Bildungspolitische Sprecherin Margit Wild: Disziplinarmaßnahmen wären jetzt der völlig falsche Weg – Bildungsminister sollte dankbar sein für Einsatz der Schülerschaft

Mitteilung: BayernSPD Landtagsfraktion

Angesichts der am 18.1.2019 stattfindenden bundesweiten “Fridays vor Future”-Schulstreiks fordert die bildungspolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Margit Wild den bayerischen Kultusminister Michael Piazolo auf, mindestens ein Auge zuzudrücken und die Schulen nicht weiter anzuhalten, gegebenenfalls mit Disziplinarmaßnahmen zu reagieren. “In einer Zeit, in der allerorten nach mehr politischem Einsatz von Schülerinnen und Schüler gerufen wird, ist es der falsche Weg, bei dem heute stattfindenden Schülerstreik im Namen des Klimaschutzes direkt nach Strafen zu schreien”, betont Wild, die auch stellvertretretende Vorsitzende der Fraktion ist.

Natürlich könne man augenzwinkernd die Frage stellen, ob sich nicht auch außerhalb der Unterrichtszeiten für Klimaschutz demonstrieren ließe, bemerkt die ehemalige Pädagogin. “Statt aber die Schülerinnen und Schüler für ihren Einsatz jetzt zu bestrafen, sollten die Themen Klimaschutz, aber auch politische Teilhabe in Zukunft stärker im Unterricht Beachtung finden.”


PM v. 18.1.2019
bayernspd-landtag.de

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