GEW: „Tarifvertrag für alle statt Besserstellung für wenige!“

Bildungsgewerkschaft zur geplanten Novellierung des Wissenschaftsfreiheitsgesetzes

Mitteilung: GEW

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kritisiert den Gesetzentwurf zur Änderung des Wissenschaftsfreiheitsgesetzes, den die Bundesregierung vorgelegt hat. „Ich unterstütze jede Initiative zur Verbesserung der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen der Kolleginnen und Kollegen an den außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die schon bestehende Möglichkeit zur übertariflichen Bezahlung von Führungskräften zu erweitern, ist aber der falsche Weg. Stattdessen sollten Bund und Länder darauf pochen, dass die jährlich mit rund 14 Milliarden Euro geförderten Forschungseinrichtungen einem tarifgebundenen Arbeitgeberverband beitreten oder mit den Gewerkschaften einen Tarifvertrag aushandeln“, sagte Andreas Keller, Vorstandsmitglied für Hochschule und Forschung der GEW, am Donnerstag in Frankfurt a.M. mit Blick auf die heutige Bundestagsdebatte. Weiterlesen