Mann tötet Hund …
Ein mutmaßliches Tötungsgeschehen wird besichtigt
Ein Essay von Jürgen Scherer
Mord ist immer verwerflich, egal ob er mit Vorsatz oder „ungewollt“ zustande kommt. Und: Er ist bei Tieren nicht weniger grausam als bei Menschen. Schließlich ist sein finales Ergebnis der Tod eines Lebewesens, das ohne tödliche Gewalteinwirkung noch hätte weiterleben können.
Vor gar nicht allzu langer Zeit, sprich im Herbst letzten Jahres, waren mal wieder Berichte in den Medien zu lesen, in denen es um die martialische Abschlachtung von wertvollen Weiderindern ging. Eine grausame Tat im Schutz der Dunkelheit auf offener nächtlicher Szene, um kostenlos an begehrtes Biorindfleisch zu kommen. Eine verurteilenswerte Tat. Den motorisierten Tätern konnte nicht auf die Schliche gekommen werden. Soweit, so schlimm!
Nicht weniger gravierend ist z.B. das Töten eines Hundes. Sei es aus Mordlust, sei es der „Not“ heraus, sei es aus irgendwelchen „niederen Beweggründen“. … weiter
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