1. Mai 2026: Erst unsere Jobs – dann eure Profite!

Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund zum Tag der Arbeit bundesweit zu hunderten Kundgebungen auf. Allein in Bayern finden zum 1. Mai insgesamt 77 Veranstaltungen statt.

Einzelne Hauptkundgebungen beim DGB in Bayern

Aufruf zum 1. Mai lesen (pdf-Datei)

Der 1. Mai beim DGB

 

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In Ansbach wird der 1. Mai heuer so gefeiert:

Demozug und Kundgebung, 10:30 Uhr, Schlossplatz

Kundgebung: 11 Uhr, Martin-Luther-Platz

Hauptrednerin: Marietta Eder, stellvertretende Vorsitzende DGB Bayern

 

Sternstunden der Evolution

Die großen Rätsel

Filmgsf -Die ZDF-Reihe TerraX besitzt eine sehr empfehlenswerte Doku über den Ablauf der Evolution. Die Evolution steckt voller Rätsel: Warum wandern z.B. Vögel, Falter und Wale um die halbe Welt? Was ist Intelligenz? Warum müssen wir schlafen? Welche Evolutionsabläufe gab es? Welche Tiergruppen entstanden und verschwanden wieder?

In einem Evolutionsbeitrag kommt unter anderen auch die Schimpansenforscherin Jane Goodall zu Wort. Ein längerer Teil ist auch über Charles Darwin integriert. Dirk Steffens moderiert die Sendung – sehr detailliert und informativ erklärt.

Der Film ist hervorragend zum Einsatz in der Schule geeignet, ab ca. 9. Klasse, auch ab Mittelschule. Die Lehrkraft kann auch einzelne Teile herausnehmen und abgespielen. Wer den Film nicht methodisch-didaktisch einsetzen will, dem ist er zur eigenen Information sehr empfohlen.

Entstehung: 2016, ZDF; Dauer: 44 Min. 

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Friedensorganisation fordert Absage an Hochrüstung und Umkehr hin zu Diplomatie

IPPNW-Jahrestreffen Jena

Die medizinische Friedensorganisation IPPNW hat auf ihrem Jahrestreffen mit 120 Teilnehmer*innen ein grundsätzliches Umsteuern von der Kriegsvorbereitung hin zu einer Friedensorientierung gefordert.

„Die Missachtung internationaler Rechtsstandards hat sich in den letzten Monaten weiter verschärft. Der russische Angriff auf die Ukraine hält an, ebenso die andauernde Tötung und Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung durch Israel. Die völkerrechtswidrigen Militärangriffe der USA und Israels gegen den Iran und den Libanon sowie die iranischen Gegenangriffe auf die Golfstaaten verschärfen die existentielle globale Krise internationaler Institutionen, allen voran der UN. Die wachsende Anzahl von Kriegen und die Ausbeutung unseres Planeten durch fossile Konzerninteressen und Regierungen aus den Ölstaaten, aus Russland und den USA zerstören unsere Lebensgrundlagen – direkt und indirekt“, heißt es in dem am Wochenende verabschiedeten Leitantrag. Weiterlesen

„Reformen nicht einseitig Versicherten und Beschäftigten aufbürden!“

Bildungsgewerkschaft GEW zum Referentenentwurf im Gesundheitswesen

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mahnt die Bundesregierung dringend, dass die Reformen im Gesundheitswesen nicht einseitig Versicherten und Beschäftigten aufgebürdet werden. „Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) muss das Gesundheitssystem zukunftsfest finanzieren. Stattdessen will sie im Wesentlichen Leistungen kürzen und die Lasten von Versicherten und Beschäftigten tragen lassen“, sagte GEW-Vorsitzende Maike Finnern am Sonntag in Frankfurt a.M. „Kürzungen des Krankengeldes und höhere Zuzahlungen für Medikamente, die geplant sind, zeigen exemplarisch die soziale Schieflage des Gesetzespakets. Wer längere Zeit krank ist, braucht nicht auch noch finanzielle Sorgen. Wir lehnen jede Kürzung der Dauer und Höhe des Krankengeldes entschieden ab. Das Krankengeld ist schon heute zu niedrig, es reicht hinten und vorne nicht.“ Höhere Zuzahlungen unabhängig vom Einkommen verschärften soziale Ungleichheiten, sie machten vielen Versicherten den Zugang zur notwendigen Versorgung schwerer. Eine Einschränkung der beitragsfreien Mitversicherung von Familienmitgliedern in der Gesetzlichen Krankenversicherung treffe Familien hart und entwerte Care-Arbeit, die meist Frauen leisten. Es entstehe ein bürokratischer Aufwand, der in keinem Verhältnis zu möglichen Einsparungen steht. Weiterlesen

Koalition bricht ihr BAföG-Versprechen – Studierende werden erneut im Stich gelassen!

Pressemitteilung: freier zusammenschluss von student*innenschaften fzs e.V.

Die Bundesregierung verfehlt wahrscheinlich erneut ihre eigenen sozialpolitischen Ziele, diesmal auf dem Rücken der Studierenden. Entgegen den Vereinbarungen im Koalitionsvertrag bleibt unklar, ob es zum Wintersemester eine BAföG-Novelle geben wird.

Dabei ist die Lage eindeutig: Im Koalitionsvertrag wurde festgehalten, dass die Wohnkostenpauschale beim BAföG bis zum Wintersemester 2026/27 auf 440 Euro erhöht werden soll. Weiterlesen

„Sozialer Kahlschlag mit massiven Auswirkungen auf die Bildung darf nicht kommen!“

Bildungsgewerkschaft GEW zur Aktuellen Stunde der Grünen im Bundestag – geleaktes Entwurfspapier einer Arbeitsgruppe von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden

Frankfurt a.M. – „Offenbar planen Bund, Länder und Kommunen einen sozialen Kahlschlag sondergleichen. Dieser hat massive Auswirkungen auf den Bildungsbereich. Das ist der Abgesang auf eine Angleichung der Lebensverhältnisse in Deutschland, Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit. Würden diese Vorschläge umgesetzt, vertieft sich die soziale Spaltung, werden immer mehr Menschen abgehängt“, sagte Maike Finnern, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Freitag in Frankfurt a.M. mit Blick auf eine Aktuelle Stunde heute im Bundestag. Diese hatten die Grünen beantragt, um über das geleakte Entwurfspapier einer Arbeitsgruppe, die Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände eingesetzt haben, zu sprechen. Weiterlesen

„Über 142.000 Menschen sagen: ‚Zulassungsstopp für Integrationskurse zurücknehmen!‘“

Bildungsgewerkschaft GEW zur Integrationsministerkonferenz

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert die Integrationsministerkonferenz (IntMK) auf, ein klares Signal an Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) zu senden, den Zulassungsstopp für Integrationskurse umgehend zurückzunehmen. „Wer Integration stoppt, spart nicht, sondern verursacht langfristig Mehrkosten. Das Bundesinnenministerium (BMI) macht eine fiskalische Milchmädchenrechnung auf: Kurzfristig gibt es ein kleines Plus im Haushalt, aber auf lange Sicht entstehen dem Staat unabsehbare Kosten zum Beispiel durch zusätzliche Sozialleistungen und entgangene Steuer- und Sozialversicherungseinnahmen“, sagte Ralf Becker, GEW-Vorstandsmitglied Berufliche Bildung und Weiterbildung, am Donnerstag in Frankfurt a.M. mit Blick auf die IntMK, die heute in Essen tagt. „So untergräbt Innenminister Dobrindt die Haushaltsziele der Bundesregierung.“ Weiterlesen

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