GEW: „Grundschullehrerinnen verdienen mehr!“ – JA13 – weil Grundschullehrerinnen es verdienen!

Am 21.7.2025 hat LabourNet Germany ein Dossier zum Thema A13 für Grundschullehrkräfte zusammengestellt.

Mit der Zusammenstellung aus Stellungnahmen von verschiedenen GEW-Landesverbänden erhält man einen guten Überblick über den Stand der „Besoldungsangleichung“ für Grundschullehrkräfte in punkto A13 (entspricht z.B. dem Beförderungsamt Studienrat/-rätin, siehe für Bayern auch hier)

hier geht es zum Dossier

 

Und es gibt sie doch: 5G-Mobilfunk-Studien zeigen bedenkliche nicht-thermische Gesundheitsschäden

Mitteilung: diagnose:funk

Stuttgart, 16.7.2025: Die Umwelt- und Verbraucherorganisation diagnose:funk präsentiert in der neuen Ausgabe (2-2025) der Fachzeitschrift „ElektrosmogReport“ vier wissenschaftliche Studien zu 5G-Mobilfunk und Gesundheit: Alle vier Studien wurden mit Frequenzen des neuen 5G-Mobilfunkstandards durchgeführt. Sie untersuchten unterschiedliche Gesundheitsaspekte, jeweils auf höchstem wissenschaftlichen Niveau und gut dokumentiert. Dabei fanden alle vier Studien klare (statistisch signifikante) Beweise für die Gesundheitsschädlichkeit der Mobilfunkstrahlung – sogenannte nicht-thermische biologische Effekte.

Die Studien inkl. Besprechung in der Studiendatenbank EMF:data:

„Und es gibt sie doch!“, sagt Jörn Gutbier, Vorsitzender von diagnose:funk, zur Existenz von nicht-thermischen, gesundheitsschädlichen Effekten, ausgelöst durch Mobilfunkstrahlung. „Das Bundesamt für Strahlenschutz und in der Folge auch die Bundesregierung behaupten zwar seit Jahren steif und fest, Mobilfunkstrahlung unterhalb der Grenzwerte sei harmlos. Doch diese neuen, sehr gut gemachten Studien zeigen das Gegenteil: 5G-Mobilfunkstrahlung weit unterhalb der Grenzwerte löst nicht-thermische biologische Effekte in unseren Zellen aus – und diese Effekte sind gesundheitsschädlich. Herr Bundesumweltminister Schneider, lesen Sie diese Studien! Wem glauben Sie danach mehr: der Mobilfunkindustrie und ihrem Wunschdenken oder der internationalen Wissenschaft und ihren klaren Ergebnissen?“

Der thermische Effekt von Mobilfunkstrahlung bedeutet, dass (vergleichbar mit dem Mikrowellenofen) die Strahlung zur Erwärmung von Gewebe führt. Die gesetzlichen Grenzwerte der 26. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) schützen vor diesem thermischen Effekt zuverlässig.

Die nicht-thermischen Effekte sind biologische Wirkungen der Strahlung, die nicht mit Erwärmung von Gewebe, sondern durch zellbiologische Mechanismen erklärbar sind. Diese Effekte treten weit unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte auf. In der Studiendatenbank EMF:data dokumentiert diagnose:funk über 700 wissenschaftliche Studien, die nicht-thermische, gesundheitsschädliche Effekte nachweisen oder klare Hinweise darauf liefern.

Die vorliegenden vier neuen Studien bestätigen für 5G, was der Technikfolgenbericht des Deutschen Bundestags bereits 2023 anhand von über 60 Studien sowie der Technikfolgenbericht des EU-Parlaments allgemein für Mobilfunkstrahlung aufgezeigt hatten: Nicht-thermische, gesundheitsschädlichen Effekte durch Mobilfunkstrahlung sind eine Wahrheit – und darauf muss die Bundespolitik reagieren.

diagnose:funk schlägt einen nicht-thermisch begründeten Grenzwert von 100 µW/m² bzw. 0,2 V/m vor. Zum Vergleich: aktueller thermisch begründeter Grenzwert = 10.000.000 µW/m² bzw. 61 V/m; sehr guter LTE-Empfang noch bei -80 dBm = 0,001 µW/m² bzw. 0,0006 V/m, siehe https://www.lte-anbieter.info/technik/asu.php

Im 11. Emissionsminderungsbericht der Bundesregierung vom 9.4.2025 behauptet das Bundesumweltministerium noch: „Im Bereich niedriger Intensitäten von HF-EMF konnten gesundheitliche Beeinträchtigungen infolge nicht-thermischer Wirkungen in jahrzehntelanger Forschung bisher wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden.“ (S. 3, Mitte) Die Bundesregierung sollte sich jedoch mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen auseinandersetzen, statt dogmatisch das Wunschdenken der Mobilfunkindustrie als Regierungsmeinung zu wiederholen.

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) ist hier bereits Vorreiter: Er forderte im Amtsblatt der EU vom März 2023 im Rahmen der Grenzwertdiskussion: „Besonderes Augenmerk sollte den nicht-thermischen Effekten gelten (1.11.)“

diagnose:funk hat in einem über 20-seitigen Überblick die wissenschaftliche Diskussion und die Studienlage zu den nicht-thermischen Effekten zusammengestellt: https://www.diagnose-funk.org/ueberblick#3


16.7.2025
diagnose:funk
www.diagnose-funk.org

 

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Öffentlicher Themenrundgang: „Die Verleugneten“

Wann: 24.08.2025, 15:00 Uhr

Wo: KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, Gedächtnisallee 5,92696 Flossenbürg. Treffpunkt vor der ehemaligen Wäscherei.

