Angelika Weikert und Hans-Ulrich Pfaffmann stellen Forderungskatalog nach Landtagsanhörung auf

Bericht: SPD Landtagsfraktion

Bei der Anhörung im bayerischen Landtag zum Thema „Jugendhilfe und Ganztagesschulen" (18. 10. 2010) bestätigen die Experten: Die drei großen Ziele, die mit der Einführung von Ganztagsschulen verbunden sind, werden in Bayern nicht annähernd erreicht: Statt höherem Lern- und Bildungsniveau, mehr Bildungsgerechtigkeit und besserer Vereinbarung von Familie und Beruf sind die allermeisten bayerischen Ganztagsschulen, die in offener Form geführt werden, leider eher Betreuungs- und Aufbewahrungsschulen. … weiter

Schulministerium in NRW veröffentlicht Leitfaden zur Gemeinschaftsschule

gsf – Ob die Zusammenlegung von HS und RS langfristig Sinn macht, ist noch offen. Derzeit ist allerdings auch keine Alternative in Sicht. Eine reine organisatorische Zusammenlegung der Schularten ist auf jeden Fall ungenügend.

In NRW wurden in Sachen Gemeinschaftsschule Nägel mit Köpfen gemacht. Das Schulministerium in NRW hat einen Leitfaden veröffentlicht, der die inhaltliche Ausgestaltung der Gemeinschaftsschule beschreibt. Für Bayern könnte das interessant sein. Ob der Zusammenbruch der Hauptschule nämlich noch länger als zwei/drei Jahre aufzuhalten ist, erscheint fraglich – zumal der Notendurchschnitt des Übertritts auf die RS in der Zwischenzeit bei 2,66 angelangt ist und sich letztendlich auch noch der Elternwille durchsetzen kann. Im Klartext heißt das: Von einer 4. Grundschulklasse mit 20 SchülerInnen bleiben noch vielleicht 2 SchülerInnen in der 5. Klasse der HS.

Der Inhalt des Leitfadens: Weiterlesen »

SPD-Hochschulsprecherin Zacharias: Bayerische Universitäten müssen in den nächsten zehn Wochen 13 Millionen Euro einsparen

Mitteilung: Isabell Zacharias, MdL, SPD Bayern

Die SPD-Hochschulsprecherin Isabell Zacharias hält die Sparpolitik des Wissenschaftsministers in Sachen Hochschulen für höchst bedenklich: „Mit der heutigen Befragung des Wissenschaftsministers Heubisch im Bayerischen Landtag steht fest: Das Mantra der Staatsregierung, an Bildung wird nicht gespart, ist ein leeres Versprechen. Der für die Hochschulen verantwortliche Minister hält an den beschlossenen Sparmaßnahmen für die Hochschulen fest und verursacht damit gravierende Einschnitte im Lehrbetrieb. Vor den Folgen des Streichkonzertes für die Qualität von Lehre und Forschung verschließt Heubisch die Augen und findet nur beschwichtigende Worte." Die ganze Stellungnahme lesen

Quelle: PM v. 14.10.2010, http://www.bayernspd-landtag.de

Wohnungsnot bei Studenten zum Teil „hausgemacht“ – Entwicklung verschlafen – Nachdenken über Unterstützung von Investoren bis hin zum städtischen Wohnheim gefordert – Offene Linke plädiert für Maßnahmen zur besseren Einbindung der Studierenden

Zu den seitens der Hochschule und der Fachschaft geäußerten Sorgen über die zunehmende Wohnungsnot von Studenten in Ansbach erklärt die Offene Linke:

„Durch den Verkauf der städtischen Wohnungen hat die Stadt Ansbach weitgehend ihre Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten auf dem Mietmarkt aufgegeben. Die jetzt entstehenden Probleme sind daher zum Teil hausgemacht. Die Entwicklungen im Zuge der Hochschul-Erweiterungen sind verschlafen worden. Während die Stadt eine Million Euro an Bauzuschüssen bewilligte, sind Verbesserungen der Rahmenbedingungen der Studierenden und Ansätze einer verstärkten Einbindung und Interaktion der Studenten mit der Kommune auf der Strecke geblieben.“ Weiterlesen »

SPD-Bildungssprecher Pfaffmann: Seehofers Rede zum Start der Mittelschule eine einzige Entäuschung für Bayerns Schulen. Ohne kleinere Klassen, ohne zusätzliche Lehrer, ohne schnellen Ganztagsausbau keine individuelle Förderung und somit keine Bildungsgerechtigkeit

Bericht: SPD Landtagsfraktion/Hans-Ulrich Pfaffmann

"Ministerpräsident Seehofers Rede zur Bildungspolitik anlässlich der Einführung der neuen Mittelschule ist eine einzige Entäuschung für Bayerns Schulen", stellt der Vorsitzende des Bildungsausschusses im Landtag, der SPD-Bildungsexperte Hans-Ulrich Pfaffmann, fest. „Seehofers Botschaft ist: Wir machen weiter wie bisher. Der laut Seehofer angesagte bayerische Weg, die individuelle Förderung, ist eine CSU/FDP-Nullnummer."

