Bürgergeld: Einkommen bei Mindestlohnbeschäftigung deutlich höher als mit Grundsicherung – Zahlen zu allen Landkreisen und Städten

Bericht: Hans-Böckler-Stiftung

Auch wer zum Mindestlohn arbeitet, hat ein deutlich höheres verfügbares Einkommen als vergleichbare Personen, die Bürgergeld beziehen. Das gilt überall in Deutschland und unabhängig von der Haushaltskonstellation. Im deutschen Durchschnitt liegt der Einkommensvorteil bei 557 Euro monatlich im Falle einer alleinstehenden Person, die Vollzeit zum Mindestlohn arbeitet. Eine alleinerziehende Person mit einem Kind hat bei Vollzeitbeschäftigung zum Mindestlohn 749 Euro mehr zur Verfügung als bei Bürgergeldbezug. Bei einer Paarfamilie mit zwei Kindern und einer oder einem in Vollzeit zum Mindestlohn Beschäftigten beträgt der Vorteil 660 Euro. In Ostdeutschland inklusive Berlin ist der Lohnabstand etwas größer als im Westen. Bei einer alleinstehenden Person sind es beispielsweise durchschnittlich 570 Euro im Osten gegenüber 549 Euro im Westen. Weiterlesen

Stärkung der Lehrkräftebildung durch Sommerschule an der Freien Universität Berlin

Bericht: Freie Universität Berlin

Künftige Deutschlehrer*innen stärken ihre sprachdidaktischen Kompetenzen und werden unter anderem im Umgang mit sozialen Medien und der Vielzahl unterschiedlicher Herkunftssprachen weitergebildet.

Mehr als 75 Lehramtsstudierende aus 15 Universitäten aus ganz Deutschland werden in der nächsten Woche an der Freien Universität Berlin zu einer Sommerschule zusammenkommen. Das Weiterbildungsangebot ist konzipiert für zukünftige Deutschlehrer*innen, die sich für die aktuelle Forschung zu Sprachwissenschaft und Didaktik interessieren. Weiterlesen

Nullrunde beim Bürgergeld verhindern

Bundesregierung muss zügig handeln!

Mitteilung: Der Paritätische Gesamtverband

Laut dem Paritätischen Gesamtverband steht für die Bezieherinnen und Bezieher von Bürgergeld im kommenden Jahr eine Nullrunde an, wenn die Bundesregierung nicht umgehend handelt. Trotz weiter steigender Lebenshaltungskosten könnte der Regelsatz auch 2026 gleichbleibend bei lediglich 563 Euro liegen. Die Koalition ist angehalten, dies abzuwenden und eine Nullrunde zu verhindern. Weiterlesen

„Kinder auf YouTube absichern“

Die Seite „SafetyDetectives“ nahm sich des Problems der Kindersicherheit und des Kinderschutzes auf YouTube  an. Im Vorspann des in der Überschrift genannten Artikels wurden diese Probleme angesprochen:

„Kinder vor unangemessenen YouTube-Inhalten zu schützen, kann eine Herausforderung sein. Es gibt mehrere Milliarden YouTube-Videos (jede Minute werden mehr als 500 Stunden Video hochgeladen), und 2 Milliarden Nutzer loggen sich jeden Monat bei YouTube ein – wie können wir also all die gewalttätigen, sexuellen, manipulativen, hasserfüllten und anderweitig ungeeigneten Inhalte herausfiltern, die unsere Kinder auf YouTube finden könnten (oft aus Versehen)?“

Der in YouTube eingebaute Schutz bietet nur eingeschränkte Sicherheit. In dem Artikel werden deswegen verschiedene Schutzprogramme und Schutzmöglichkeiten kurz vorgestellt. Besonders bewertet wird die kostenlose YouTube-App „YouTube Kids“.

Zusätzlich gibt es Hinweise, wie Eltern ihre Kinder über eine Softwarelösung hinaus möglichst gut im Netz schützen können, z.B. durch Einschränkung der Bildschirmzeiten oder durch das Verfassen eines „Vertrages“ mit den Kindern über die Nutzung u.a. mehr.

Es lohnt sich sehr, dass sich Eltern näher mit dem Thema befassen. Der Artikel weist auf die wichtigsten Schutzmöglichkeiten hin. Weitere Artikel sind am Ende dieser Seite verlinkt.

