Sechs Kriterien für die Vertrauenswürdigkeit von KI

Bericht: Ruhr-Universität Bochum

Egal ob Personen, Institutionen, klassische Maschinen oder KI-Systeme – mit diesen Kriterien lässt sich Vertrauenswürdigkeit beurteilen.

Sprachmodelle, die auf Künstlicher Intelligenz (KI) basieren, antworten auf jede Frage – aber nicht immer mit der richtigen Antwort. Hilfreich wäre es daher für Nutzerinnen und Nutzer zu wissen, wie vertrauenswürdig ein KI-System ist. Ein Team der Ruhr-Universität Bochum und der TU Dortmund schlägt sechs Dimensionen vor, mit denen sich die Vertrauenswürdigkeit eines Systems beschreiben lässt – egal, ob es sich dabei um Personen, Institutionen, klassische Maschinen oder KI-Systeme handelt. Das Konzept beschreiben Dr. Carina Newen und Prof. Dr. Emmanuel Müller von der TU Dortmund zusammen mit dem Philosophen Prof. Dr. Albert Newen von der Ruhr-Universität Bochum im internationalen philosophischen Fachjournal „Topoi“, online veröffentlicht am 14. November 2025. … weiter


Quelle:
news.rub.de

 

Fachgesellschaft warnt vor Zunahme von Typ-2-Diabetes bei Kindern

Bericht: Deutsche Diabetes Gesellschaft

Übergewicht und Adipositas nehmen auch bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland weiter zu. Nach den Daten des Robert Koch-Instituts haben 9,5 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen 3 und 17 Jahren Übergewicht, etwa 6 Prozent haben Adipositas. Damit steigt auch das Risiko für Begleiterkrankungen wie Typ-2-Diabetes, von dem 2022 etwa 1.000 Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren betroffen waren. Die jüngste Zulassung des GLP-1-Rezeptoragonisten Liraglutid für junge Patientinnen und Patienten ab 10 Jahren zeigt, wie ernst die Lage ist. … weiter


Quelle:
www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de
www.idw-online.de

 

„Jung, militant, national – Die Neuen Rechten“

Am 27.11.2025 wurde auf 3Sat die Dokumentation „Jung, militant, national – Die Neuen Rechten“ gezeigt.

In der Filmbeschreibung heißt es:

TikTok, Telegram, X – Rechtsextremisten rekrutieren in den sozialen Medien immer mehr junge Menschen. Der Verfassungsschutz warnt vor einer Bewegung, die zunehmend militanter auftritt.

In Hintergrundinterviews sprechen Mitglieder rechtsextremer Organisationen wie „Dritter Weg“ und „Heimat“ erstmals über ihre Motive. Das Kamerateam begleitet rechte Influencer in Berlin und Wien beim Produzieren von Propaganda-Clips für die Sozialen Medien.

Wenn Rechtsextremismus zum Event wird

Mit völkisch aufgeladenen Hüpfburgfesten wie August 2025 im sächsischen Riesa werden ganze Familien angesprochen. Längst haben Veranstaltungen der rechtsextremen Szene „Event-Charakter“, zu denen frühere Skinheads der „Baseballschlägerjahre“ mit ihren Kindern erscheinen. An junge Männer richten sich Kampfsportnachmittage, die von Kadern des „Dritten Wegs“ organisiert werden.

Mit rechtsextremistisch aufgeladener Aktionskunst verbreitet die Identitäre Bewegung ihre rechtsradikalen Botschaften: völkische Graffitis, provokante Platzbesetzungen, Musikclips. Rechtsextremismus wird Pop, und Verfassungsschutzbehörden warnen vor einer Szene auf dem Weg zur kulturellen Hegemonie – besonders bei der Jugend.

Sehr informative Doku. Unbedingt ansehen!
Länge: 43:31; verfügbar bis zum 27.11.20230

Direkt zum Video

 

Kriegstüchtig versus Verteidigungsbereit?

