Klimawandel als psychische Belastung

UBA-Ratgeber gibt Tipps zur Stärkung der mentalen Gesundheit

Bericht: Umweltbundesamt

Der Klimawandel kann nicht nur verheerende physische Folgen für Mensch und Umwelt haben, er kann auch die menschliche Psyche stark beeinträchtigen. So können Extremwetterereignisse posttraumatische Belastungsstörungen auslösen und die Sorge um unsere Lebensgrundlagen Zukunftsängste und Depressionen hervorrufen. In einer vom Bundesumweltministerium geförderten aktuellen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) gaben mehr als die Hälfte der Befragten an, sich mental stark oder sehr stark durch den Klimawandel belastet zu fühlen. Der UBA-Ratgeber für mentale Gesundheit im Klimawandel bietet Hilfestellung. Weiterlesen

„Beunruhigend: Corona-Spike-Protein noch nach Monaten im Gehirn“

Professor Pietro Vernazza hat diesen Gastbeitrag im Online-Magazin Infosperber aus der Schweiz verfasst. Er war bis Sommer 2021 Chefarzt der Infektiologie/Spitalhygiene am Kantonsspital St.Gallen.

Pietro Vernazza / 19.06.2025  Eine Studie findet Spike-Protein im Gehirn von Menschen mit Hirnblutung. Offen ist, ob es vom Virus oder von der Impfung stammt.

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Aufrüstung heizt Klimakatastrophe an

3,5%-Ziel der NATO gefährdet Klimaziele

Bericht: IPPNW

2024 verursachte die NATO 40% mehr militärische Emissionen im Vergleich zu 2021. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die die ärztliche Friedensorganisation IPPNW gemeinsam mit weiteren Nichtregierungsorganisationen anlässlich der Bonner Klimazwischenkonferenz und des NATO-Gipfels in Den Haag veröffentlicht.

Auf dem NATO-Gipfel wollen sich die Staaten zu einem verbindlichen 3,5-Prozent-Aufrüstungsziel verpflichten, die Militärausgaben der NATO-Staaten würden damit bis 2030 2,6 Billionen US-Dollar über den heutigen Ausgaben liegen. Allein von diesem Zuwachs könnten fast drei Jahre die Klimafinanzierungsbedarfe aller Entwicklungsländer bezahlt werden oder die Ausgaben getragen werden, die erforderlich sind, um das weltweite Elektrizitätsnetz bis 2030 Net-Zero-kompatibel zu machen. Weiterlesen

Wider das unablässige Kriegstüchtigkeitsverlangen der Eliten in unserem Land

Der Kommentar zum Zeitgeschehen

von Jürgen Scherer*

Auf die Frage, wozu Soldaten dienen, gibt es in unserer Zeit vielfältige zum Teil verwirrende Antworten. Letztlich jedoch, so bemerkte Kurt Tucholsky, sind „Soldaten Mörder“. Denn genau dazu werden sie ausgebildet: zum Töten von sogenannten Gegnern resp. Feinden. Dazu benötigen sie entsprechendes „Handwerkszeug“, das von besonderen Firmen, auch genannt Rüstungsindustrie, hergestellt wird: vom einfachen G3-Gewehr bis zur ferngesteuerten Drohne. Der Umgang mit diesen „Werkzeugen“ will gelernt sein. Dazu gibt es Armeen, in denen der Wille zum Töten geschult wird. Einerseits handwerklich, andererseits, und dies ist genauso bedeutsam, ideologisch. Es gilt nämlich, Feindbilder zu schaffen und zu verinnerlichen, die es ermöglichen, im „Konfliktfall“ überzeugt, überlegt und zugleich ohne Hemmung zu reagieren, sprich: den „Feind“ auszuschalten, zu töten.  … weiter


*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.

 

Aktion mit Greenpeace zum Weltflüchtlingstag: Gegen ein Klima der Angst – für ein Leben in Sicherheit

Zum Weltflüchtlingstag protestieren Amnesty International und Greenpeace zusammen vor dem Bundestag. Die Nichtregierungsorganisationen kritisieren, dass sich die neue Bundesregierung nicht ausreichend von menschenfeindlichen und rassistischen Forderungen im Bereich Migration abgrenzt. Immer wieder wird Schutzsuchenden pauschal die Schuld für gesellschaftliche Missstände zugeschoben. Anstatt Geflüchtete zum Sündenbock für ein verfehlte Sozialpolitik zu machen, braucht es einen Narrativwechsel und eine Politik, die sich dem Klima der Angst mit Entschlossenheit entgegenstellt.

Wann: Donnerstag, 19. Juni 2025, 9:00 Uhr

Wo: An der Spree vor dem Bistro im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, direkt am Fluss Marie-Elisabeth-Lüders-Straße, 10117 Berlin

Inhalt: Bis zu 16 Kajaks mit Handbannern: „Menschenrechte gelten für alle!“, „Asylrecht verteidigen!“ und „Die Klimakrise kennt keine Grenzen!“
Ein 10 x  6 Meter großes, schwimmendes Banner mit der Aufschrift „Die Klimakrise kennt keine Grenzen“
Dahinter spannt sich ein zweites Banner (15 x 4 Meter) mit einem durchbrochenen Stacheldrahtzaun.     

Referenten: 
Sophie Scheytt, Expertin für Asylpolitik bei Amnesty International in Deutschland
Fawad Durrani, Experte für Klima und Migration bei Greenpeace in Deutschland

 

Distanzunterricht für psychomotorische Fähigkeiten

Bericht: Technische Hochschule Köln

Um körperliche Fähigkeiten in Sport, Kunst oder Handwerk zu erlernen, sind oftmals Lehrer*innen vor Ort nötig, die die korrekten Bewegungen erklären, vormachen und Feedback geben. Um solche Trainings auch digital zu ermöglichen, hat ein Forschungskonsortium unter Leitung der TH Köln eine auf Künstlicher Intelligenz basierende Lernumgebung entwickelt, die den Trainingsprozess unterstützen soll.

„Psychomotorische Fähigkeiten erlernt man am besten durch praktische Übungen mit direkter Rückmeldung. Tutorialvideos können entsprechende Grundlagen legen, aber den Lernenden fehlt ein Feedback zur korrekten Ausführung. Dies wollen wir ändern und haben eine Toolbox entwickelt, die als Basis für vielfältige Anwendungen dienen kann“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Roland Klemke vom Cologne Game Lab der TH Köln. Weiterlesen

Wie TikTok & Co. das Lernen erschweren

Bericht: Technische Universität Braunschweig

Ob und wie sich Kurzvideos auf Social Media-Plattformen auf unsere Denkweise und unser Lernen auswirken – das hat die Technische Universität Braunschweig in zwei Studien untersucht, die in der Fachzeitschrift „Computers & Education“ veröffentlicht wurden. Kurzvideos auf TikTok, Instagram Reels und YouTube Shorts sind längst ein fester Bestandteil im Alltag junger Menschen. Die bunten Schnipsel zwischen zehn und 60 Sekunden Länge sind unterhaltsam, schnell und einfach konsumierbar sowie visuell ansprechend. Aber sind sie auch für die Wissensvermittlung geeignet? … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-braunschweig.de
Bild von Stefan Coders auf Pixabay

 

 

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