Informationsveranstaltung mit Diskussion:

Was geschieht in den beiden Ländern mit Altersarmut, Renten, Einkommen und Mieten?

Wann: Dienstag, 9.7.2019, 19.00 – 21.00 UHR

Wo: TreffPunkt SonnenZeit, Rosenbadstr. 7, Ansbach 

ReferentInnen:
Aus Graz kommt die Gewerkschafterin Anne Rieger und berichtet vom österreichischen Renten- und Sozialsystem.
Hans Webersberger wird für ver.di die sozialpolitische Situation in Ansbach darstellen.

Inhalt:
Wenn die Rente nicht mehr reicht – die Altersarmut in Deutschland steigt von Jahr zu Jahr. Wer ist armutsgefährdet? Jeder Alleinhaushalt, der mit weniger als 1.096 Euro im Monat auskommt (Stand: 2017). 17 Prozent der über 65-Jährigen sind in einer solchen Risikosituation, sagen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Zum Vergleich: 2008 waren gerade einmal 14,9 Prozent der Senioren von Armut bedroht. Seit 2001 ist die Rente nicht mehr mit der Lohnentwicklung gekoppelt. Das bedeutet, seit den 80er Jahren sank die Standardrente von 57 Prozent des Einkommens auf 48 Prozent. Und sie soll noch weiter sinken, auf 43 Prozent.

Konkret sollen die Sozialpolitik Deutschlands in Sachen Altersarmut, Renten, Einkommen und Mieten der Situation in Österreich gegenübergestellt werden. Der Vergleich mit unserem Nachbarn zeigt: Besonders was den bezahlbaren Wohnraum angeht, bilden sich hier ähnliche Umstände wie in Deutschland ab. Die Mieter-Interessens-Gemeinschaft Österreichs (MIG) erklärt: „Private Vermieter können beinahe alles verlangen.“ Die hätten keinerlei rechtliche Beschränkungen bei der Gestaltung der Miete.

Ab 21 Uhr können sich die Besucher in einer respektvollen Konversation zu dem Thema äußern, Fragen stellen, ihre eigenen Erfahrungen und Erwartungen darstellen und Kontakte herstellen.

Anmeldung: Um Voranmeldung bei Herrn Friedrich Späth (0170 68 51 888 oder friedrich_spaeth [aet] t-online [Punkt]de wird gebeten. Für Speis und Trank sorgt die Freiwilligenagentur SonnenZeit .

Veranstalter: Seniorengruppe von ver.di Ansbach und Manfred Mitsch vom Ansbacher Seniorenbeirat


Diese Veranstaltung soll Auftakt sein, um ein breites überparteiliches sozialpolitisches Bündnis zu schmieden. Der Sozialverband VdK Deutschland e. V., die IG Metall, ver.di, Die Tafel, der Seniorenbeirat der Stadt Ansbach, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sind bereits mit an Bord.

 

 

 

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