Mitteilung: DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation

„Bildung und Digitalisierung: Was verändert sich an unseren Schulen?“, so lautete der Titel einer Vortragsreihe wissenschaftlicher Expertinnen und Experten in Frankfurt am Main, die soeben zu Ende gegangen ist. Alle Vorträge stehen jetzt als Videos frei zur Verfügung. Weiterlesen »

30. April 2019 · Kommentare deaktiviert für Die GEW Bayern fordert: Schluss mit dem Sortieren von Kindern in der 4. Grundschulklasse – eine längere gemeinsame Schulzeit für alle! · Kategorien: Bildung und Soziales, Unterricht und Erziehung · Tags: , , ,

Mitteilung: GEW Bayern

Und wieder ist es am 2. Mai so weit: Alle Kinder der vierten Grundschulklassen bekommen ein Übertrittszeugnis. Das „Grundschulabitur“ ist nach einem absurd anmutenden Prüfungsmarathon absolviert. Für die Bildungsgewerkschaft GEW ist dieses Übertrittszeugnis ein wiederkehrendes Ärgernis. Es gehört endlich abgeschafft.

Die unterschiedlichen und vielfältigen Fähigkeiten der Lernenden bereichern alle Beteiligten und dürfen nicht als Grund für eine Aufteilung in verschieden wertige Gruppen dienen. Die GEW fordert daher in einem Grundsatzbeschluss „Schulen, die alle Kinder und Jugendlichen willkommen heißen, die persönliche Lernwege anbieten und die niemanden beschämen.“ Das „Ende Angst erzeugender, Versagen provozierender und das Lernen verleidender Bewertungen, besonders in Form von Noten“ ist eine grundlegende Voraussetzung dafür. Weiterlesen »

23. April 2019 · Kommentare deaktiviert für Gesetzliche Krankenversicherung stärken – echte Wahlfreiheit für Beamte ermöglichen! · Kategorien: Bildung und Soziales · Tags: ,

Mitteilung: Die Linke Landesverband Bayern

Obwohl Beamtinnen und Beamte zu Beginn ihrer Dienstzeit frei entscheiden können, ob sie sich privat oder gesetzlich versichern, werden Beihilfezahlungen bisher nur in der privaten Krankenversicherung übernommen. Faktisch sind Beamtinnen und Beamte also damit gezwungen, sich privat zu versichern. 

Auch zukünftig soll Beamtinnen und Beamten in Bayern keine echte Wahlfreiheit ermöglicht werden. Bayerns CSU-Finanzminister Albert Füracker erklärte dazu, dass die Staatsregierung das sogenannte “Hamburger-Modell” – welches Beamtinnen und Beamten ermöglicht, sich zu fairen Bedingungen auch gesetzlich zu versichern – entschieden ablehnt. Weiterlesen »

18. April 2019 · Kommentare deaktiviert für SPD fordert mehr Schulpsychologen in Bayern · Kategorien: Bildung und Soziales, Unterricht und Erziehung · Tags:

Zahlen des Kultusministeriums geben SPD-Bildungsexpertin Anlass zur Sorge: “Maximal vier Wochenstunden etwa an Gymnasien reichen hinten und vorne nicht aus, um Bedürfnissen gerecht zu werden”

Mitteilung: BayernSPD-Landtagsfraktion

Die Schulpsychologen in Bayern sind überlastet – zu diesem Schluss kommt die bildungspolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der BayernSPD-Landtagsfraktion Margit Wild angesichts einer aktuellen Anfrage an das Bildungsministerium. Nach der sind für jedes Gymnasium ein Lehrer mit Zusatzqualifikation Schulpsychologie vorgesehen – mit vier Wochenstunden für die Ausübung dieser Tätigkeit. “Das muss man sich einmal vorstellen”, kritisiert Wild, “an Gymnasien mit 1200 Schülerinnen und Schülern gibt es zum Beispiel einen Mathelehrer, der gleichzeitig Schulpsychologe ist und vier Schulwochenstunden aufwenden kann, etwa Schülerinnen und Schüler mit Verhaltensauffälligkeiten oder gar Depressionen zum Gespräch zu bitten. Das reicht doch hinten und vorne nicht aus. An den anderen Schularten sieht es meist noch schlechter aus!” Weiterlesen »

18. April 2019 · Kommentare deaktiviert für Digitale Bildung braucht einen klaren Plan · Kategorien: Bildung und Soziales, Unterricht und Erziehung · Tags: , , , ,

Max Deisenhofer kritisiert bayerisches Digitalisierungskonzept: „Flickenteppich“

Mitteilung: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag

Aus Sicht der Landtags-Grünen lässt das am 12.4. vorgelegte Digitalisierungskonzept des FW-Bildungsministeriums zu wünschen übrig. „Mir fehlen der klare Plan, die konkreten Vorgaben zur digitalen Bildung aus dem Ministerium“, so Maximilian Deisenhofer. „Das Thema ist zu wichtig, um es allein den Medienkonzepten zu überlassen. Der Minister nimmt sich damit selbst aus der Verantwortung und überlässt den einzelnen Schulen die Umsetzung der digitalen Bildung ohne konkrete Vorgaben zu machen. Es braucht im Lehrplan aber verbindliche Inhalte und am besten auch ein dezidiertes Unterrichtsfach, in dem diese Inhalte vermittelt werden.“ Weiterlesen »

