufkommt. Eine klare Aussage über die finanzielle Verantwortung der US-Armee als Verursacher der Verseuchung ist überfällig.

Pm v. 3.12.2014
Boris-André Meyer
Stadtratsfraktion der Offenen Linken Ansbach (OLA)


siehe auch:www.gew-ansbach.de/2014/11/umweltskandal-in-us-militaerbasis-katterbach/

24. Mai 2014 · Kommentare deaktiviert für CSU spricht sich gegen das Recht der Bürger auf körperliche Unversehrtheit aus · Kategorien: Was sonst noch wichtig ist ... · Tags: ,

Logo-Freie-Waehler-LandtagFreie Wähler fordern weiterhin Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor gesundheitsschädigendem Fluglärm durch US-Militärhubschrauber

Mitteilung: Freie Wähler Landtagsfraktion

Sachsen b. Ansbach/München (mm) – Die CSU lehnte gestern im Umweltausschuss des Bayerischen Landtags mit ihrer absoluten Mehrheit den Antrag der FREIEN WÄHLER „Lärm macht krank“ (Drs.: 17/25) ab. Zudem wurde von der Staatsregierung in diesem Antrag ebenfalls der Beschluss des Ansbacher Stadtrates vom 26.05.2009 abgelehnt, welcher die vom militärischen Fluglärm betroffene Bevölkerung vor gesundheitlichen Schäden schützen sollte. … weiter

PM v. 23.5.2014
Dr. med. dent. Peter Bauer, MdL
Freie Wähler im Bayerischen Landtag

 

 

 

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