„Erschreckend viele Wähler der AfD teilen Verschwörungsmentalität und antidemokratische Einstellungen“

Studie der Universität Leipzig belegt hohes Maß an rechtsextremen und antisemitischen Einstellungen unter AfD-Wählern

Bericht: Universität Leipzig

Rechtsextremismus, Gewaltbereitschaft, Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und Verschwörungsmentalität – Wähler der AfD zeigen in allen Bereichen antidemokratischer Einstellungen deutlich höhere Zustimmungswerte als die Anhänger anderer Parteien. Das geht aus einer am 25. Februar 2020 veröffentlichten, repräsentativen Studie des Kompetenzzentrums für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung der Universität Leipzig hervor.

Im Rahmen der Leipziger Autoritarismus-Studien befragten die Forscher von Mai bis Juli 2018 insgesamt 2.344 Personen im Alter zwischen 18 und 91 Jahren zu ihren politischen Einstellungen. Sie fanden unter anderem heraus, dass bei Wählern der AfD ein höherer tradierter Antisemitismus zu finden ist. Zudem seien in keiner anderen Wählergruppe rechtsextreme Einstellungen und Muslimfeindschaft weiter verbreitet als unter den Wählern dieser Partei, sagt der Leiter der Studie, PD Dr. Oliver Decker. … weiter

=> Weitere Veröffentlichungen zum Thema (Literaturliste) auf der Seite des Kompetenzzentrums für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung


Quelle: www.uni-leipzig.de

Wahlzeit: Gutes Wohnen in Stadt und Land!

„Wahlzeit: Gutes Wohnen in Stadt und Land! “ So heißt der Titel der Ausgabe 3/2020 des Magazins „Wahlzeit (Streitzeit)“ des DGB Bayern

„In der neuen „Wahlzeit“ geht es darum, dass auch die Kommunen in der Wohnungspolitik aktiv werden müssen, um Wohnen in Bayern wieder bezahlbar zu machen.“

Download der Ausgabe 3 v. 24.2.2020 (pdf-Datei, 435 KB)


weitere Ausgaben der „Streitzeit“ anzeigen lassen

Wie Dax-Unternehmen an Schulen Lobbyismus betreiben

Bericht: Otto Brenner Stiftung

Sanierungsbedürftige Schulgebäude, gesunkene Schulbuchetats, begrenzte Kopierkontingente und die wachsende Bedeutung fachfremder Lehrkräfte ebnen mehr und mehr Privatunternehmen den Weg hinter die Schultore. Das ist ein Ergebnis der Studie „Wie DAX-Unternehmen Schule machen“, die jetzt von der Otto Brenner Stiftung veröffentlicht worden ist. … weiter

=> Download der Untersuchung: Wie DAX-Unternehmen Schule machenLehr- und Lernmaterial als Türöffner für Lobbyismus. OBS-Arbeitsheft 100 (pdf-Datei, 84 S. 600 KB)


Quelle: www.otto-brenner-stiftung.de

Was die Angst kleiner macht

Bericht: Julius-Maximilians-Universität Würzburg

In unheimlichen Situationen kann die bloße Anwesenheit einer unbekannten Person beruhigend wirken. Das zeigt die Studie eines Würzburger Teams, das Angsterkrankungen erforscht.

Alleine auf eine Reise gehen. Stundenlang im Flugzeug sitzen, in zwölf Kilometern Höhe über dem Atlantik. Mit Turbulenzen und allen Unbequemlichkeiten, die zu einem Langstreckenflug eben so dazu gehören. Vor dieser Situation hat Michaela B. Angst. Wäre nur eine Freundin auf der Reise dabei! Dann würde sie sich bestimmt besser fühlen. … weiter


Quelle: www.uni-wuerzburg.de
Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay

„Diese Rechte hast Du beim Abschlusszeugnis nach der Ausbildung“

Die IG Metall Jugend hat zusammengefasst, was im Abschlusszeugnis nach der Berufsausbildung – ausgestellt vom Unternehmen – zu stehen bzw. nicht zu stehen hat, welche Korrekturen man einfordern kann und wie das Zeugnis bei Arbeitgeberwechsel aussieht:

Diese Rechte hast Du beim Abschlusszeugnis nach der Ausbildung
Nach bestandener Ausbildungsprüfung steht Dir ein Abschlusszeugnis zu. Was dort drinstehen muss und worauf es ankommt, liest Du hier.
Den ganzen Text lesen

Hanau: Rassistische Gewalt fordert die ganze Gesellschaft heraus

Lehren aus Versagen bei NSU-Morden rasch umsetzen

Zum rassistischen Angriff von Hanau sagt Markus N. Beeko, Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland: 

„Wir denken an die Familien, Freunde & Bekannten der Opfer des offensichtlich rassistischen Angriffs von Hanau. Und wir stehen in Solidarität mit allen Menschen in Deutschland, deren Alltag zunehmend von der Angst vor Angriffen wegen ihres Glaubens oder ihrer angenommenen Herkunft überschattet wird. Weiterlesen

Hanau: „Unsere Gedanken sind bei den Opfern von Hanau“ – DGB stellt sich dem rechten Terror entgegen

Im hessischen Hanau sind zehn Menschen bei einer rassistisch motivierten Gewalttat ums Leben gekommen. Auch der mutmaßliche Täter ist tot. Der Generalbundesanwalt ermittelt wegen Terrorverdacht.

„Unsere Gedanken sind bei den Opfern von Hanau und ihren Angehörigen“, sagt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann.
„Wir sind entsetzt über den rechten Terror, der unser Land immer häufiger erschüttert. Wir stehen gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen aller Nationalitäten und Glaubensgemeinschaften für eine weltoffene und friedliche Gesellschaft. Wir werden uns den Feinden unserer Demokratie mit aller Kraft entgegenstellen.“


20.2.2020
Nora Neye
Deutscher Gewerkschaftsbund Bundesvorstand
Abteilung Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
www.dgb.de

Rassistische Gewalttat in Hanau – Dem Hass entgegentreten

Berlin. Zur rassistischen Gewalttat in Hanau erklärt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte:

„Unsere Anteilnahme gilt den betroffenen Familien in Hanau, die um ihre Toten trauern. Den Verletzten wünschen wir, dass sie rasch wieder gesund werden.

Die rassistischen Morde in Hanau sind auch und einmal mehr ein Anschlag auf die demokratische Gesellschaft, und damit auf uns alle! Solche Gewalt ist Ausdruck von Menschenverachtung – und sie soll in der Gesellschaft Angst verbreiten. Weiterlesen

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