„Lehrerbedarfsprognose 2025“ des Kultusministeriums gaukelt ein verzerrtes Bild von der Realität vor

Das Kultusministerium veröffentlichte zum letzten Wochenende die „Lehrerbedarfsprognose 2025“. Für die GEW Bayern zeichnet die darin enthaltene Statistik ein falsches Bild von der Realität.

Bericht: Gew Bayern

„Die Arbeits- und Lernbedingungen in der Schule werden sich – nicht zuletzt durch die steigenden Schüler*innenzahlen – in den kommenden Jahren weiter verschlechtern. Doch wer flüchtig auf die Zahlen der Prognose aus dem Kultusministerium schaut, gewinnt leicht den Eindruck, wir hätten den Lehrkräftemangel überwunden. In fast allen Schularten ist aber das Gegenteil der Fall“, stellt GEW-Landesvorsitzende Martina Borgendale nüchtern fest. Weiterlesen

Bayern schickt Lehrkräfte in Sommerarbeitslosigkeit – 790 Betroffene im Vorjahr

Mitteilung: DGB Bayern

Stiedl: „Kalendertricks statt fairer Beschäftigung – das ist unwürdig für ein Land, das Bildung angeblich priorisiert.“

Borgendale: „Wer engagierte junge Lehrkräfte jedes Jahr pünktlich zum Schuljahresende aus dem Dienst entlässt, macht den Beruf systematisch unattraktiv.“

Viele befristet beschäftigte Lehrkräfte in Bayern stehen erneut vor einem Sommer ohne Einkommen: Ihre Verträge enden mit dem Schuljahr – und werden systematisch erst nach den Ferien verlängert. Dieses Jahr besonders auffällig: Der letzte Schultag fällt auf einen Donnerstag, der August beginnt am Freitag. Für viele von ihnen bedeutet das: einen Monat arbeitslos – ohne Gehalt und oft ohne soziale Absicherung, trotz Wiedereinstellung zum Schuljahresbeginn. Weiterlesen

Arbeitgeberpflichten bei Hitze gelten auch fürs Home-Office

Bericht: Frankfurt University of Applied Sciences

Prof. Dr. Peter Wedde verweist auf geltendes Recht bei hohen Sommertemperaturen am Arbeitsplatz

Bild von nobutz auf Pixabay

Den bisherigen Hitzerekord des Jahres 2025 hält Andernach in Rheinland-Pfalz, wo am 2. Juli 39,3 Grad Celsius gemessen wurden. Wer an solch heißen Tagen arbeiten muss, kann froh sein, wenn sein Arbeitsplatz klimatisiert ist oder es dort wenigstens einen leistungsfähigen Ventilator gibt. An vielen Arbeitsplätzen fehlen Möglichkeiten zur Minderung der Wärmebelastung aber ganz oder kommen aufgrund der Art der Tätigkeit nicht in Betracht.

Dies gilt insbesondere für Arbeiten im Freien – aber auch für viele Home-Office-Arbeitsplätze. Hitze am Arbeitsplatz hat negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Beschäftigten und reduziert zugleich die Effektivität der Arbeitsleistung. Was Arbeitgeber tun müssen, um ihre Beschäftigten zu schützen, erläutert Prof. Dr. Peter Wedde, emeritierter Professor für Arbeitsrecht und Recht der Informationsgesellschaft an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS). … weiter


Quelle: 
www.idw-online.de
www.www.frankfurt-university.de

 

 

Rückblick der GEW Bayern: Schulen am Limit – Chaos in der Führung

Zum Schuljahresabschluss fasst die GEW Bayern nochmal zusammen, was im blauweißen Bundesland so los ist:

In der GEW Bayern blickt man auf ein Schuljahr zurück, das vor allem von strukturellen Herausforderungen und heftigen Belastungen der Lehrkräfte geprägt war. Allen voran der Fachkräftemangel machte ein nachhaltiges Lehren und Lernen vielerorts unmöglich. Dazu kam ein Ministerpräsident, der seiner autoritären Linie treu blieb und dem Kultusministerium wiederholt in die Arbeit grätschte. Weiterlesen

Offene Erklärung für Frieden – und für eine gerechte Kommunalpolitik

Für unsere LeserInnen zur Kenntnis: 


Winfried Schmidt aus Arpshagen sendete uns diesen Brief am 31.7.2025 zu und machte auf die Erklärung von Thomas Gens aufmerksam. Sein Brief war überschrieben:

Ein Bürgermeister hat den Mut und die GEW in MV und anderswo ??

„So geht’s jedenfalls nicht weiter …“ – Diese Worte stehen über dem Aufruf und „Offenen Brief: Gemeinsam für Frieden und unsere Heimat“, den Thomas Gens, der Bürgermeister der Ostseeinsel Hiddensee, am Sonntag veröffentlicht hat. Darin wendet sich der Kommunalpolitiker an den Bundeskanzler und die Abgeordneten des Bundestages. Sein Anliegen: eine offene Erklärung für Frieden – und eine gerechte Kommunalpolitik. Weiterlesen

1 2 3 4