16. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für Tausende ausgebildete Lehrkräfte ab September ohne Job! · Kategorien: Arbeitsplatz, Sozial- und Bildungspolitik

GEW-Logo_2015_55Heftige Kritik der GEW Bayern an der Einstellungspraxis der Staatsregierung

Mitteilung: GEW Bayern

Deutlich mehr Lehrer*innen und Pädagog*innen sind an Bayerns Schulen notwendig. Nur so kann die Arbeit an den Schulen mit allen bereits bestehenden Aufgaben gut laufen, nur so kann es auf den Baustellen Inklusion, Ganztag, individuelle Förderung und Berufsschulplätze für Flüchtlinge vorangehen. Daher lautet der nachdrückliche Appell des GEW-Landesvorsitzenden Anton Salzbrunn an die Staatsregierung und die CSU-Fraktion im Landtag: „Schaffen Sie die nötige Zahl neuer Planstellen für Lehrkräfte! Das wäre auch ein Beitrag zur Verringerung der aktuell weiter steigenden Arbeitslosigkeit junger Lehrer*innen.“ Weiterlesen »

03. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für Bildungserfolg in Bayern hängt von Wohnort und Herkunft ab · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik · Tags: , , , ,

spd.gifSPD-Bildungssprecher Güll sieht in aktuellen Übertrittszahlen an Realschulen und Gymnasien Beleg für Ungerechtigkeiten im Bildungssystem – Übertrittsverfahren überdenken

Mitteilung: Landtagsfraktion der bayerischen SPD 

Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Güll, sieht in den regional und sozial sehr unterschiedlichen Übertrittszahlen an weiterführende Schulen in Bayern ein Indiz für Ungerechtigkeit im bayerischen Bildungssystem. „Die neuesten Zahlen belegen eindrucksvoll, dass Kinder vom Land schlechtere Bildungschancen haben als Kinder aus der Stadt und Schüler mit Migrationshintergrund benachteiligt sind“, erklärte der Vorsitzende des Bildungsausschusses am Freitag bei einer Pressekonferenz im Bayerischen Landtag. Weiterlesen »

22. Mai 2015 · Kommentare deaktiviert für Schulverpflegung verbessern! · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik · Tags: ,

Die GrünenMitteilung: Landtagsfraktion der Grünen in Bayern

Die Versorgung an bayerischen Schulen gehört auf den Prüfstand: “Die Zahl der übergewichtigen Kinder und Jugendlichen nimmt leider immer mehr zu”, erklärt Gisela Sengl, Sprecherin für Ernährung und Landwirtschaft, anlässlich des Schulverpflegungs-Kongresses des Landwirtschaftsministeriums. Weiterlesen »

20. Mai 2015 · Kommentare deaktiviert für Lange Fahrzeiten mit dem Schulbus vermeiden – Bestand und Qualität von kleinen Grundschulen auf dem Land sichern · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik · Tags:

spd.gifMitteilung: Martin Güll, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion

Kurze Beine – kurze Wege. Dieses Motto muss für unsere Kleinen auch weiterhin gelten. Dem sollten wir alles unterordnen. Wenn eine Schule keine ganze erste Klasse mehr zusammenbringt, dann müssen wir flexibel reagieren. Das heißt: Wir dürfen nicht mehr an den starren Klassenstrukturen festhalten. Zum Beispiel können Erst-, Zweit- und Drittklässler gemeinsam unterrichtet werden, so wie früher in den Dorfschulen Bayerns oder wie heute in den Zwergschulen Südtirols. In diesem Zusammenhang auf die Idee zu kommen, Lehrkräfte einzusparen, wie es oft von der CSU gemacht wird, verbietet sich von selbst. Weiterlesen »

19. Mai 2015 · Kommentare deaktiviert für Integration ernst nehmen – Deutschsprachigen Islamunterricht an bayerischen Schulen einführen · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik, Unterricht und Erziehung · Tags:

spd.gifMitteilung: Arif Tasdelen, integrationspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Bayern

Der Islam ist nach dem Christentum die zweitgrößte Glaubensrichtung in Deutschland und Bayern. Integration ist keine Einbahnstraße. Deutschsprachiger Islamunterricht trägt dazu bei, dass islamische Schülerinnen und Schüler sich mehr akzeptiert fühlen. Dennoch gab es Islamunterricht im Freistaat bis vor kurzem nur außerhalb der Schule und nicht in deutscher Sprache. Einen ersten Schritt in die richtige Richtung gab es 2014 mit einem Modellversuch „Islamischer Unterricht“, der bei Schülern, Lehrern und Eltern durchweg auf positive Resonanz gestoßen ist. Weiterlesen »

05. Mai 2015 · Kommentare deaktiviert für Mittelstufe plus – Die Hoffnung auf Verbesserung stirbt zuletzt · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik, Unterricht und Erziehung · Tags: , ,

GEW-Logo_2015_55Die GEW Bayern stellt fest: Der Reformbedarf am Gymnasium bleibt bestehen!

