Ein Kommentar von Kreisrat Erkan Dinar* zur Gründung der Bürgerinitiative “Fairkehr WUG”

Am Stammtisch lässt sich gerne schimpfen. So habe ich viele Bürger/innen meiner Heimatstadt Weißenburg kennenlernen dürfen. Nach dem Schimpfen aufzustehen, sich zu organisieren und dann zur Tat zu schreiten, dass ist es jedoch, was dieses Land und diese Stadt brauchen. Nur zu schimpfen, Kritik noch nicht mal an die Verantwortlichen heranzutragen, bringt keinerlei Veränderungen und erhält nur den Status Quo.

In vielen Gesprächen höre ich mir die Sorgen und Nöte der Menschen an. Die Spielplätze sind nicht attraktiv genug, es gibt zu wenig bezahlbare Mietwohnungen, das Gas und der Strom sind zu teuer, die Autos rasen durch die Altstadt.

Zum letztem Punkt haben sich nun zumindest einige Altstadtbürger/innen aufgemacht und eine Bürgerinitiative mit Namen “Fairkehr” ins Leben gerufen. Sie möchten die Aufmerksamkeit der Stadtführung auf die verkehrspolitischen Probleme der Altstadt lenken.

Eine gute Sache, denn wir brauchen mehr denn je basisdemokratische Bewegungen und Initiativen von unten, welche Verantwortung übernehmen und nicht mehr bereit sind das Vorgekaute von Oben zu schlucken. Die ganze Stadtbevölkerung ist aufgerufen zwei, drei viele Bürgerinitiativen zu schaffen. Holen wir uns unsere Stadt zurück.

*Erkan Dinar (1980), verh., 1 Kind, ist gelernter Kaufmann im Einzelhandel, derzeit Arbeiter.
Für die Partei DIE LINKE ist er Stadtrat in Weißenburg und Kreisrat im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen 
Kontakt: erkandinar [klammeraffe] web.de


23.9.2018
www.die-linke-weissenburg.de

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