Verhaltensstörungen bei Kindern nehmen zu

Mitteilung: Betriebskrankenkassen Landesverband Bayern

Der BKK Landesverband Bayern begrüßt die aktuelle Initiative der bayerischen Gesundheitsministerin, die Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen verstärkt vorbeugen will. Denn nach Zahlen der Betriebskrankenkassen (BKK) nehmen soziale Verhaltensstörungen bei Kindern stark zu. … weiter

Quelle: bkk-bayern.de

Funktionsloses Beförderungsamt A12+AZ und A13 – Änderung der Beförderungskriterien 2015

Der Doppelhaushalt 2015/16 sieht weitere Beförderungen nach A12+AZ und A13 an GS, MS und FöS vor.

Änderung des Verfahrens

von Josef Allabar

Das Kriterium “Dienstzeit” darf nach der neueren Rechtsprechung nur noch nachrangig herangezogen werden, wenn leistungsbezogene Kriterien ausgeschöpft sind.

Für die konkrete Zahl von Beförderungsmöglichkeiten gilt folgende Rangfolge von Kriterien:

1. Gesamtergebnis (Bewertungsstufe/”Note”) der aktuellen periodischen Beurteilung

2. “Superkriterien” – weitere Differenzierung nach den Ergebnissen bei den Kriterien der periodischen Beurteilung

  • “Unterrichtsplanung und -gestaltung” (2.1.1)
  • “Unterrichtserfolg” (2.1.2)
  • “Erzieherisches Wirken” (2.1.3)

Sie werden mit gleicher Gewichtung zusammengefasst. Weiterlesen

Lange Fahrzeiten mit dem Schulbus vermeiden – Bestand und Qualität von kleinen Grundschulen auf dem Land sichern

spd.gifMitteilung: Martin Güll, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion

Kurze Beine – kurze Wege. Dieses Motto muss für unsere Kleinen auch weiterhin gelten. Dem sollten wir alles unterordnen. Wenn eine Schule keine ganze erste Klasse mehr zusammenbringt, dann müssen wir flexibel reagieren. Das heißt: Wir dürfen nicht mehr an den starren Klassenstrukturen festhalten. Zum Beispiel können Erst-, Zweit- und Drittklässler gemeinsam unterrichtet werden, so wie früher in den Dorfschulen Bayerns oder wie heute in den Zwergschulen Südtirols. In diesem Zusammenhang auf die Idee zu kommen, Lehrkräfte einzusparen, wie es oft von der CSU gemacht wird, verbietet sich von selbst. Weiterlesen

Integration ernst nehmen – Deutschsprachigen Islamunterricht an bayerischen Schulen einführen

spd.gifMitteilung: Arif Tasdelen, integrationspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Bayern

Der Islam ist nach dem Christentum die zweitgrößte Glaubensrichtung in Deutschland und Bayern. Integration ist keine Einbahnstraße. Deutschsprachiger Islamunterricht trägt dazu bei, dass islamische Schülerinnen und Schüler sich mehr akzeptiert fühlen. Dennoch gab es Islamunterricht im Freistaat bis vor kurzem nur außerhalb der Schule und nicht in deutscher Sprache. Einen ersten Schritt in die richtige Richtung gab es 2014 mit einem Modellversuch „Islamischer Unterricht“, der bei Schülern, Lehrern und Eltern durchweg auf positive Resonanz gestoßen ist. Weiterlesen

DGB Bayern warnt vor negativen Folgen durch TTIP

dgb.gifJena: „Wir wollen einen fairen Handel und keinen marktradikalen Handel“

Mitteilung: DGB Bayern

Der DGB Bayern warnt vor weitreichenden negativen Folgen für Beschäftigte und Verbraucher durch das geplante Freihandelsabkommen TTIP. „Wir wollen einen fairen Handel und keinen marktradikalen Handel. Darauf läuft TTIP in seiner jetzigen Form aber hinaus“, sagt Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern. Er fordert die Bayerische Staatsregierung auf, sich in der Debatte um TTIP auch um die Arbeitnehmerrechte zu kümmern.

Der DGB Bayern setzt sich für gute transatlantische Handelsbeziehungen ein, befürchtet durch TTIP aber einen Abbau von Standards und Rechten. Jena: „Mit TTIP drohen weitere Liberalisierungen bei der Daseinsvorsorge und private Schiedsgerichte, bei denen Investoren klagen können, wenn Ihnen die Arbeits- und Gesundheitsschutzstandards in Deutschland nicht passen. Wir wollen keinen Handel, der so frei ist, dass er sich an kein Gesetz und kein ordentliches Gericht mehr halten muss und sogar Parlamente und Demokratie aushebeln kann.“

PM 31 v. 5.5.2015
bayern.dgb.de

Mittelstufe plus – Die Hoffnung auf Verbesserung stirbt zuletzt

GEW-Logo_2015_55Die GEW Bayern stellt fest: Der Reformbedarf am Gymnasium bleibt bestehen!

