Die Bildungsgewerkschaft GEW fordert: Zumindest die Abschiebung von SchülerInnen nach Afghanistan und in den Irak sofort stoppen!
Ausbildung und Schule müssen Vorrang haben
Mitteilung: GEW Bayern
Gestern, am 14. 12. abends begann das Bundesinnenministerium mit Zuarbeit der bayerischen Staatsregierung mit der ersten von mehreren Sammel-Deportationen in das Kriegsgebiet Afghanistan. Unter den betroffenen Flüchtlingen sind auch ausbildungswillige junge Menschen, die das Recht auf den Besuch der Berufsschule in Bayern besitzen. Die Bildungsgewerkschaft GEW Bayern verurteilt diesen Bruch der Genfer Flüchtlingskonvention und geltender Gesetze zum Menschenrecht auf Bildung. Wir fordern von Bundes- und Landesregierung den sofortigen Stopp dieser illegalen Abschiebungen, erklärte heute der GEW-Landesvorsitzende Anton Salzbrunn in München. Die Verhinderung von Ausbildungs- und Arbeitserlaubnissen nach der Anordnung des bayerischen Innenministers vom 1. September widerspreche dem Bundesintegrationsgesetz, so Salzbrunn weiter. Es häuften sich jetzt Meldungen, dass Berufsschüler*innen, die aus Afghanistan oder Irak stammen, aus panischer Angst vor drohender Abschiebung entweder nicht mehr zum Lernen fähig seien oder untergetaucht seien. Ebenso werde von Suizidversuchen betroffener junger Menschen berichtet. Weiterlesen
Bissig, aber nicht verbissen, humorvoll und ironisch, aber nicht zynisch. Wer einen solchen Blick auf das Schulleben und das Bildungssystem schätzt, kommt bei Frydrychs Glossen voll auf seine Kosten. Präzise und treffsicher entlarvt sie die kleinen und großen Schwächen der Akteure im Bildungsbereich. Die Autorin weiß, wovon sie redet. Es macht Spaß, das zu hören!
Ein Vortrag mit Übungen für pädagogische Fachkräfte