Kulturveranstaltung: Spalten Gefühle unsere Gesellschaft?

Ulmer Denkanstöße

GEFÜHL(T)E POLARISIERUNG
Wie uns Gefühle trennen und Gespräche verbinden können
Wissen, Impuls, Dialog

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Wann: 11.März 2026 bis 14.3.2026

Wo:
Kino: Xinedome, Am Lederhof 1;
Vorträge: Stadthaus Ulm, Münsterplatz (begrenztes Sitzplatzangebot)

Programm:
Angesichts zunehmender gesellschaftlicher Spaltung und dem Erstarken autoritärer Tendenzen widmen sich die 19. Ulmer Denkanstöße der Frage, wie Emotionen und Polarisierung zusammenhängen: Spalten Gefühle unsere Gesellschaft – oder können sie auch Brücken schlagen? Die über die Region hinaus bekannte mehrtägige Diskussions- und Kulturveranstaltung, die vom 12. bis zum 14. März im Stadthaus Ulm stattfindet, bietet wieder ein hochkarätiges Programm mit ordentlich Prominenz. Zum Auftakt wird am Mittwoch, den 11. März, im Xinedome der Film L.A. Crash gezeigt. Bis auf den Film sind alle Veranstaltungen kostenlos. Weiterlesen

Anstieg um 42 Prozent: Bundeswehr ist eine der Armeen mit den meisten minderjährigen Soldatinnen und Soldaten weltweit

Zahlreiche Organisationen fordern Minister Pistorius in einem offenen Brief auf, die Rekrutierung von minderjährigen Jungen und Mädchen als Soldatinnen und Soldaten und Bundeswehrwerbung bei Minderjährigen zu stoppen

Bericht: Netzwerk Friedenskooperative

Berlin, 27.2.2026. In einem offenen Brief fordern 18 Organisationen und 6 Dachverbände mit über 230 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Menschenrechte, Frieden, Umwelt, Kirche und Gewerkschaft mit zusammen über einer halben Million Mitgliedern Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius auf, das Rekrutierungsalter für Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr auf 18 Jahre anzuheben und Bundeswehrwerbung bei Minderjährigen zu beenden. Der Minister könnte dies sofort durch eine Dienstanweisung umsetzen. Weiterlesen

„Gender Pay Gap und Queer Pay Gap beenden!“

Bildungsgewerkschaft GEW zum Equal Pay Day

Frankfurt a.M. – „Der Gender Pay Gap von aktuell 16 Prozent und der Queer Pay Gap sind Ausdruck struktureller Diskriminierung. Sie sind politisch gemacht. Deshalb müssen sie auch politisch beendet werden“, sagte Tiam Breidenich, Vorstandsmitglied Frauen-, Gleichstellungs-, Geschlechterpolitik der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Freitag in Frankfurt a.M. mit Blick auf den Equal Pay Day (EPD). „Tarif- und Besoldungspolitik muss die systematischen Benachteiligungen der Frauen gezielt abbauen. Teilzeit, überwiegende Sorgeverantwortung, geringere Löhne, schlechtere Aufstiegschancen und befristete Beschäftigung sind keine individuellen Entscheidungen, sondern Folgen struktureller Ungleichheit.“ Weiterlesen

„Feministisch, solidarisch, gewerkschaftlich“ – breites Bündnis ruft am 8. März zur Großdemonstration auf

Ein breites Bündnis aus feministischen und stadtpolitischen Initiativen, Gewerkschaften und Verbänden ruft am 8. März wieder zur Großdemonstration „Feministisch, solidarisch, gewerkschaftlich“ auf und setzt damit ein starkes Zeichen für Gleichstellung, soziale Sicherheit und demokratische Teilhabe.

Die Demonstration richtet sich gegen Antifeminismus, Rechtsruck, Rassismus und Antisemitismus sowie gegen die zunehmende Gewalt an Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans* und agender Menschen (FLINTA), die sich in gesellschaftlichen Debatten ebenso wie in konkreten Angriffen und Bedrohungen niederschlägt. Das Bündnis betont, dass die Errungenschaften queer-feministischer Kämpfe nicht verhandelbar sind, sondern verteidigt und weiter ausgebaut werden müssen. Weiterlesen

Einladung zur GEW-Fachtagung Hochschule und Forschung am 6. März

„Gute Arbeit – gutes Studium: die Verantwortung des Bundes“

Wann:     GEW-Fachtagung: Freitag, 6. März 2026, 11:00 bis 15:30 Uhr

Wo:         Hotel Aquino Tagungszentrum, Hannoversche Straße 5b, 10115 Berlin

Wer:         Joachim Ebmeyer, MdB (CDU/CSU-Fraktion)
                Oliver Kaczmarek, MdB (SPD-Fraktion)
                Ayşe Asar, MdB (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen)
                Nicole Gohlke, MdB (Fraktion Die Linke)
                Matthias Anbuhl (Vorstandsvorsitzender des Deutschen Studierendenwerks)
                Professorin Susanne Menzel-Riedl (Vizepräsidentin der                                                    Hochschulrektorenkonferenz)
                Vladislav Ryzhkov (Bundesausschuss GEW-Studierende)
                Roland Bloch (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
                Mathias Kuhnt (Technische Universität Dresden)
                Andreas Keller (Vorstandsmitglied für Hochschule und Forschung der GEW)
                Jan-Martin Wiarda (Journalist und Blogger)

Inhalt:
„Wir novellieren das Wissenschaftszeitvertragsgesetz bis Mitte 2026.“ – „Wir wollen das BAföG in einer großen Novelle modernisieren.“ – Das sind zwei unmissverständliche Aussagen im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vom Mai 2025. Passiert ist seitdem: nichts.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kommt auf diese Vereinbarungen zurück. Bei der Fachtagung „Gute Arbeit – gutes Studium: die Verantwortung des Bundes“ am 6. März in Berlin wird die Bildungsgewerkschaft Bundestagsabgeordnete aus Koalition und Opposition befragen, mit Wissenschaftsorganisationen ins Gespräch gehen und eine neue Studie der Grete-Henry-Hermann-Stiftung (vormals Max-Traeger-Stiftung) zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz vorstellen.