Alle Texte haben jedoch Folgendes gemein: Ohne die genauere Beschäftigung und eine gewisse Einlese- und Einarbeitungszeit der Eltern wird es nicht gehen. Die Kinder sollten es uns wert sein.

Hier geht es zu dem Artikel auf SafetyDetectives

Weitere Links, um Informationen zum Thema Sicherheit auf YouTube einzuholen:

Der Text auf „familie.de“, der ebenfalls über „YouTube Kids“ informiert:
YouTube Kids: Ist die Videoplattform für Kinder geeignet?

oder der Artikel auf netzwelt.de: YouTube Kids In diesem Artikel werden u.a. viele  Alternativen zu YouTube Kids vorgestellt.

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gsf
Bild von Thom Sibent auf Pixabay

 

 

 

 

 

An uns liegt’s nicht!

Mitteilung: Bundesschülerkonferenz

Immer mehr Schüler*innen arbeiten parallel zur Schule. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion die Linke im Bundestag hervor. In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der Minijobber zwischen 15 und 18 Jahren um mehr als 23 % gestiegen. Das bestätigt einen Trend, der uns schon lange bekannt ist:

Gen Z ist nicht faul. Viele Schüler*innen in Deutschland tragen täglich zu unserer Wirtschaftskraft bei. Als junge Generation möchten wir ein aktiver Teil der Gesellschaft sein.

“Friedrich Merz kann nicht uns gemeint haben, als er forderte, es müsse in Deutschland ‘wieder mehr und vor allem effizienter’ gearbeitet werden.”, sagt Quentin Gärtner, Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz. “Wir sind Schaffer!” … weiter


Quelle:
www.bundesschuelerkonferenz.com

 

Ein Narr musste gehen – wieder einmal

Der Kommentar zum Zeitgeschehen

von Jürgen Scherer*

Wenn ein Narr gegangen wird hat der König ein Problem weniger. Falls ein Narr überhaupt zum Problem für den Kini werden kann.

Der Kini tat jedenfalls sehr gelassen und sagte sinngemäß: Als der Tradition verpflichteter Bayer obliegt es mir im vorliegenden Fall zwei Sachverhalte zu bedenken. Erstens ist das Derblecken eine bayuwarische Tradition, die es zu pflegen gilt. Zweitens gehört es zu meinem souveränen „Berufsethos“, das Derblecken hinzunehmen, wie es daherkommt. Dass der aktuelle Narr abserviert wurde, nehme ich zur Kenntnis; seine letzte Narretei fand eher weniger meine Achtung und Gnade.

Um es auf bayrisch-königlich zu sagen: „I was not amused.“ Narren kommen, Narren gehen… Soweit, so nachvollziehbar. Ob auch glaubbar, ist eine andere Frage. … weiter


*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.
Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay

 

 

 

Viele junge Menschen werden benachteiligt, ausgegrenzt oder diskriminiert

Bericht: Deutsches Jugendinstitut

Aktuelle Forschungsdaten des Deutschen Jugendinstituts machen die große Anzahl von Betroffenen deutlich. Wie gelingt mehr Chancengerechtigkeit in einer vielfältigen Gesellschaft, fragt deshalb die neu erschienene Ausgabe des Forschungsmagazins DJI Impulse v. 30. Juli 2025.

Das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit ist im deutschen Grundgesetz verankert. Dennoch werden viele Kinder und Jugendliche im Alltag beispielsweise aufgrund ihrer ethnischen Wurzeln oder ihres Geschlechts diskriminiert, aufgrund einer Behinderung ausgegrenzt oder aufgrund ihrer sozialen Herkunft benachteiligt. Die Auswirkungen solcher Erfahrungen sind tiefgreifend. Sie beeinflussen nicht nur das Selbstwertgefühl, sondern auch die Entwicklungsmöglichkeiten und Lebenschancen junger Menschen nachhaltig. „Und sie vergiften das soziale Klima“, warnt Prof. Dr. Sabine Walper, Direktorin des Deutschen Jugendinstituts (DJI), im Editorial der neu erschienenen Ausgabe des Forschungsmagazins DJI Impulse. … weiter

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Quelle: www.dji.de

 

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