Wohnkostenbelastung von Studierenden steigt auf 53 Prozent

fzs fordert sofortige Entlastung und massive Investitionen in
studentisches Wohnen

Bericht: fzs

Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. zeigt sich angesichts der Wohnsituation von Studierenden in Deutschland weiterhin alarmiert. In der Antwort (21/2807) der Bundesregierung auf die kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/2489) wird auf Daten des Statistischen Bundesamtes verwiesen – die Wohnkostenbelastung von
Studierenden liegt demnach bei durchschnittlich 53 Prozent. Studierende geben damit mehr als die Hälfte ihres Einkommens für Miete aus, laut Zahlen des Moses-Mendelsohn-Instituts (MMI) durchschnittlich 505 EUR. In 70 von 88 untersuchten Städten ist es kaum möglich, zu Beginn des Wintersemesters 2025/2026 ein Zimmer innerhalb der aktuellen BAföG-Wohnkostenpauschale zu finden. Weiterlesen

„Istanbul-Konvention muss endlich umgesetzt werden“

Bildungsgewerkschaft GEW zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Frankfurt a.M. – „Gewalt gegen Frauen und TINA*-Personen ist kein Randphänomen – sie ist ein tief verankerter Ausdruck struktureller Ungleichheit“, sagte Tiam Breidenich, Vorstandsmitglied für Frauen-, Gleichstellungs-, Geschlechterpolitik der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. „Die Bundesregierung und die Länder müssen ihrer Verpflichtung aus der Istanbul-Konvention endlich flächendeckend nachkommen Das ist bis heute nicht der Fall. In der pädagogischen Praxis muss, wie es die Konvention vorsieht, vor allem die Prävention von Gewalt durch geschlechterreflektierte Bildung verankert werden.“ Weiterlesen

Psychische Gesundheit ist kein Sparposten

Bundesschülerkonferenz warnt vor fatalen Kürzungen

Die von der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses beschlossenen Kürzungen im Bereich der psychischen Gesundheit für 2026 sind katastrophal. Während wir in einer tiefen Krise der mentalen Gesundheit von Schüler*innen stecken, streicht die Politik genau dort, wo sie handeln müsste.

„Wir werden nicht akzeptieren, dass psychische Gesundheit als hinnehmbare Haushaltslücke und nicht als Menschenrecht behandelt wird.“ – Amy Kirchhoff, Generalsekretärin der Bundesschülerkonferenz Weiterlesen

Fast die Hälfte der jungen Deutschen zeigt Suchtsymptome

Das deutsche Gesundheitsbarometer hat die Nutzung Sozialer Medien in einer repräsentativen Erhebung untersucht. 

Bericht: Ruhr-Universität Bochum

Ein Großteil der deutschen Bevölkerung nutzt soziale Medien, im Durchschnitt zwischen drei und vier Stunden am Tag. Das hat eine repräsentative Erhebung unter mehr als 22.000 Teilnehmenden ab 18 Jahren zwischen September 2024 und November 2025 ergeben, die das Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit der Ruhr-Universität Bochum und Deutsche Zentrum für psychische Gesundheit, durchgeführt hat. Sorgen macht den Forschenden die steigende Suchttendenz: Rund ein Drittel der Nutzenden – bei jüngeren Personen sogar die Hälfte – zeigt ausgeprägte suchtartige Symptome, die den Alltag und ihre psychische Gesundheit beeinträchtigen können. Weiterlesen

Mit Psychologie gegen Polemik und Spaltung

Rezension: TU Chemnitz

Prof. Dr. Bertolt Meyer, Inhaber der Professur Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der TU Chemnitz, liefert in seinem Sachbuch „Anders“ eine psychologische Erklärung für Rechtspopulismus und Kulturkämpfe sowie einen Werkzeugkasten, um beides zu entschärfen

