GEW zu den Corona-Maßnahmen an Schulen und Kitas: Es wird nicht reichen!

Stellungnahme: GEW Bayern

Die Entscheidungen für den Bildungsbereich sind enttäuschend und riskant, es gibt keine klare Linie und Verlässlichkeit für die Schulen und Kitas, so die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Die Maßnahmen werden nicht ausreichen, um das Infektionsgeschehen deutlich zu minimieren. Damit wird die Notwendigkeit der GEW-Klage bestätigt, dass die Staatsregierung sich an ihre eigenen Regeln halten möge. Weiterlesen

Bildungsgewerkschaft GEW zieht gegen Freistaat Bayern und Stadt München vor Gericht

Ziel ist größtmöglicher Gesundheitsschutz für Schüler*innen und Beschäftigte jetzt!

Stellungnahme: GEW Bayern

Die Staatsregierung hält nach wie vor am Präsenzunterricht mit voller Schüler*innenzahl fest. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) will daher den Freistaat Bayern und die Stadt München mit einer Verbandsklage zum bestmöglichen Gesundheitsschutz an Schulen veranlassen. Mit einer einstweiligen Anordnung möchte die Bildungsgewerkschaft erreichen, dass die Empfehlungen des RKI zur Verkleinerung der Klassen zur Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m umgesetzt wird. Weiterlesen

GEW Bayern stellt Umfrageergebnisse zur Situation in den Schulen vor

Es braucht ein Konzept für Unterricht unter Pandemiebedingungen!

Mitteilung: GEW Bayern

Die bayerische Bildungsgewerkschaft hat in dervergangenen Woche eine Blitzumfrage zur Arbeitsrealität an Schulen in Zeiten der Pandemie durchgeführt. Zentrale Aussage der Umfrage, an der innerhalb von 8 Tagen mehr als 2.000 Lehrkräfte teilgenommen haben: Die Entscheidungsträger*innen aus der Politik räumen dem Präsenzunterricht oberste Priorität ein, dem Gesundheitsschutz nicht. Aus Sicht der GEW braucht es endlich ein Konzept für den Unterricht unter Pandemiebedingungen!

Die nicht repräsentative Umfrage bietet einige Informationen aus Sicht der betroffenen Lehrkräfte. Festzustellen ist, dass die Handhabe von Schulamtsbezirk zu Schulamtsbezirk, von Regierungsbezirk zu Regierungsbezirk unterschiedlich ist. Dies führt zu großen Irritationen. Hinzu kommt, dass unabhängig von stark steigenden Inzidenzwerten Klassenteilungen faktisch nicht stattfinden. Neben den schulinternen Regelungen und Maßnahmen wurde in der Umfrage auch ein Augenmerk auf die digitale Ausstattung gelegt. Dabei zeigt sich ein ernüchterndes Bild. Digitaler Unterricht findet kaum statt. Sowohl Lehrkräfte als auch Schülerinnen und Schüler verfügen zu etwa 80% nicht über digitale Endgeräte, die sie von der Schule gestellt bekommen. Eine online-Beschulung findet quasi nicht (mehr) statt. Dazu Anna Forstner, Initiatorin der Umfrage und Vorstandsmitglied der GEW:
„Es zeigt sich, dass wir dringend ein Gesamtkonzept für Unterricht unter Pandemiebedingungen benötigen. Der Schlingerkurs des Kultusministeriums muss aufhören! Wir alle wollen Schule! Wir alle wollen aber auch gesund bleiben. Darum muss es gehen und das muss nun zügig umgesetzt werden. Wie wir uns das vorstellen, haben wir wiederholtin unseren Pressemitteilungenbekannt gemacht.“

Download der Umfrage


13.11.2020
Sebastian Jung
Anna Forstner
GEW Bayern
www.gew-bayern.de

 

Bildungsgewerkschaft GEW zur Videoschalte der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder

GEW: „Kein ‚Weiter so!‘ – endlich Tempo machen“

Frankfurt a.M. – Mit Blick auf die Ergebnisse der Videoschalte von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) klargestellt, dass es für Schulen und Kitas angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen ein „Weiter so!“ nicht geben darf. Wenn offene Schulen und Kitas höchste Priorität aus sozialen Gründen haben sollen, müssten Lehrkräfte und Erzieherinnen besonders geschützt werden. Die Beschäftigten setzten ihre Gesundheit ein, um dieses Ziel zu erreichen. Weiterlesen

Mehr Anstrengungen für Gesundheitsschutz und Bildungsqualität – Skandal des Lehrkräftemangels endlich angehen!

Mitteilung: GEW Bayern

Der Mangel an Lehrkräften an den Grund-, Mittel- und Förderschulen hat in Bayern dramatische Ausmaße erreicht – daran ändern auch Piazolos Wortspielereien nichts. In manchen Bereichen können zwei Drittel der freien Stellen nicht mit ausgebildeten Lehrkräften besetzt werden. Das System droht „an die Wand zu fahren“ – diese Situation hatten wir bereits im Februar, also vor Corona. Die Pandemie verschärft den Lehrkräftemangel noch einmal deutlich: Lehrer*innen, die einer Risikogruppe angehören, fallen für den Präsenzunterricht aus. Es ist von mehr als 6000 Betroffenen die Rede. Weiterlesen

Ab dem 8.September tägliche Großveranstaltungen ohne AbstandHygieneAtemschutz?

Kommentar: GEW Bayern

Schon vor dem Schulbeginn in Bayern werden die Themen Maskenpflicht, Corona-Tests, steigende Infektionszahlen, Sorge um die Gesundheit des Schulpersonals und die der Schüler*innen vielseitig diskutiert. Viele wünschen sich eine Rückkehr zu einem schulischen Normalbetrieb. Das ist allzu verständlich. Dieser Wunsch wird von allen Lehrer*innen und weiteren pädagogischen Fachkräften weitgehend geteilt. Und trotzdem überwiegen Verunsicherung und Angst. Weiterlesen

GEW übt erneut scharfe Kritik am mangelhaften Arbeits- und Gesundheitsschutz für staatliche Schulen in Bayern

Stellungnahme: GEW Bayern

Am letzten Schultag vor den Sommerferien kündigt das Kultusministerium in einem Schreiben allen Schulen in Bayern das Bestreben an „in das neue Schuljahr in den Präsenzunterricht mit allen Schülerinnen und Schülern gleichzeitig zu starten“. Ein Hygieneplan liegt noch nicht vor. Wie grundlegende Vorgaben des Infektionsschutzes eingehalten werden sollen, ohne Mindestabstand, das gleicht wohl der „Quadratur des Kreises“. Gleichwohl weiß das Ministerium schon sehr genau, wie eine Lehrkraft, die einer Risikogruppe angehört, vorzugehen hat, wenn sie nicht am Präsenzunterricht teilnehmen kann. Weiterlesen

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