04. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Prognose zum Lehrerbedarf in Bayern · Kategorien: Arbeitsplatz, Sozial- und Bildungspolitik · Tags:

Das Kumi hat eine Kurzfassung des Lehrerbedarfs als pdf-Datei herausgebracht.

Wie sieht der Bedarf bis 2030 an GS/MS, an RS und FöS und an Gymnasien aus?

Download der Lehrerbedarfsprognose (pdf-Datei, Kurzfassung)

21. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Frauen und Teilzeit-Lehrkräfte bei Dienstlichen Beurteilungen benachteiligt? · Kategorien: Arbeitsplatz · Tags:

gruene.jpgMitteilung: Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag

Frauen und Teilzeitlehrkräfte erhalten in allen bayerischen Schultypen deutlich schlechtere Dienstliche Beurteilungen als Männer und Vollzeitkräfte. Das wird aus der Antwort des CSU-Kulturministeriums auf eine Anfrage des bildungspolitischen Sprechers der Landtags-Grünen, Thomas Gehring, deutlich. Gegenüber einer vorausgegangenen Anfrage aus dem Jahr 2011 hat sich das Bewertungsbild bei Frauen sogar noch ein wenig verschlechtert. Weiterlesen »

13. September 2015 · Kommentare deaktiviert für GEW Bayern zum Schuljahresbeginn: 2200 neue Stellen sind notwendig · Kategorien: Arbeitsplatz, Sozial- und Bildungspolitik · Tags: ,

GEW-Logo_2015_55Prekäre Beschäftigung an Schulen muss beendet werden

Mitteilung: GEW Bayern

Die wirklich ausreichende Personalausstattung der Schulen ist die drängendste Frage für die aktuelle Bildungspolitik in Bayern. Zum  Schuljahresbeginn wird gerne alles auf diese Frage zugespitzt:
Sind die Schulen gut gerüstet? Vor allem: Gibt es dort ausreichend viele Pädagog*innen, Sozialarbeiter*innen und Psycholog*innen?
Über diese entscheidende Fragestellung hinaus müssen aber nach Auffassung der GEW die Frage nach der Bildungsgerechtigkeit (hohe soziale Selektivität) und die deutlichen Probleme des zergliederten Schulsystems in Bayern (z. B. der Übertrittsdruck an den Grundschulen) größere Aufmerksamkeit erfahren.

 

„Nur mit deutlich mehr Pädagog*innen kann die Arbeit an den Schulen mit allen bereits bestehenden Aufgaben gut laufen“, sagte Elke Hahn, Geschäftsführerin der GEW Bayern, am Freitag in München. Nur so könne es auf den „Baustellen“ Inklusion, Ganztag, Schulplätze für Flüchtlinge, individuelle Förderung, Senkung der Klassengrößen, grundlegende Neuausrichtung des bayerischen Gymnasiums und Erhalt von Schulen auf dem Land wirklich vorangehen. 

Die riesige personelle Lücke  an den bayerischen Schulen war schon lange da, bevor die Zuwanderung aus Bürgerkriegsgebieten den aktuellen Anstieg erreichte. Doch jetzt gilt umso mehr: Die Flickschusterei in der bisherigen CSU-Schulpolitik muss ein Ende finden. Die dazu notwendige finanz- und bildungspolitische Neuorientierung sollte gleich jetzt im Herbst bei den Beratungen zum Nachtragshaushalt 2016 beginnen. Als einen ersten Schritt fordert die GEW Bayern die Schaffung von mindestens 2200 zusätzlichen Planstellen bis 2018. Es müssen Mittel für rund 1000 neue Stellen als Sofortprogramm für Flüchtlinge an Berufsschulen zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus sind bereits für eine minimale Weiterentwicklung von gebundenen Ganztagsklassen, Inklusion und individueller Förderung mindestens 1200 neue Stellen nötig. 

Angesichts des hohen pädagogischen Bedarfs an Lehrkräften ist die hohe Arbeitslosigkeit von jungen Lehrer*innen ein Skandal.  Nur drei Prozent der erfolgreich ausgebildeten jungen Realschullehrkräfte hat der Freistaat aktuell eine feste Stelle angeboten, von den jungen gymnasialen Deutschlehrer*innen nur einem Prozent! Allerdings sei es nicht damit getan, nur befristete Verträge und halbe Stellen zu vergeben, sagt Bernhard Baudler, bei der GEW Bayern zuständig für öffentliche Schulen: „Die befristeten Verträge machen den jungen Kolleg*innen fast jede Lebensplanung unmöglich. Prekäre Beschäftigung an den Schulen des Freistaats, auch über externe Träger, darf es nicht weiter geben.“

Bayern hatte zuletzt Rekordsteuereinnahmen, mit einer Zunahme um 24 Prozent. Das Geld wäre da. Es ist klar, dass hier in Zukunft laufend größere Beträge notwendig sind. Das Bildungssystem in Bayern ist chronisch unterfinanziert. Wie diese Ausgaben gegenfinanziert werden können, hat die GEW in einem detaillierten Steuerkonzept dargelegt. 

