Götz Eisenbergs Durchhalteprosa 142: „ … die Hölle, das sind die anderen.“ (Sartre)

Götz Eisenbergs Durchhalteprosa 142: „ … die Hölle, das sind die anderen.“ (Sartre)

Wir verlinken seit Nr. 100 nur noch den Titel der aktuellen Ausgabe der DHP. Die DHP erscheint regelmäßig auf ihrer eigenen Seite: www.durchhalteprosa.de

→ zur Nummer 142


☛ Alle bisherigen Texte von Götz Eisenberg

 

„Rechtlicher Schutz gegen Queerfeindlichkeit notwendig“

Bildungsgewerkschaft GEW zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans*-, Asexuellen- und Queerfeindlichkeit

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht sich für einen umfassenden rechtlichen Schutz für queere Menschen durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) stark. „Queere Menschen sind in Deutschland und weltweit zunehmend Angriffen, Beleidigungen und Ausgrenzung ausgesetzt – auch an Bildungseinrichtungen. Da müssen wir ein Stoppschild setzen. Denn ein respektvoller und friedlicher Umgang miteinander und eine vielfältige Gesellschaft sind Grundlage einer starken, funktionierenden Demokratie in der Bundesrepublik“, sagte Tiam Breidenich, GEW-Vorstandsmitglied Frauen-, Gleichstellungs-, Geschlechterpolitik, am Sonntag mit Blick auf den Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans*-, Asexuellen- und Queerfeindlichkeit (IDAHOBITA). Weiterlesen

Für junge Menschen gehören Leistungsprinzip und Solidarität zusammen

Bericht: Bertelsmann Stiftung

Die 16- bis 25-Jährigen in Deutschland stehen hinter dem Modell der Sozialen Marktwirtschaft: Mit großer Mehrheit sprechen sie sich dafür aus, dass eine gerechte Gesellschaft sowohl Leistung belohnen als auch für gleiche Chancen sorgen muss. Viele junge Menschen möchten außerdem wirtschaftliche Themen besser verstehen und wünschen sich dazu mehr passende Angebote – vor allem in der Schule.

Die jungen Menschen in Deutschland finden eine Wirtschaft gerecht, in der sowohl das Leistungsprinzip gilt als auch Bedürftige Unterstützung erhalten. In einer forsa-Befragung für den erstmals veröffentlichten „Young Economy Tracker“ der Bertelsmann Stiftung sagen 95 Prozent der 16- bis 25-Jährigen, dass sich Arbeit auszahlen soll. 89 Prozent stimmen der Aussage zu, dass alle, die im Beruf viel leisten, auch mehr verdienen sollen als andere. Zugleich halten es 97 Prozent für wichtig, diejenigen zu unterstützen, die sich um Kinder oder pflegebedürftige Angehörige kümmern. 92 Prozent finden, dass alle die gleichen Startchancen haben sollten und 90 Prozent sind dafür, dass auch arme Menschen eine angemessene Grundversorgung erhalten. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.bertelsmann-stiftung.de

 

 

Aus der Geschichte lernen oder warum es sinnvoll ist, auf „Trojanische Pferde“ nicht hereinzufallen

         Ein Essay zur verfahrenen historischen Lage unserer Zeit

    von Jürgen Scherer*

Barbara Tuchman war eine USamerikanische Historikerin, die vor etwa 40 Jahren ein bahnbrechendes Buch mit dem ins deutsche übersetzten Titel „Die Torheit der Regierenden. Von Troja bis Vietnam“ verfasst hat, in welchem sie beispielhaft darlegt, wie, warum und mit welchen nicht selten desaströsen Folgen es geschehen kann, dass Regierende, an den Interessen ihres Landes und deren Bevölkerung „vorbeiregieren“. Sie war überzeugt davon, dass aus der Geschichte gelernt werden kann.

Was aber, wenn die, die es angeht, gar nicht aus der Geschichte lernen wollen, weil sie auf bornierte Art und Weise meinen, sie wüssten schon genug, um richtig handeln zu können oder einem Machtrausch verfallen, der sie blind für die Vergangenheit werden lässt,  oder ihr Handeln dazu dienlich ist, ihre „ererbten“ Probleme per eben diesem Machtgebaren auszuleben?

  … weiter


*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.

 

„Über 142.000 Menschen sagen: ‚Zulassungsstopp für Integrationskurse zurücknehmen!‘“

Bildungsgewerkschaft GEW zur Integrationsministerkonferenz

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert die Integrationsministerkonferenz (IntMK) auf, ein klares Signal an Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) zu senden, den Zulassungsstopp für Integrationskurse umgehend zurückzunehmen. „Wer Integration stoppt, spart nicht, sondern verursacht langfristig Mehrkosten. Das Bundesinnenministerium (BMI) macht eine fiskalische Milchmädchenrechnung auf: Kurzfristig gibt es ein kleines Plus im Haushalt, aber auf lange Sicht entstehen dem Staat unabsehbare Kosten zum Beispiel durch zusätzliche Sozialleistungen und entgangene Steuer- und Sozialversicherungseinnahmen“, sagte Ralf Becker, GEW-Vorstandsmitglied Berufliche Bildung und Weiterbildung, am Donnerstag in Frankfurt a.M. mit Blick auf die IntMK, die heute in Essen tagt. „So untergräbt Innenminister Dobrindt die Haushaltsziele der Bundesregierung.“ Weiterlesen

Jedes zehnte Grundschulkind ist oft einsam

Bericht: Universität Witten/Herdecke

Einsamkeit beginnt früh und macht sich oft in der Schule bemerkbar. Das zeigt das Forschungsprojekt „Inspire Youth“ unter Beteiligung der Universität Witten/Herdecke.

Schon in der Grundschule gehört Einsamkeit für viele Kinder zum Alltag. Mehr als jedes dritte Kind fühlt sich manchmal einsam, rund jedes zehnte sogar oft oder immer. Das zeigen aktuelle Zwischenergebnisse der Studie „Inspire Youth“ mit Beteiligung von Prof. Dr. Susanne Bücker, Professorin für Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie an der Universität Witten/Herdecke (UW/H). Befragt wurden 428 Kinder der zweiten bis vierten Klasse an Schulen in Bochum, Herne und Gelsenkirchen. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-wh.de

 

Was passiert, wenn Männer sich nicht „männlich genug“ fühlen? Meta-Analyse zu Bedrohung der Männlichkeit gibt Aufschluss

Bericht: Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau

Was geschieht, wenn Männer das Gefühl haben, nicht ausreichend männlich zu sein? Eine neue sozialpsychologische Studie zeigt: Viele Männer erleben Männlichkeit als unsicheren Status, der immer wieder bestätigt werden muss. Dieser Druck ist kein Randphänomen, sondern beeinflusst messbar und verlässlich Gefühle, Selbstbild, Einstellungen und Verhalten von Männern. Mit spürbaren Folgen: für Männer selbst, ihr Umfeld und die Gesellschaft insgesamt, etwa durch das Wählen autoritärer, rechter Parteien. … weiter


Quelle: 
www.idw-online.de
www.rptu.de
Bild von Engin Akyurt auf Pixabay

 

 

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