Inhalt: Ausstellungsrundgang mit Kuratorin Laura López Mras und dem Straßenkreuzer e.V., Nürnberg

„Die Ausstellung erinnert an Menschen, die im Nationalsozialismus als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ verfolgt wurden. Ihre Erfahrungen stehen im Mittelpunkt. Zwischen 1933 und 1945 greifen Behörden und Polizei gesellschaftliche Vorurteile auf. Sie kontrollieren, drangsalieren und berauben Zehntausende ihrer Freiheit. Insbesondere Menschen, die in Armut leben, strafrechtlich belangt werden oder staatlichen Vorgaben zur Arbeit nicht nachkommen sind davon betroffen. Gemeinsam ist ihnen, dass Gesellschaft und Politik der Nachkriegszeit ihre Leiden im Nationalsozialismus nicht als Unrecht anerkennen. Der Themenrundgang widmet sich den Geschichten und Erfahrungen der Verleugneten. Dabei zieht er Linien bis in die Gegenwart und befragt Ausgrenzung und Diskriminierung heute.“

Anmeldung und Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei

Fahrtkostenzuschuss für bay. Schulen

 

 

After Work | öffentlicher Rundgang

Wann: Mittwoch, 6.8.2025, 18 Uhr

Wo: KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, Gedächtnisallee 5,92696 Flossenbürg. Treffpunkt vor der ehemaligen Wäscherei.

Inhalt:
„Bei unserem dritten After Work Rundgang bieten wir außerhalb der üblichen Angebote einmal einen öffentlichen Rundgang am Abend an. Dieser in einer etwas verkürzten Variante, aber genauso informativ und „nach der Arbeit“ gut zu bewältigen.

Wenn Sie die Geschichte des Konzentrationslagers Flossenbürg kennenlernen wollen, empfehlen wir Ihnen, vorbeizukommen.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit gemeinsam einzukehren und bei lockerer Atmosphäre ins Gespräch zu kommen.“

Anmeldung und Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei, es ist keine Anmeldung nötig.

Fahrtkostenzuschuss für bay. Schulen

 

 

Eingewanderte verdienen in Deutschland im Schnitt 19,6 Prozent weniger als Einheimische

Bericht: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Eingewanderte in Deutschland und acht weiteren Ländern – Kanada, Dänemark, Frankreich, Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweden und den USA – erzielen im Durchschnitt deutlich geringere Einkommen als Einheimische. In Deutschland beträgt der Einkommensunterschied bei der ersten Generation 19,6 Prozent. Der Hauptgrund liegt nicht in ungleicher Bezahlung bei gleicher Tätigkeit, sondern in eingeschränktem Zugang zu besser bezahlten Branchen, Berufen und Unternehmen. Weiterlesen

„Spaltende, emotionale und negative Inhalte sind besonders erfolgreich“

Interview: Michaela Hutterer / Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Mikro Micro

Fünf Fragen an Philipp Lorenz-Spreen vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung zur politischen Meinungsbildung in den sozialen Medien

  • Eine systematische Auswertung von über 500 Studien zeigt, dass populistische Akteure mit emotionalen Inhalten mehr Sichtbarkeit und Stimmen gewinnen.
  • Die Forschung nutzt computergestützte Methoden, um den Einfluss von Algorithmen und Netzwerkstrukturen auf die Verbreitung von Informationen zu messen.
  • Der Digital Services Act fordert von großen Plattformen, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Zugang zu Daten zu gewähren, um systemische Risiken zu untersuchen.

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Quelle: 
www.mpib-berlin.mpg.de

 

 

Militär im Ferienlager? Kellmünz und die Bundeswehr

FilmAm 17.7.2025 berichtete das Bay. Magazin „quer“ mit Christoph Süß über den Streit um das Ferienlager mit Bundeswehr-Soldaten im schwäbischen Kellmünz. 

Im Film kommen verschiedene Bürger zu Wort, u.a. der Bürgermeister Obst und auch Martina Borgendale, die Vorsitzende der GEW Bayern. Ein sehr aufschlussreicher Bericht über das schwäbische Örtchen und die dortige Bundeswehr-Aktion.

Der Bericht ist in der Mediathek verfügbar bis: bis 18.07.2027 

direkt zum Film im Magazin quer (Dauer: 4:36 Min.)

Im Magazin vom 17.7.2025 kommt auch ein sehenswerter Filmbeitrag über Bürgergeldwohnungen vor. (ab 6:56 Min.) – der Beitrag hat zwar nichts mit dem Ferienlager-Bericht zu tun, aber wenn man schon bei „quer“ unterwegs ist, sollte man sich diesen Bericht nicht entgehen lassen.


Weitere Texte zum Thema Bundeswehr und Kinderfreizeiten:

Bundeswehr Kinderfreizeit in Kellmünz an der Iller – Protest

„Kinderferienprogramm“ mit der Bundeswehr in bayerischer Grundschule – keine Kinderfreizeit im Flecktarn!

 

Nicht Herkunft testen – Sprache fördern: Für faire Chancen ohne Quote

Mitteilung: Bundesschülerkonferenz

Die Bundesschülerkonferenz (BSK) stellt sich entschieden gegen die Einführung einer Migrationsobergrenze an Schulen. Die Zustimmung von Karin Prien zu einem solchen Vorschlag führt zu der strukturellen Verfestigung von Rassismus an Schulen. Eine solche Migrationsobergrenze problematisiert Herkunft pauschal und behindert Integration, statt sie zu fördern. Weiterlesen

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