Die GEW lehnt alle Überlegungen für die Aussetzung der Schul- oder Berufsschulpflicht für Flüchtlinge entschieden ab. Im Gegenteil: Schulbesuch muss allen schulpflichtigen Flüchtlingen ermöglicht werden. Die nach Auffassung der GEW rechtswidrige Praxis der „Befreiung“ von Flüchtlingen von der Berufsschulpflicht ist zu beenden. Nach ihren eigenen Angaben stellte die Staatsregierung im Juli 2015 weniger als 25 Prozent der berufsschulpflichtigen Flüchtlinge einen Schulplatz zur Verfügung.

PM Nr. 14 v. 11.9.2015
Elke Hahn
GEW Bayern
www.gew-bayern.de
Hervorhebungen: Redaktion GEW AN

 

 

16. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für Tausende ausgebildete Lehrkräfte ab September ohne Job! · Kategorien: Arbeitsplatz, Sozial- und Bildungspolitik

GEW-Logo_2015_55Heftige Kritik der GEW Bayern an der Einstellungspraxis der Staatsregierung

Mitteilung: GEW Bayern

Deutlich mehr Lehrer*innen und Pädagog*innen sind an Bayerns Schulen notwendig. Nur so kann die Arbeit an den Schulen mit allen bereits bestehenden Aufgaben gut laufen, nur so kann es auf den Baustellen Inklusion, Ganztag, individuelle Förderung und Berufsschulplätze für Flüchtlinge vorangehen. Daher lautet der nachdrückliche Appell des GEW-Landesvorsitzenden Anton Salzbrunn an die Staatsregierung und die CSU-Fraktion im Landtag: „Schaffen Sie die nötige Zahl neuer Planstellen für Lehrkräfte! Das wäre auch ein Beitrag zur Verringerung der aktuell weiter steigenden Arbeitslosigkeit junger Lehrer*innen.“ Weiterlesen »

12. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Die GEW Bayern fordert ein Gesundheitsmanagement an den Schulen in Bayern, das den Gesetzen entspricht · Kategorien: Arbeitsplatz · Tags: , ,

gew_logo_drot.gifMitteilung: GEW Bayern

Der „Aktionsrat Bildung“ sieht in seinem Gutachten „Psychische Belastungen und Burnout beim Bildungspersonal“, das am 10.12.2014 in München vorgestellt wurde, „die Gesundheitsförderung und die Prävention psychischer Erkrankungen und von Burnout bei Beschäftigten im Bildungswesen als dringende und nachhaltig zu verstärkende Aufgabe von Ländern und Bund an.“*

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29. Juli 2014 · Kommentare deaktiviert für Referendare stehen auf der Straße · Kategorien: Arbeitsplatz, Sozial- und Bildungspolitik · Tags: ,

gsf – Im Bayerischen Rundfunk kam am 29.7.2014 um 18 Uhr in der Abendschau ein Filmbericht über die Einstellungssituation der Referendare ab Schuljahr 14/15. Über 5000 von 8500 ausgebildeteten jungen Lehrkräften werden heuer in Bayern nicht übernommen.

Sparmodell à la Bayern, Unterricht fällt weiterhin aus, bis die Schülerzahlen in einigen Jahren zurückgehen. Es darf befürchtet werden, dass dann aber noch weniger Referendare eingestellt werden. Der Unterrichtsausfall muss schließlich weitergehen. Gab es nicht in jüngerer Zeit Wahlen in Bayern?

Zum Film ►

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Bildungspolitik

Schule in der Zwickmühle

Viele bayerische Schulleiter müssen sehr jonglieren – Lehrkräfte fehlen fast überall. Auf der anderen Seite werden zahlreiche junge Lehrer nach dem Referendariat nicht übernommen und bekommen nirgends eine feste Stelle. Wie kann das sein?

Autor: Rüdiger Kronthaler 
Redaktion: Matthias Keller-May 

Film ab: http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/abendschau/lehrer-schule-mangel-100.html

 

 

20. Juli 2014 · Kommentare deaktiviert für Veröffentlichung der Staatsnoten bedeutet für tausende fertig ausgebildete Lehrkräfte die Arbeitslosigkeit · Kategorien: Arbeitsplatz · Tags: ,

SPD-Bildungsexperte Güll drückt den Lehrkräften im Freistaat, die in diesem Jahr keine Anstellung gefunden haben, sein Bedauern aus und fordert mehr Lehrerstellen an den Schulen

Mitteilung: SPD-Landtagsfraktion

Über 600 Lehrkräfte der Grund-, Mittel- und Förderschulen werden im kommenden Schuljahr keine Anstellung an einer bayerischen Schule bekommen. Das zeigen die aktuellen Staatsnoten vom Bildungsministerium. Weiterlesen »

20. Juli 2014 · Kommentare deaktiviert für Alle Jahre wieder: Lotterie um berufliche Zukunft für Lehramts-Studierende · Kategorien: Arbeitsplatz · Tags: ,

Mitteilung: Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Die Planlosigkeit im Kultusministerium ist offensichtlich. "Das hat mit Chancengerechtigkeit nichts zu tun", kritisiert unser bildungspolitischer Sprecher Thomas Gehring die Übernahmequoten für Junglehrer in Bayern. Die Lehramts-Studierenden befänden sich Jahr um Jahr in einer Art "Lotterie um die berufliche Zukunft – niemand weiß, wohin die Kugeln rollen".

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