Mitteilung: GEW Bayern

Die große Nachfrage nach der Mittelstufe plus an den Pilotschulen ist für die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) keine Überraschung. Obwohl den Eltern, Schüler*innen und Lehrerkollegien die genaue Ausgestaltung noch immer unbekannt ist, erhoffen sie sich Verbesserungen gegenüber den jetzigen Abläufen am Gymnasium.

Daraus lässt sich ablesen, wie groß die Unzufriedenheit mit dem aktuellen G 8 sein muss. Weiterlesen »

01. Mai 2015 · Kommentare deaktiviert für GEW: „79,6 Prozent der Mitglieder für Tarifabschluss“ · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik

GEW-Logo_2015_55Bildungsgewerkschaft schließt Mitgliederbefragung zum Verhandlungsergebnis für Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder ab

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M. – 79,6 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die sich an der Befragung beteiligt haben, votierten für die Annahme des Tarifergebnisses für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder.

„Die große Zustimmung zeigt, dass die GEW-Mitglieder die Erhöhung der Gehälter und die Abwehr von Einschnitten in die Betriebsrente positiv bewerten. Gleichzeitig gibt es nach wie vor eine große Unzufriedenheit, dass die Arbeitgeber nicht bereit waren, den Einstieg in einen Tarifvertrag für angestellte Lehrkräfte mit einem nennenswerten Gehaltszuschlag und einem fixen Zeitplan für die komplette Umsetzung der sog. Paralleltabelle zu verknüpfen.

Die GEW hat viel Unterstützung der Mitglieder für ihre Entscheidung erhalten, das Angebot der Arbeitgeber vom 28. März nicht anzunehmen“, sagte Andreas Gehrke, für Angestellten- und Beamtenpolitik verantwortliches GEW-Vorstandsmitglied, am Mittwoch in Frankfurt a.M. Die Annahme hätte bedeutet, dass die Gehälter der bundesweit 200.000 angestellten Lehrkräfte weiter an die 15 Landesbeamtengesetzte gekoppelt sind und die Arbeitgeber die Bezahlung weiterhin diktieren können. Zudem hätte die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) die GEW in die Friedenspflicht gezwungen. „Die GEW entscheidet in den nächsten Wochen, wie es mit dem Thema Entgeltordnung für Lehrkräfte weiter geht“, kündigte Gehrke an.


 

Info: Nachdem auch die ver.di-Mitglieder und -Bundestarifkommission mit sehr großer Mehrheit für die Annahme des Tarifergebnisses gestimmt haben, kann der Abschluss aus Sicht der Gewerkschaften in Kraft treten. Demnach steigen die Gehälter der Landesbeschäftigten rückwirkend zum 1. März 2015 um 2,1 Prozent und zum 1. März 2016 noch einmal um 2,3 Prozent, mindestens aber 75 Euro. Vertragslaufzeit: zwei Jahre.
Bei der Höhe der Betriebsrente gibt es keine Einschnitte. Allerdings steigen die Arbeitnehmerbeiträge in der umlagefinanzierten Zusatzversorgung West zum 1. Juli 2015 um 0,2 Prozentpunkte, zum 1. Juli 2016 und zum 1. Juli 2017 noch einmal um jeweils 0,1 Prozentpunkte.
Die Arbeitnehmerbeiträge in der kapitalgedeckten Zusatzversorgung Ost, die unter dem niedrigen Zinsniveau leidet, steigen in drei Schritten in Höhe von jeweils 0,75 Prozentpunkten zum 1. Juli 2015, 1. Juli 2016 und 1. Juli 2017 von derzeit zwei auf 4,25 Prozent. Dafür wird die Jahressonderzahlung Ost in fünf Jahresschritten auf das Niveau in den westlichen Bundesländern angehoben. Dieser Vertrag kann frühestens nach zehn Jahren gekündigt werden.
Die GEW verlangt die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten. siehe auch hier


PM v. 29.4.2015
Ulf Roedde
Pressesprecher
GEW-Hauptvorstand
www.gew.de

30. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Das Orakel von Bayern… DAS ÜBERTRITTSZEUGNIS · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik, Unterricht und Erziehung · Tags: , , ,

GEW-Logo_2015_55GEW Bayern fordert die  Abschaffung der Übertrittszeugnisse und die Freigabe des Elternwillens beim Übertritt!

Mitteilung: GEW Bayern

Dieser Voraussage müssen sich jedes Jahr wieder alle bayerischen Viertklässler*innen und ihre Eltern stellen, – und dies geschieht so gar nicht freiwillig. Im alten Griechenland versuchten Ratsuchende mit Hilfe des Orakels zu einer Entscheidung in schwierigen Angelegenheiten zu kommen.
Im modernen Bayern wird durch das Übertrittszeugnis in der 4. Jahrgangsstufe und einen darin festgehaltenen Notendurchschnitt eine Aussage über das „Geeignetsein für eine bestimmte Schulart im nächsten Schuljahr“ getroffen.
Diese Aussage stellt die Weichen für den Übertritt auf die Realschule oder das Gymnasium oder die Mittelschule. Weiterlesen »