07. November 2013 · Kommentare deaktiviert für Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sagt: NOlympia! · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik

olympiaDie GEW Bayern fordert: Vorrang für Bildung und Erziehung statt Milliarden für IOC und Konzerne

Mitteilung: GEW Bayern

Die GEW Bayern betont ihre Forderung „Vorrang für Bildung !“ gerade auch angesichts der bevorstehenden Bürgerentscheide über die Bewerbung für die olympischen Winterspiele des Jahres 2022 in München, Garmisch-Partenkirchen und in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land.

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30. September 2013 · Kommentare deaktiviert für Änderung der Lehramtsprüfungsordnung I in Kraft · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik · Tags:

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus teilte mit (gekürzt):

"Angehende Lehrkräfte werden frühzeitiger auf Anforderungen der Inklusion, Berufsorientierung und Integration vorbereitet"

MÜNCHEN. Zum 1. Oktober tritt die neue Lehramtsprüfungsordnung I für Bayern in Kraft. Diese regelt die erste Phase der Ausbildung angehender Lehrkräfte an den Universitäten. An die erste Phase schließt sich das Referendariat an. Beide werden jeweils mit einem Staatsexamen abgeschlossen.

Wichtige Neuerungen der Lehramtsprüfungsordnung I sind z.B.:

• Der Themenkomplex "Inklusion" wird für alle Lehrämter fest verankert. Sowohl in den Erziehungswissenschaften wie auch in den Fachdidaktiken findet der gemeinsame Unterricht und Schulalltag von jungen Menschen mit und ohne besonderen Förderbedarf ausdrücklich Eingang in universitäre Lehrinhalte und Prüfungsinhalte der Ersten Staatsprüfung.

• Für angehende Lehrkräfte an den Mittelschulen wird die Ausbildung im Bereich „Berufsorientierung“ verpflichtend eingeführt. Diese spielt in der Stundentafel wie auch im Schulalltag der Mittelschule eine zentrale Rolle.

• Das Unterrichtsfach Islamischer Unterricht wird als Erweiterungsfach für die Lehrämter an Grund-, Haupt-, Mittel-, Real- und beruflichen Schulen sowie für das Lehramt für Sonderpädagogik eingeführt. Damit ist Bayern das erste Land mit einer staatlichen Prüfung zur Qualifikation in Islamischem Unterricht. In Bayern wird seit fünf Jahren Islamischer Unterricht im Rahmen eines Modellversuchs als staatliches Unterrichtsfach angeboten. Die universitäre Ausbildung findet derzeit allein an der Universität Erlangen-Nürnberg statt, sie wird künftig aber von mehr Hochschulen angeboten werden.

• Das Fach Polnisch kommt als Erweiterungsfach für das Lehramt an Gymnasien neu hinzu. Die Fächer Chinesisch, Neugriechisch, Tschechisch und Türkisch, die bereits früher in der Ausbildung zum Lehramt für das Gymnasium verankert waren, werden nun in überarbeiteter Form wieder als Erweiterungsfächer aufgenommen. Für die Studierenden von Lehrämtern anderer Schularten wird eine bedarfsorientierte Qualifizierung in diesen Sprachen ermöglicht.

• Die Ausbildung im Fach Psychologie mit schulpsychologischem Schwerpunkt wird in der Ausbildung der Lehrkräfte für alle Schularten fachlich gestärkt.

aus: Pressemitteilung Nr. 264 v. 30.9.2013
Dr. Ludwig Unger
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
gekürzt: Red. GEW Ansbach

15. September 2013 · Kommentare deaktiviert für GEW Bayern gratuliert „Schulen für den Frieden“ · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik, Unterricht und Erziehung

Mitteilung: GEW Bayern

Drei Schulen haben am 1. September 2013 den Aachener Friedenspreis erhalten: die Internationale Schule von Dohuk im Nordirak und zwei deutsche Schulen, die Offenbacher Käthe-Kollwitz-Schule und das Berliner Robert-Blum-Gymnasium.

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15. September 2013 · Kommentare deaktiviert für Der Kultusminister schaut durch eine rosarote Brille – die Schulwirklichkeit sieht anders aus! · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik

GEW Bayern zum Schuljahresbeginn 2013/14

Mittteilung: GEW Bayern

Für die meisten Schüler*innen, Lehrer*innen, pädagogischen Fachkräfte und Eltern beginnt das neue Schuljahr so, wie das alte geendet hat: mit Druck und Stress! Daran ändern die selbstgefälligen Erfolgsmeldungen des Kultusministers und deren Wiederholung durch den Staatssekretär, mit denen sie geradezu das pädagogische Paradies in Bayern immer wieder ausrufen, nichts.