Warum ist der Rechtspopulismus in unserer Gesellschaft auf dem Vormarsch? Warum reagieren wir so emotional, wenn andere Menschen anders aussehen, anders leben oder anders denken als wir? Warum werden aus sachlichen Diskussionen über Geschlecht, Migration, Trans, Ost/West oder Inklusion konfliktreiche Kulturkämpfe in der Öffentlichkeit und in Social-Media-Kanälen? Mit diesen und weiteren Fragen setzt sich Prof. Dr. Bertolt Meyer, Inhaber der Professur Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Technischen Universität Chemnitz, in seinem ersten populärwissenschaftlichen Sachbuch „Anders: Was wir aus der Psychologie über den Umgang mit Unterschieden lernen können“ auseinander. Er erläutert, warum uns der Umgang mit Unterschieden so schwerfällt – und zeigt Wege aus der Polarisierung auf, die sich dadurch ergibt. Er erläutert die psychologischen Mechanismen hinter Stereotypen und dem Rechtspopulismus und macht deutlich: „Wer versteht, wie unsere Psyche funktioniert, kann bewusst anders handeln.“ Weiterlesen

War mal eine Drohne…

Der Kommentar zum Zeitgeschehen

von Jürgen Scherer*

Wenn hinter
Drohnen Drohnen
dro(e)hnen
dro(e)hnen
Drohnen Drohnen
hinterher!

An diese Abwandlung des bekannten „Fliegenspruchs“ fühlte ich mich dieser Tage erinnert, als selbst „immerseriöse“ Zeitungen wie die ZEIT in der Angelegenheit Drohnenhysterie der letzten Zeit auf den Boden der Tatsachen zurückruderte. Weg von der Hysteriemasche der Medien hin zu sachlicher Betrachtung der Drohnereien in unserem Land.

Die sieht dann so aus: Laut einer Vergleichsstatistik auf Seite 3 der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ vom 6. Nov. 25 ergibt sich folgendes Bild hinsichtlich der Behinderung an deutschen Flughäfen durch Drohnen:

2023 – 151 Drohnen
2024 – 161 Drohnen
2025 – 172 Drohnen bis inkl. September.
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*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.

 

„Living apart together“ – Partnerschaften mit getrennten Wohnungen sind vor allem bei jungen Erwachsenen verbreitet

Bericht: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB)

Jede achte Person zwischen 18 und 49 Jahren führte im Jahr 2021 eine feste Partnerschaft in getrennten Haushalten. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung hervor, die das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) veröffentlicht hat. Besonders verbreitet ist diese Lebensform unter jungen Erwachsenen, vor allem während Ausbildung oder Studium. Die dargestellten Ergebnisse basieren auf Angaben von über 20.000 Personen, die 2021 im Rahmen des familiendemografischen Panels FReDA befragt wurden. Weiterlesen

Tablet vor dem Einschlafen ist gar nicht so schädlich wie gedacht

Bericht: Ruhr-Universität Bochum

Das blaue Licht, das Tablets abstrahlen, steht im Verdacht, den Schlaf zu erschweren. Doch eine aufwendige Studie mit Kindern konnte dies nicht bestätigen.

„Nur eine Folge und dann geht’s ins Bett!“ Mit diesen Worten läuten wohl sehr viele Eltern das abendliche Zubettgehen-Ritual ihrer kleinen Kinder ein. Doch viele plagt dabei auch das schlechte Gewissen. Hört man doch immer wieder, dass das von diesen Geräten abgegebene blaue Licht uns das Einschlafen erschwert, da es die Produktion des Schlafhormons Melatonin beeinflusst.

Babyschlaf und Mediennutzung

Die drei Wissenschaftlerinnen Prof. Dr. Sabine Seehagen, Neele Hermesch und Dr. Carolin Konrad vom Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie der Ruhr-Universität Bochum wollten wissen, ob an dieser Vermutung wirklich etwas dran ist, und konzipierten eine aufwendige Studie. … weiter


Quelle: „Rubin – Ruhr-Universität Bochum“
https://news.rub.de
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

 

 

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