Der Kommentar zum Zeitgeschehen

von Jürgen Scherer*

Wie immer, wenn eine Propagandamaschinerie in Gang gesetzt wird, werden Begrifflichkeiten in die Welt gesetzt, die der Überwältigung des zukünftigen Kanonenfutters dienen sollen. Zugleich verweisen solche Begriffe auf ihre eigene Basis und damit auf die Absichten ihrer (Be)NutzerInnen.

Beginnen wir mit dem Begriff „kriegstüchtig“.
Ohne jegliche Wortbedeutungsherleitung weiß jede/r Mensch sofort, worum es geht: Wenn jemand „kiegstüchtig“ ist oder werden soll, dann muss er/sie in den Krieg ziehen können oder wollen oder sollen; muss bereit sein dazu, anderen Menschen (!) Gewalt anzutun, meist tödliche mit allen möglichen Mitteln und Tötungswerkzeugen (vom einfachen „Seitengewehr“ bis zur fernsteuerbaren Drohne); muss bereit sein in andere Länder einzudringen und die dort Lebenden zu beherrschen. … weiter


*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sozialstaat schleifen schafft keine neuen Jobs

Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen erklärte Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied:
 
„Der Arbeitsmarkt ist im Wachkoma. Wiederbelebungsversuche lassen auf sich warten, weil die Koalition streitet und viele Unternehmen lieber den eigenen Standort schlecht reden, als endlich in die Hände zu spucken. Die Situation ist gefährlich. Die Bundesregierung muss die Belebung des Arbeitsmarkts zur Chefsache machen. Wer nach einer Krise wieder in Gang kommen will, muss die eigenen Kräfte sichern und bündeln. Und das sind in Deutschland vor allem Millionen gut qualifizierte und erfahrene Fachkräfte. Weiterlesen

Einkommensungleichheit seit 2018 weiter angestiegen – Vertrauen in staatliche Institutionen sinkt mit Einkommen

Bericht: Hans-Böckler-Stiftung

Neuer Verteilungsbericht des WSI. Einkommensungleichheit seit 2018 weiter angestiegen – Vertrauen in staatliche Institutionen sinkt mit Einkommen

Seit 2010 ist die Ungleichheit der Einkommen in Deutschland deutlich gestiegen, ab 2018 hat sich der Zuwachs an Ungleichheit noch einmal spürbar beschleunigt und nach den aktuellsten verfügbaren Daten des Sozio-ökonomischen Panels einen neuen Höchststand erreicht.

Die Quote der Menschen, die in Armut leben, liegt ebenfalls bei einem Höchstwert. Einen erheblichen Einfluss hatte, dass die ausgleichende Umverteilungswirkung durch Steuern und Sozialtransfers seit 2010 tendenziell abgenommen hat. Insgesamt haben somit Personen mit niedrigen Einkommen von der relativ positiven Wirtschafts- und Einkommensentwicklung im vergangenen Jahrzehnt oft nur vergleichsweise wenig abbekommen – auch wenn der gesetzliche Mindestlohn durchaus einen positiven Einfluss bei den Erwerbs- und damit auch bei den verfügbaren Einkommen hatte. Zudem sind solche Menschen von den Krisen seit 2020 am stärksten betroffen. Zu diesen Ergebnissen kommt der neue Verteilungsbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. … weiter


Quelle: boeckler.de

 

Fluchtmigration als jahrelangen Prozess verstehen

Bericht: Ruhr-Universität Bochum

Forschende haben über 1.200 Menschen befragt, die ihre Heimat wegen Krieg und Gewalt verlassen mussten. Sie analysieren die komplexen Entscheidungsprozesse zwischen zurückkehren, bleiben und weiter migrieren.

Flucht ist ein komplexer und Jahre währender Prozess. Das wird an den Ergebnissen einer großen Studie deutlich, für die Forschende der Ruhr-Universität Bochum und der Freien Universität Berlin über 1.200 Menschen befragt haben, die ihre Heimat gezwungenermaßen verlassen haben. Der Fokus lag dabei auf Kolumbien, Mexiko sowie der Türkei und Jordanien. Die Studie arbeitet Faktoren heraus, die die Entscheidung, in die Heimat zurückzukehren, zu bleiben oder weiter zu migrieren, beeinflussen. … weiter


Quelle:
news.rub.de

 

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