02. April 2019 · Kommentare deaktiviert für Tragfähiges Fundament für echten islamischen Religionsunterricht schaffen · Kategorien: Bildung und Soziales · Tags:

Gabriele Triebel fordert Gleichberechtigung aller Schülerinnen und Schüler – egal welchen Glaubens

Mitteilung: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag

Die Fortsetzung des Modellversuchs muss in die Einführung eines bedarfsorientierten, flächendeckenden und konfessionell gebundenen Islamischen Religionsunterrichts als ordentliches Lehrfach münden und damit in die Gleichberechtigung muslimischer Schülerinnen und Schüler. Denn das Recht der Religionsgemeinschaften, in den Schulen Religionsunterricht als ordentliches Schulfach abzuhalten, ist grundgesetzlich verbürgt (Art. 7, Abs. 3). Weiterlesen »

30. März 2019 · Kommentare deaktiviert für Bildungsgewerkschaft GEW zum Kindergartenzuschuss: Wie aus Quantität Qualität entstehen könnte! · Kategorien: Bildung und Soziales, Meinungen und Kommentare · Tags: , , , ,

Die GEW Bayern begrüßt grundsätzlich die Senkung von Elternbeiträgen. Das ist ein richtiger Schritt zur vollständigen Gebührenfreiheit. Statt einer pauschalen Entlastung wäre allerdings der qualitative Ausbau dringlicher, so die Bildungsgewerkschaft.

Mitteilung: GEW Bayern

Ab Montag wird der Kitabesuch eines bayerischen Kindes mit monatlich 100 Euro durch die Staatsregierung bezuschusst. Mit dem Zuschuss durch den Freistaat pro Kita-Platz (zunächst die Kindergartenplätze, ab 2020 dann auch die Krippenplätze) werden zahlende Eltern zwar entlastet, aber dieses Geld fehlt für wichtige Qualitätsverbesserungen, stellt die GEW Bayern fest. Weiterlesen »

14. Februar 2019 · Kommentare deaktiviert für Die Überlastung der Lehrkräfte muss beendet werden! · Kategorien: Arbeitsplatz, Bildung und Soziales, Unterricht und Erziehung · Tags: , , , , ,

Die Bildungsgewerkschaft GEW zieht zum Schulhalbjahr Bilanz: Langfristige Maßnahmen gegen den Lehrer*innen-Mangel sind dringend!

Mitteilung: GEW Bayern

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, die Bildungsgewerkschaft im DGB, fordert Unterrichtsminister Michael Piazolo zum Schulhalbjahr auf, endlich die drängendsten Probleme in Bayerns Schulen wirklich anzugehen.

Landesvorsitzender Anton Salzbrunn sagte heute in München: “Wir vermissen eine Langzeitstrategie der Staatsregierung gegen den massiven Lehrkräftemangel an Grund-, Mittel- Förder- und Berufsschulen.” Ab nächster Woche wird es in Bayern Schulamtsbezirke, z. B. in Oberfranken, geben, in denen dann 500 Lehrerstunden fehlen werden. Langfristig bräuchte es nach Angaben der GEW Bayern dringend eine neue Lehrer*innenbildung, flexibel und für mehrere Schularten geeignet. Für die dringend notwendige Steigerung der Attraktivität der Lehrämter an Grund- und Mittelschulen muss auch Bayern die Gehaltsstufe A 13 für neu beginnende Lehrer*innen an diesen Schularten einführen. Nur eine Erhöhung der Eingangsbesoldung wie von Ministerpräsident Söder angekündigt, reicht nicht aus.

“Von der andauernden Überlastung der Kolleg*innen an den Schulen spricht Herr Piazolo nicht nur nicht – er macht auch nicht genügend dagegen”, so Salzbrunn weiter. “Stattdessen versucht er mit einigen ‘Zuckerln’ für Freie Wähler oder für die Industrie überhastet Versprechen aus dem Koalitionsvertrag zu erfüllen: Einschulungskorridor und digitale Klassenzimmer.”
Zu letzterem gehört die übereilte Einführung des Pflichtfaches Informatik in den Mittel- und Förderschulen ab dem kommenden Schuljahr. Die Fachberater*innen Informatik müssen in Kürze in mehrtägigen Schulungen die zukünftigen Informatiklehrkräfte mit dem Lehrplan vertraut machen. Diese Fachberater sind meistens auch Systembetreuer an ihrer Schule und Multiplikatoren für die Amtliche Schulverwaltung (ASV). Sie müssen sich gleichzeitig um die neue Hardware kümmern, die gerade an die Schulen geliefert wird und sollen den Probe-Parallelbetrieb des neuen ASV-Programms unterstützen. “Hier werden engagierte Kolleg*innen systematisch in die Überlastung getrieben”, so Johannes Schiller, für die GEW Mitglied im Hauptpersonalrat.

Auffällig sei, so Salzbrunn weiter, “dass andere bereits mehrmals angekündigte Entscheidungen auf die lange Bank geschoben werden: Die Entfristung von angestellten Lehrer*innen steht schon sehr lange aus. Die Entscheidung zum Islam-Unterricht wird verschleppt. Eine vorausschauende Einstellungspolitik für ein wirklich neues G 9 fehlt ebenfalls.”

Der Bildungsgewerkschafter empfiehlt dem neuen Kultusminister andere Akzente als seine Vorgänger zu setzen.


PM v. 14.2 2019
Anton Salzbrunn
Vorsitzender GEW Bayern
www.gew-bayern.de