Pfaffmann: "Ohne kleinere Klassen, ohne zusätzliche Lehrer und Lehrerinnen, ohne einen schnellen Ausbau der Ganztagsschulen, ohne den bedarfsgerechten Einsatz Schulsozialarbeit und Schulpsychologie und ohne eine Entlastung der Eltern von den Schulkosten wird es keine individuelle Förderung und somit keine Bildungsgerechtgigkeit geben. Dazu sagt Seehofer kein einziges Wort."

"Die neue Mittelschule wird keinen Erfolg haben. Sie ist nichts anderes als 'alter Wein in neuen Schläuchen'", so Pfaffmann. „Die Kosten werden auf die Gemeinden verlagert, der Schulbustourismus wird gefördert, kleinere Schulstandorte werden mangels ausreichender Finanzierung schließen müssen, ein vernünftiges pädagogisches Konzept fehlt komplett."

Außerdem, so Pfaffmann, zeigt die CSU/FDP erneut auf, dass sie sich einer modernen europäischen Schulentwicklung völlig verschließen will. "Die Absage an die Entwicklung neuer Schulkonzepte wie zum Beispiel die Gemeinschaftsschule in Ganztagsform zeigt auf, dass die CSU allein aus parteitaktischen Gründen Bildungspolitik macht – und die FDP macht entgegen ihren Wahlversprechungen mit."

Quelle: PM SPD Landtagsfraktion v. 13.09.2010
http://www.bayernspd-landtag.de/aktuell/details.cfm?ID=13093

Eklatanter Lehrermangel im neuen Schuljahr 2010/2011 – Immer noch viel zu große Schulklassen – Bildung als Chance zur Integration

Bericht: SPD-Landtagsfraktion Bayern/Hans-Ulrich Pfaffmann

Der SPD-Bildungsexperte Hans-Ulrich Pfaffmann hat ein bildungspolitisches Papier der SPD-Landtagsfraktion vorgestellt, in dem der schwarz-gelben Staatsregierung vor allem Mängel bei der personellen Ausstattung der Schulen vorgeworfen werden. „Auch in diesem Schuljahr wird es keine kleineren Klassen geben, der Ausbau der Ganztagsschulen wird nicht ausreichend vorangetrieben und es fehlen an allen Ecken und Enden Lehrer", wirft Pfaffmann der Staatsregierung vor. Sie habe sämtliche Versprechen gebrochen und versuche den eklatanten Lehrermangel dilettantisch zu verschleiern. So werden allein an den Gymnasien 1200 Planstellen für fertige Lehrer durch Referendarinnen und Referendare ersetzt und weitere 1200 Lehrer-Planstellen werden mit Aushilfskräften, die zum Großteil nicht einmal eine Lehramtsbefähigung besitzen, besetzt. … Den ganzen Bericht lesen

Quelle: PM v. 10.9.2010
Matthias Jobst, Mitarbeiter der Pressestelle, SPD Landtagsfraktion
http://www.bayernspd-landtag.de/aktuell/details.cfm?ID=13087&nav=aktuell

Achtung: Bei der Pressemeldung befindet sich im Anhang auch eine sehr interessante Pressevorlage mit Aussagen zur Vertuschung des Lehrermangels in Bayern und den Forderungen der SPD für das Schuljahr 2010/11!

Selbstlob aus dem KM – Kritik von Fachleuten

Bericht: GEW LV Bayern

Jedes Jahr das gleiche Ritual: Das KM feiert sich selbst anlässlich seiner Bemühungen. Gewerkschaften und Verbände sehen allenfalls marginale Verbesserungen und monieren das Fehlen eines Gesamtkonzeptes.

Aus der Sicht der GEW sind mehr Ganztagsschulen und kleinere Klassen durchaus erfreuliche Entwicklungen. Bei genauerer Betrachtung relativiert sich jedoch das Bild: Lediglich Grund- und Hauptschulklassen werden im Durchschnitt kleiner, und zwar jeweils um 0,3 SchülerInnen. Wir erfahren nicht, wie viele kleine Klassen an einer Schule durch große an einer anderen Schule kompensiert werden müssen. Von der noch vor wenigen Monaten versprochenen zusätzlichen Förderstunde in der 6. Hauptschulklasse ist nicht mehr die Rede. … weiter

gsf – Nach dem Positionspapier zum individuellen Lernen legt die SPD-Landtagsfraktion ein fundiertes Papier zur Gemeinschaftsschule vor. 

Die SPD-Landtagsfraktion für wohnortnahe integrative Schulen, in denen die individuellen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler bis zum bestmöglichen Schulabschuss optimal gefördert werden.

Bericht: Hans-Ulrich Pfaffmann, MDL und Martin Güll, MDL, beide SPD-Landtagsfraktion Bayern

Schulformen sind kein Selbstzweck. Sie sollen einen optimalen organisatorischen Rahmen bieten, sich an einer modernen pädagogischen Entwicklung orientieren und dazu beitragen, gleiche Bildungschancen herzustellen. Das dreigliedrige Schulsystem in Bayern kann diesem Anspruch schon lange nicht mehr einlösen.

Die SPD-Landtagsfraktion hält integrative Schulen für notwendig, in denen die Schülerinnen und Schüler länger gemeinsam lernen können und in denen ihre individuellen Fähigkeiten der optimal gefördert werden. Wichtiges Ziel ist, dass Kinder und Jugendliche wohnortnahe Schulen vorfinden, in denen die bestmöglichen Bildungsabschlüsse angeboten werden. … weiter