Bayern schickt Lehrkräfte in Sommerarbeitslosigkeit – 790 Betroffene im Vorjahr

Mitteilung: DGB Bayern

Stiedl: „Kalendertricks statt fairer Beschäftigung – das ist unwürdig für ein Land, das Bildung angeblich priorisiert.“

Borgendale: „Wer engagierte junge Lehrkräfte jedes Jahr pünktlich zum Schuljahresende aus dem Dienst entlässt, macht den Beruf systematisch unattraktiv.“

Viele befristet beschäftigte Lehrkräfte in Bayern stehen erneut vor einem Sommer ohne Einkommen: Ihre Verträge enden mit dem Schuljahr – und werden systematisch erst nach den Ferien verlängert. Dieses Jahr besonders auffällig: Der letzte Schultag fällt auf einen Donnerstag, der August beginnt am Freitag. Für viele von ihnen bedeutet das: einen Monat arbeitslos – ohne Gehalt und oft ohne soziale Absicherung, trotz Wiedereinstellung zum Schuljahresbeginn. Weiterlesen