Mitteilung: GEW Bayern

Die große Nachfrage nach der Mittelstufe plus an den Pilotschulen ist für die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) keine Überraschung. Obwohl den Eltern, Schüler*innen und Lehrerkollegien die genaue Ausgestaltung noch immer unbekannt ist, erhoffen sie sich Verbesserungen gegenüber den jetzigen Abläufen am Gymnasium.

Daraus lässt sich ablesen, wie groß die Unzufriedenheit mit dem aktuellen G 8 sein muss. Weiterlesen

Unnötiger Stress mit dem Übertritt

Mitteilung: Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Die Ungewissheit über die Schulzuweisung kann bei Kindern massiven Stress auslösen. Das haben Forscher der Universität Würzburg in einer bundesweit einzigartigen Studie über die Stressbelastung durch den Übergang nach der Grundschule gezeigt.

Vor allem verbindliche Übertrittsempfehlungen, wie sie in Bayern praktiziert werden, führen zu erhöhten Stressbelastungen. Die Forscher sprechen von alarmierenden Signalen. … weiter

Quelle: Uni Würzburg/idw-online.de

GEW: „79,6 Prozent der Mitglieder für Tarifabschluss“

GEW-Logo_2015_55Bildungsgewerkschaft schließt Mitgliederbefragung zum Verhandlungsergebnis für Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder ab

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M. – 79,6 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die sich an der Befragung beteiligt haben, votierten für die Annahme des Tarifergebnisses für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder.

„Die große Zustimmung zeigt, dass die GEW-Mitglieder die Erhöhung der Gehälter und die Abwehr von Einschnitten in die Betriebsrente positiv bewerten. Gleichzeitig gibt es nach wie vor eine große Unzufriedenheit, dass die Arbeitgeber nicht bereit waren, den Einstieg in einen Tarifvertrag für angestellte Lehrkräfte mit einem nennenswerten Gehaltszuschlag und einem fixen Zeitplan für die komplette Umsetzung der sog. Paralleltabelle zu verknüpfen.

Die GEW hat viel Unterstützung der Mitglieder für ihre Entscheidung erhalten, das Angebot der Arbeitgeber vom 28. März nicht anzunehmen“, sagte Andreas Gehrke, für Angestellten- und Beamtenpolitik verantwortliches GEW-Vorstandsmitglied, am Mittwoch in Frankfurt a.M. Die Annahme hätte bedeutet, dass die Gehälter der bundesweit 200.000 angestellten Lehrkräfte weiter an die 15 Landesbeamtengesetzte gekoppelt sind und die Arbeitgeber die Bezahlung weiterhin diktieren können. Zudem hätte die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) die GEW in die Friedenspflicht gezwungen. „Die GEW entscheidet in den nächsten Wochen, wie es mit dem Thema Entgeltordnung für Lehrkräfte weiter geht“, kündigte Gehrke an.


 

Info: Nachdem auch die ver.di-Mitglieder und -Bundestarifkommission mit sehr großer Mehrheit für die Annahme des Tarifergebnisses gestimmt haben, kann der Abschluss aus Sicht der Gewerkschaften in Kraft treten. Demnach steigen die Gehälter der Landesbeschäftigten rückwirkend zum 1. März 2015 um 2,1 Prozent und zum 1. März 2016 noch einmal um 2,3 Prozent, mindestens aber 75 Euro. Vertragslaufzeit: zwei Jahre.
Bei der Höhe der Betriebsrente gibt es keine Einschnitte. Allerdings steigen die Arbeitnehmerbeiträge in der umlagefinanzierten Zusatzversorgung West zum 1. Juli 2015 um 0,2 Prozentpunkte, zum 1. Juli 2016 und zum 1. Juli 2017 noch einmal um jeweils 0,1 Prozentpunkte.
Die Arbeitnehmerbeiträge in der kapitalgedeckten Zusatzversorgung Ost, die unter dem niedrigen Zinsniveau leidet, steigen in drei Schritten in Höhe von jeweils 0,75 Prozentpunkten zum 1. Juli 2015, 1. Juli 2016 und 1. Juli 2017 von derzeit zwei auf 4,25 Prozent. Dafür wird die Jahressonderzahlung Ost in fünf Jahresschritten auf das Niveau in den westlichen Bundesländern angehoben. Dieser Vertrag kann frühestens nach zehn Jahren gekündigt werden.
Die GEW verlangt die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten. siehe auch hier


PM v. 29.4.2015
Ulf Roedde
Pressesprecher
GEW-Hauptvorstand
www.gew.de