17. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Immer mehr Kinder in Bayern brauchen sozial-emotionale Förderung · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik · Tags: ,

Fraktionsvizin Dr. Simone Strohmayr will mehr Lehrer besser für den Umgang mit verhaltensauffälligen Schülern qualifizieren – Buben haben viermal höheren Förderbedarf als Mädchen

Mitteilung: BayernSPD Landtagsfraktion

Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Simone Strohmayr, hält es für dringend erforderlich, mehr Lehrer für dem Umgang mit Kindern mit sozial-emotionalen Verhaltensauffälligkeiten aus- und fortzubilden. Wie eine Anfrage der Bildungspolitikerin ergab, ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischer Förderung im Förderschwerpunkt „Emotionale und soziale Entwicklung“ quer durch alle Schularten in den vergangenen fünf Schuljahren von 6.570 auf 8.127, also um rund 23 Prozent angestiegen. „Es gibt kontinuierlich mehr Kinder, die Förderung benötigen, aber wir haben seit Jahren nicht genügend speziell ausgebildete Lehrer“, bemängelt Strohmayr und fügt hinzu: “Es fehlen nicht nur Stellen, sondern auch entsprechende Fortbildungen.” Weiterlesen »

16. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Schulen brauchen mehr Geld für Sozialarbeit · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik, Unterricht und Erziehung · Tags:

SPD-Haushälter Strobl: Lehrer brauchen Unterstützung

Mitteilung: BayernSPD Landtagsfraktion

Die SPD-Landtagsfraktion will angesichts der sozialen Herausforderungen an Schulen die Unterstützung der Lehrer und Lehrerinnen durch Schulsozialarbeiter und Schulpsychologen verbessern. Der SPD-Haushaltspolitiker Reinhold Strobl wies in seiner Haushaltsrede in der Plenarsitzung am 14. Dezember auf die gestiegenen Anforderungen, unter anderem durch traumatisierte Kinder und Jugendliche im Unterricht, hin. “Die Lehrkräfte brauchen immer mehr Unterstützung wegen der ständig steigenden Heterogenität ihrer Klassen und Lerngruppen”, stellte der Oberpfälzer Abgeordnete fest. Wichtig sind ihm auch zusätzliche Mittel für die Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer in diesen Bereichen und bei der Inklusion. Die entsprechenden Anträge (PDF, 1,03 MB) finden Sie hier. Weiterlesen »

28. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Die Bildungsgewerkschaft GEW fordert das sofortige in Kraft treten der neuen bayerischen Richtlinien für Familien- und Sexualerziehung an den Schulen · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik · Tags: ,

GEW-Logo_2015_55Minister Spaenle dürfe sich nicht der Rechtsaußen-Gruppierung „Demo für alle“ beugen

Mitteilung: GEW Bayern

Die neuen Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung in den bayerischen Schulen sind immer noch nicht in Kraft getreten. Mit der Begründung, der Kultusminister sei von den Akteur*innen der „Demo für alle“ und „erheblichen Vorwürfen“ per Brief, „verunsichert“, versuchte das bayerische Kultusministerium in der letzten Sitzung des Landtags-Bildungsausschuss dies zu rechtfertigen. „Damit stellt sich Kultusminister Spaenle über ein abgeschlossenes, parlamentarisches Verfahren und beugt sich ohne Not den rückwärtsgewandten Akteur*innen der „Demo für alle“, kritisiert Anton Salzbrunn, Landesvorsitzender der GEW Bayern. Dies gehe sogar so weit, dass er seinem eigenen Entwurf nicht mehr über den Weg traue. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hatte als Mitglied des Landesschulbeirats bereits letzten Herbst fristgerecht eine Stellungnahme zu den Richtlinien abgegeben und ihren pädagogischen Gehalt begrüßt. „Heute nun, ein schwarzer Tag für die Sexualerziehung, aber auch für das demokratische Verständnis des Bildungsministers“, konstatierte der GEW-Landesvorsitzende. Weiterlesen »

21. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Die Bildungsgewerkschaft GEW Bayern zum BLLV-Vorschlag eines Gymnasiums mit „Modulsystem · Kategorien: Meinungen, Sozial- und Bildungspolitik · Tags: , , , , ,

GEW-Logo_2015_55Statt Dehnung der Mittelstufe mehr Zeit für Pädagogik und eine hochwertigere Oberstufe!

Mitteilung: GEW Bayern

Eine Modularisierung, die alleine eine Dehnung der Lernzeit in der Mittelstufe bringt, befördert nicht das Ziel des Gymnasiums: die Hochschulreife. Dafür ist eine qualitativ hochwertige Oberstufe mit Zeit zu Vertiefung und Verknüpfung von Gelerntem notwendig.