Dazu Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW Bayern: “Aus seiner Erkenntnis, dass „die Lehrkräfte heute viele zusätzliche Aufgaben wahrnehmen müssen“ zieht der Kultusminister nicht die für Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern notwendigen Konsequenzen, sondern versucht, uns mit „Peanuts“ abzuspeisen. Damit geben wir uns nicht zufrieden!“ … weiter

11. Juli 2013 · Kommentare deaktiviert für Staatsregierung scheitert beim Krippenausbau · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik · Tags:

dgb.gifJena: Jetzt Betreuungsgeld stoppen und Krippenplätze finanzieren

Mitteilung: DGB Bayern

Laut den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum Krippenausbau hat Bayern die angepeilte Quote der Kinderbetreuungsplätze für unter 3-Jährige deutlich verfehlt. Statt der vereinbarten 35 Prozent erreicht Bayern nur 25 Prozent. In Bayern wurden im März 2013 lediglich 79.786 unter Dreijährige betreut, benötigt werden aber weit über 100.000 Krippenplätze. Damit ist schon jetzt klar, dass die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Krippenplatz zum 1. August 2013 nicht gelingen kann.

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02. Juli 2013 · Kommentare deaktiviert für Bildung ist keine Ware! · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik, Unterricht und Erziehung

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bayern fordert Schließung der privaten FOS in Schweinfurt

Dass an der privaten Fachoberschule in Schweinfurt ein gesamter Jahrgang durch die schriftlichen Abiturprüfungen gefallen ist, ist aus der Sicht der GEW ein unglaublicher Vorgang. Selbst wenn einige Schüler*innen in den mündlichen Prüfungen gerade noch bestehen werden, können sie mit Absolvent*innen der staatlichen Schulen nicht mithalten, was die Noten betrifft.

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26. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Drohende Mittelschulschließungen dokumentieren das Scheitern der bayerischen Bildungspolitik · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik · Tags: ,

dgb.gifWeiterentwicklung zu Gemeinschaftsschulen sichert Standorte und fördert Kinder

Mitteilung: DGB Bayern

Die drohende Schließung von 149 Mittelschulen insbesondere im ländlichen Raum dokumentiert für den DGB Bayern das Scheitern der bayerischen Bildungspolitik. Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern, kommentiert: "Statt beherzt die Schulpolitik zu modernisieren und eine echte individuelle Förderung der Schüler umzusetzen, will die Staatsregierung um jeden Preis das zergliederte Schulsystem erhalten. Die vereinzelten und unbeholfenen Maßnahmen der Staatsregierung dienen weniger dem Wohl der Schüler als dem Erhalt des Systems." Dazu zählen Modellprojekte wie verstärkte Kooperationen von Mittel-, Real- und Wirtschaftsschulen sowie "Feigenblatt-Projekte" unter der Überschrift individuelle Förderung.

Der DGB Bayern fordert ein Ende dieser zahlreichen Modellprojekte im Bereich der Schulpolitik. Jena: "Wir wollen eine wohnortnahe Schule, in der alle Kinder gemeinsam lernen und den ganzen Tag individuell gefördert werden. Die Weiterentwicklung von Mittel- und Realschulen zu Gemeinschaftsschulen ist dafür der nächste Schritt. Vor allem im ländlichen Raum sichert dies Schulstandorte und vermeidet noch längere Schulwege." Ohne solche echte Reformen werde es auch in Zukunft keinen Schulfrieden geben.

PM v. 4.6.2013 – www.dgb.de

24. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für GEW Bayern und ver.di Bayern zum Einfluss der Bundeswehr an Schulen und Hochschulen · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik · Tags: ,

Zivilklausel verankern – Kooperationsvereinbarung kündigen!

Mitteilung: GEW Landesverband Bayern

Kritisch beobachten die Gewerkschaften GEW Bayern und ver.di Bayern die zunehmende Einflussnahme der Bundeswehr an Schulen und die Kriegsforschung an Hochschulen. Gegen Letztere richtet sich eine immer größer werdende bundesweite Zivilklausel-Bewegung. Ziel dieser Bewegung ist es, in den Grundordnungen von Hochschulen und/ oder in Landeshochschulgesetzen einen Passus zu verankern, dass die Forschung allein friedlichen Zwecken dient. Linda Schneider, stellvertretende Landesbezirksleiterin ver.di Bayern dazu: “Bereits an 12 Hochschulen in Deutschland gibt es eine solche Klausel. Doch in Bayern, wo die größte nationale Forschungsdichte für die Rüstungsindustrie besteht, fehlt sie bisher”.

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