GEW und Beschäftigte in den sozialen Berufen sehen dringenden Handlungsbedarf!

Die Bildungsgewerkschaft GEW fordert dringende Korrekturen und mahnt die Staatsregierung und die Kommunen, die frühkindliche Bildung und die soziale Arbeit bei ihren Maßnahmen gegen den Corona-Virus nicht zu vergessen.

Mitteilung: GEW Bayern

„Wir sind erschüttert, mit wie wenig Sinn für die Situation derzeit in zu vielen Betrieben gehandelt wird“, fasst Gerd Schnellinger, Vorstand der Landesfachgruppe sozialpädagogische Berufe, die Lage zusammen. „Gleichzeitig sind wir voller Respekt für unsere Kolleg*innen, von denen die meisten eben nicht von zu Hause arbeiten können, weil sie jeden Tag im Dienst am Menschen unterwegs sind.“ Weiterlesen

Vom Elend der Corona-Krise

von Brigitte Pick

Einige Momentaufnahmen:

Am Samstag früh auf dem Markt halten die Menschen in den Schlangen gewissenhaft einen Abstand von zwei Metern ein. Beim Bäcker warten die Menschen sogar vor der Tür im vorgeschriebenen Abstand. Es ist früh und noch nicht viel los. Als ich die Wartende lobe für ihr vorbildliches Verhalten ernte ich böse Blicke.

Ich bin über 70, keine Risiko-Gruppe, da keinerlei Vorerkrankung, aber das steht nicht auf der Stirn geschrieben. Solidarität sei das Gebot der Stunde, so die Kanzlerin, aber eigentlich ist der Mitmensch jetzt dein Feind, da potentieller Virusträger. Bleib zu Hause, Alte, liest man in den Gedanken. Neulich hörte ich den Spruch: Was willst du hier, du gehörst auf den Friedhof. … weiter


Bild von Selling of my photos with StockAgencies is not permitted auf Pixabay

Von Armut betroffene Familien in Zeiten der Krise besonders unterstützen

Stellungnahme: Deutsches Kinderhilfswerk

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert angesichts der Corona-Krise staatliche Unterstützungsmaßnahmen für von Armut betroffene Familien mit Kindern. Die Bundesregierung sollte eine unbürokratische Aufstockung des Regelsatzes prüfen, um finanzielle Nachteile durch die Krise unkompliziert auszugleichen. Zugleich könnten beispielsweise die Bewilligungsmodalitäten beim Bildungs- und Teilhabepaket für Lernförderung und soziale Teilhabe gelockert werden. Weiterlesen

„Finanzierung der Kitas, Jugendhilfe und Sozialen Arbeit sichern!“

Bildungsgewerkschaft GEW: Menschen nicht allein lassen, die immer für andere da sind

Mitteilung: GEW

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mahnt dringend an, bundesweit die Finanzierung der Kitas, Jugendhilfe- und Sozialeinrichtungen zu sichern – auch wenn diese in der Corona-Krise geschlossen worden seien und keine Leistungen erbringen könnten. „Die Gelder sind in den öffentlichen Haushalten eingestellt. Die Träger der Einrichtungen und Maßnahmen brauchen jetzt die verbindliche Zusage, dass diese Mittel auch fließen, damit sie ihr Personal weiterhin bezahlen können. So wird Kurzarbeit und Entlassungen vorgebeugt. Das garantiert zudem, dass die Einrichtungen ihre Arbeit nach der Krise reibungslos wieder aufnehmen können“, sagte Björn Köhler, GEW-Vorstandsmitglied für Jugendhilfe und Sozialarbeit, am Donnerstag in Frankfurt a.M. Er wies darauf hin, dass beispielsweise Kurzarbeit für einen enormen Verwaltungsaufwand sorge und finanzielle Einbußen für die Beschäftigten bedeute. Kurzarbeitergeld träfe Teilzeitkräfte, von denen es in der Jugendhilfe überdurchschnittlich viele gibt, besonders hart. Weiterlesen

Reaktionen auf Corona: Panik oder Vernunft?

Mitteilung: SRH Hochschule Heidelberg

Prof. Dr. Nadia Sosnowsky-Waschek, Professorin für Gesundheits- und Klinische Psychologie an der SRH Hochschule Heidelberg, beschreibt das Phänomen der Risikowahrnehmung und den möglichen Umgang damit.

Hamsterkäufe, Schulschließungen, Angst, überhaupt noch einen Schritt in die Öffentlichkeit zu gehen: Bei vielen Menschen ist die Panik ausgebrochen, dass sie sich mit dem Coronavirus anstecken könnten. Was nun hinzukommt, ist die Angst vor den wirtschaftlichen Folgen und die Frage des Umgangs mit konkreten Alltagsherausforderungen.

Eine Panikstörung im klinischen Sinne ist dies deshalb noch lange nicht, erklärt Prof. Dr. Nadia Sosnowsky-Waschek von der SRH Hochschule Heidelberg. Im Interview beschreibt die Psychologin, wie man das aufkeimende Bedrohungsgefühl erklären und was man dagegen tun kann. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.hochschule-heidelberg.de

 

“Das große Sparen”

Martina Mescher interviewte in der Ausgabe 08/2020 der Wochenzeitung “der Freitag”  Marlis Tepe, Bundesvorsitzende der GEW zu Themen wie Digitalisierung und Digitalpakt, Brennpunktschulen, Lehrermangel, Investitionsbedarf in Schulen und die Meldeportale der AfD:

„Das große Sparen“
Werden Werte vermittelt? Läuft die Digitalisierung? Was den Schulen fehlt, weiß Marlis Tepe. Das ganze Interview lesen

 

Corona-Quarantäne: Was ist rechtlich zu beachten?

Mitteilung: Anwaltauskunft

Berlin (DAA). Das Corona-Virus verbreitet sich – und die Welt trifft Vorsichtsmaßnahmen, um die Menschen vor der Krankheit zu schützen. Wer krank ist oder unter dem Verdacht steht, sich angesteckt zu haben, wird meist isoliert. So soll verhindert werden, dass sich das Virus ausbreitet. Das Rechtsportal anwaltauskunft.de erklärt, was eine Quarantäne rechtlich für die Betroffenen bedeutet. Weiterlesen

Weltfrauentag: Tabuthema ‘Gewalt gegen Frauen mit Behinderung’

Mitteilung: Sozialverband VdK Deutschland e.V.

  • Für ein Gesamtkonzept zum Schutz vor Übergriffen
  • Bentele: „Stärken wir die Frauen, beugen wir der Gewalt vor!“

Frauen mit Behinderungen leben mit einem erhöhten Risiko, Opfer von psychischer, physischer und sexueller Gewalt zu werden. Das belegen mehrere Studien. Der Sozialverband VdK fordert zum Internationalen Frauentag am 8. März mehr Schutz und Stärkung für Frauen mit Behinderungen. Die VdK-Präsidentin Verena Bentele dazu: Weiterlesen

1 9 10 11 12 13 44