Empfehlungen an die Bildungspolitik
Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Lehrer*innenberufs
Kommentar: Joscha Falck – GEW Roth-Schwabach
Die Ankündigungen des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus zur Sicherung der Unterrichtsversorgung vom 7. Januar 2020 sorgen in der Lehrer*innenschaft für massive Kritik. Der Bayerische Lehrerinnen- und Lehrerverband (BLLV) sowie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben Widerstand angekündigt. Dass Grundschullehrkräfte ab dem kommenden Schuljahr eine Stunde mehr unterrichten müssen, die Teilzeitmöglichkeiten beschränkt und Sabbatjahre nicht mehr genehmigt werden, löst den Personalmangel, wenn überhaupt, nur kurzfristig. Langfristig braucht es vor allem mehr junge Menschen, die den Beruf des Lehrers und der Lehrerin ergreifen wollen. Dazu muss die Attraktivität des Berufs massiv gesteigert werden. Die folgenden Vorschläge sind als Empfehlung an die Bildungspolitik zu betrachten. Weiterlesen
Ein T-Shirt für 2,50 Euro und weil es so schön billig ist, fliegen noch drei weitere in den Einkaufskorb hinterher. Und ein Paar Sneaker für neun Euro kann es auch noch sein. Kostet ja nichts. „Doch“, sagt Dr. Samira Iran, „dieses unbedachte Konsumverhalten hat einen hohen Preis.
Die Vermittlung von Medienkompetenz falle zu guten Teilen in den Aufgabenbereich des Faches Deutsch und sollte in der Grundschule vor allem auf Rezeptions- und Reproduktionskompetenz zielen, sagt die Sprachwissenschaftlerin Prof. Dr. Carmen Spiegel. Allerdings sei die Infrastruktur in vielen Schulen veraltet und Lehrpersonen häufig überlastet. Auch seien viele Eltern gegen die Nutzung digitaler Medien im Unterricht. …