Gegen die Bundeswehr-Kinderfreizeit in der Grundschule Kellmünz im Landkreis Neu-Ulm!
Am Dienstag, 11. August 2026, von 8.00 Uhr bis 10.00 Uhr protestieren wir friedlich vor der Grundschule in Kellmünz.
- Wir fordern: Kinderfreizeiten sollten von zivilen Organisationen durchgeführt werden, nicht vom Militär!
- Kinder- und Jugendarbeit soll von pädagogisch geschultem Personal durchgeführt werden soll, nicht von Soldat*innen.
- Kindern und Jugendlichen sollen lernen, Konflikte friedlich zu lösen! Die Kinder sollten Dialog und Völkerverständigung lernen. Gegen die militärische Indoktrination von Kindern.
- Im Rahmen der Kinderfreizeit landet in Kellmünz ein Militär-Helikopter. Und ein gepanzertes Fahrzeug wird besichtigt. Die Bundeswehr lockt mit Abenteuer und Technik. Wir aber sagen: Die Kernkompetenz des Militärs ist das Töten von Menschen – und die Androhung, Menschen zu töten. Der Krieg ist unaussprechlich grausam. Er sollte nicht verharmlost werden.
- Das viele Geld und andere Ressourcen, die momentan in die Bundeswehr investiert werden, sollen besser in Friedens-Diplomatie, in den Sozial- und Bildungsbereich und in den öffentlichen Nahverkehr investiert werden.
- Unser Land soll friedensfähig werden, nicht kriegstüchtig!
Inhalt:
Am ersten Tag der Kinderfreizeit, die am 11. August 2026, um 9 Uhr beginnt, stehen wir bereits ab 8 Uhr in der Nähe der Schule. Wir halten Friedensfahnen hoch, singen Friedenslieder, malen mit Kreide Peace-Zeichen auf die Straße, und es werden Reden gehalten. Wir sprechen mit den Anwohner*innen und unterscheiden dabei zwischen Person und Sache. Wir bitten die Kellmünzer Bürger und Bürgerinnen: Setzen sie sich bitte dafür ein, dass die Kooperation mit der Bundeswehr bei der Kinderfreizeit in Kellmünz ein Ende hat.
Veranstalter:
DFG-VK Baden-Württemberg
Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen
ba-wue@dfg-vk.de