Weitere Informationen und Tagungsprogramm:
https://www.gew.de/veranstaltungen/detailseite/gute-arbeit-gutes-studium-die-verantwortung-des-bundes

Anmeldung:
Melden Sie sich bitte direkt formlos per E-Mail bei Jessica Geh (jessica.geh(aet)gew[Punkt]de) an.

 

Kein Sparzwang auf Kosten der Bildung und der Lehrkräfte!

Mitteilung: GEW Bayern 

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bayern sieht in dem heute vom Kultusministerium veröffentlichten „Gesamtkonzept zur Unterrichtsversorgung im Schuljahr 2026/27“ eine weitere Verschlechterung der Bildungsqualität auf die Schulen zukommen.

„Unter dem Diktat der Sparpolitik der bayerischen Staatsregierung können dringend benötigte Lehrerinnenstellen nicht besetzt werden, obwohl die Schülerinnenzahlen steigen. Das führt zwangsläufig zu größeren Klassen und einer Einschränkung des Bildungsangebots an allen Schularten und gleichzeitig zu weiter steigenden Belastungen für die Lehrkräfte, die bereits jetzt am Limit sind“, fasst Landesvorsitzende Martina Borgendale die Maßnahmen des Kultusministeriums zusammen. Weiterlesen

Ablauf eines Tarifkonflikts

gsf – Die Hans-Böckler-Stiftung bietet u.a. zahlreiches Bildungsmaterial aus den Bereichen Arbeit und Arbeitskämpfe für die Schule an. Aufgrund der derzeitig laufenden Tarifkonflkte lohnt es sich, dieses Thema im Unterricht zu behandeln.

Als Beispiel haben wir hier im Magazin die Infograik „Ablauf eines Tarifkonfliktes“ aufgegriffen. Ab der 7./8. Klasse kann die nachstehende Grafik der Böckler-Stiftung als Grundlage für die Unterrichtsarbeit verwendet werden.

Die SchülerInnen können z.B. in Gruppen- bzw. Einzelarbeit die jeweiligen Bereiche genauer erarbeiten (siehe auch: mittels Filme weiter unten oder externe Erklärtexte benutzen) oder im Unterrichtsgespräch darüber diskutieren. Für den Einstieg eignen sich Artikel aus Tages- und Wochenzeitungen (z.B. „Verdi ruft zu bundesweitem Warnstreiktag an Hochschulen und Kliniken auf“, 28.1.2026, Berliner Zeitung).
Zur besseren Lesbarkeit bitte die Grafik anklicken:

Das deutlich größere Original kann bei der Hans-Böckler-Stiftung als png-Datei heruntergeladen werden: www.boeckler.de/de/ablauf-eines-tarifkonflikts.htm

Erklärfilme zur Tarifpolitik
Auf den Seiten der Hans-Böckler-Stiftung finden sich u.a. auch noch kurze Erklärfilme (je 2-3 Minuten) zu den Themen Tarifverhandlung, Tarifvertrag, Streik.

Zur Vertiefung der Thematik im Unterricht können die Videos schnell und unproblematisch  im Unterricht eingesetzt werden. Die Videos sind hier datenschutzkonform und werbefrei abzurufen:
 www.boeckler.de/de/erklaerfilme-tarifpolitik-58563.htm


Quelle:
25.2.2026

Hans-Böckler-Stiftung Schule
www.boeckler.de/de/boeckler-schule-2690.htm

 

 

Atomwaffenfreie Zone: Alternative zur nuklearen Aufrüstung Europas

Bericht: Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“

Die 33 Mitgliedstaaten des Vertrags von Tlatelolco (Mexiko) haben im Februar anlässlich des 59. Jahrestages der Unterzeichnung dieses Abkommens über eine atomwaffenfreie Zone in Lateinamerika und der Karibik die vollständige weltweite Abrüstung aller Atomwaffen gefordert.

Das bundesdeutsche Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“ begrüßt diese Erklärung als Mahnung in einer Zeit, in der führende Politiker West- und Mitteleuropas eine Ausdehnung atomarer Rüstung fordern. „Ein atomarer Schutzschirm für Europa ist schon vom Wort her eine Irreführung der europäischen Bevölkerungen“ betont Hildegard Slabik-Münter für das Aktionsbündnis. „Auch Deutschland würde durch neue atomare Teilhabemodelle mit Frankreich oder Großbritannien der Gefahr nuklearer Totalvernichtung ausgesetzt. Stattdessen könnte eine atomwaffenfreie Zone in Mitteleuropa eine Chance für die Entwicklung ‚Gemeinsamer Sicherheit‘ bieten.“ Weiterlesen

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