Die pädagogische Arbeit an den Gymnasien muss bereits in der Unterstufe und vielmehr noch in der Mittelstufe prinzipiell neu strukturiert werden. Dazu gehört u.a. die feste Einrichtung pädagogischer Teams mit Psycholog*innen, Sozialpädagog*innen und Lehrer*innen. Die Lehrkräfte benötigen Zeit für pädagogische Einzelgespräche. Fest eingerichtete Sprechstunden für die Schüler*innen sind Arbeitszeit und müssen auch so bezahlt werden! Weiterlesen »

19. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Die Bildungsgewerkschaft GEW fordert Mut zu einem neuen G9 · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik · Tags: , ,

GEW-Logo_2015_55Bei ihrer bayernweiten Tagung am 15.10.2016 im Nürnberger Gewerkschaftshaus hat die Landesfachgruppe Gymnasium der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bayern ein Konzept für das neue G9 vorgestellt und diskutiert: Endlich mit Mut zum neuen G9!

Mitteilung: GEW Bayern

Vorsitzender Andreas Hofmann, Lehrer für Mathematik und Physik am Gymnasium Tutzing, sieht den Grund für die Schulmisere in fehlender Zeit für die einzelne Schülerin, den einzelnen Schüler: „Statt einer flexiblen Mittelstufe für wenige sollten alle die Chance auf ein neues G9 bekommen.“ Nach der 10. Klasse soll zunächst allen der Realschulabschluss möglich gemacht werden, um dann in der Regel über drei Jahre zum Abitur zu kommen. Weiterlesen »

29. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Angst vor Schulstress: Immer mehr Kinder werden ein Jahr später eingeschult · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik, Unterricht und Erziehung · Tags: ,

bayernspd-landtag-logoSPD-Fraktionsvizin Strohmayr: Zahl binnen zehn Jahren um 73 Prozent gestiegen

Mitteilung: BayernSPD Landtagsfraktion

Der zunehmende Stress bereits in der Grundschule spiegelt sich auch in einer steigenden Anzahl von Kindern wider, die erst ein Jahr später eingeschult werden. Aktuelle Zahlen aus einer parlamentarischen Anfrage von SPD-Fraktionsvizin Dr. Simone Strohmayr zum Beginn des neuen Schuljahres belegen das. Wurden im Schuljahr 2006/2007 bayernweit noch 8.075 Kinder zurückgestellt, waren es 2015/16 insgesamt 13.967. Das bedeutet: Die Anzahl hat um fast Dreiviertel (73 Prozent) zugenommen. Weiterlesen »

22. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Schulstart 2016 – Bayerische Schulen müssen Schüler fit für das digitale Zeitalter machen · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik


dgb.gifJena fordert Investitionen der Staatsregierung in technische Infrastruktur und Fachpersonal

Mitteilung: DGB Bayern

„Wir stehen in einem Prozess der digitalen Transformation von Wirtschaft, Arbeit und Gesellschaft. Die bayerischen Schulen haben eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, unsere jungen Menschen auf die neuen Herausforderungen der Digitalisierung vorzubereiten“, sagte Matthias Jena, DGB-Vorsitzender in Bayern, am 12. September anlässlich des Schulstarts in Bayern. Weiterlesen »

20. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Sorgen und Nöte der Menschen statt elitärer Prestigeprojekte in den Mittelpunkt rücken“ · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik · Tags:

Kinderarmut in Ansbach auf neuem Höchststand: 15,1 Prozent der Unter-18jährigen betroffen. OLA stellt Dreipunkteplan für Chancengleichheit und sozialen Frieden vor

Mitteilung: Offene Linke Ansbach

In Ansbach erreicht die Kinderarmut einen neuen Höchststand. Nach Schweinfurt weist die Rezatstadt bayernweit die zweitgrößte Steigerung bei unter 18jährigen im SGB-II-Bezug („Hartz 4“) auf. Das belegt die aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Kinderarmut1. Demnach stieg der Anteil von Kinder und Jugendlichen in Familien, deren Einkommen nicht zum Leben reicht, zwischen 2011 und 2015 von 13,0 auf 15,1 Prozent an. Damit gehört Ansbach inzwischen zu den sieben Kommunen mit der gravierendsten Kinderarmut im Freistaat.

„Die Sorgen und Nöte der Ansbacher Bevölkerung müssen wieder in den Mittelpunkt der Politik rücken“, kommentiert die Stadtratsfraktion der Offenen Linken Ansbach (OLA) die Besorgnis erregenden Zahlen: „Anstatt sich in Endlos-Debatten um elitäre Prestigeprojekte zu verzetteln hat der Stadtrat Antworten auf brennende soziale Fragen der Menschen zu finden.“ Weiterlesen »