Auf „Krawall“ gebürstet

Der Kommentar zum Zeitgeschehen

von Jürgen Scherer*

Wenn jemand auf Krawall gebürstet ist, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, damit umzugehen: drohen, besänftigen, beruhigen, auf die möglichen Folgen hinweisen, an die Vernunft appellieren; jedenfalls versuchen eine evtl. unkontrollierbare Situation zu vermeiden. Wenn’s klappt kann alles gut werden, vielleicht sogar so gut, dass die drohende Auseinandersetzung friedlich beigelegt werde kann. Das wäre dann der schönste Erfolg.

Was aber tun, wenn auf „Krawall“ gebürstete Politiker oder gar Regierungen im Spiel sind?

Als erstes fällt einem natürlich(!) Donald Trump ein, dessen „Krawallbedürfnislevel“ anscheinend recht weit oben zu verorten ist. Aber warum in die Ferne schweifen, wenn die politisch zu verortende Krawalligkeit doch eigentlich recht nahe liegt. … weiter


*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.
Bild von Steve Buissinne auf Pixabay