GEW: Doppelhaushalt 2026/27: Zu wenig für Bildung – Lehrkräftemangel wird verschärft
Stellungnahme: GEW Bayern
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bayern kritisiert den vorgestellten Doppelhaushalt der Staatsregierung scharf. Trotz der Beteuerung, Bildung zur Priorität zu machen, bleibt der geplante Stellenausbau weit hinter dem tatsächlichen Bedarf zurück. „1.500 neue Lehrer*innenstellen sind ein Tropfen auf den heißen Stein“, erklärt Martina Borgendale, Vorsitzende der GEW Bayern. „Zum ersten Mal wird nicht nach Bedarf eingestellt, dabei bräuchte es angesichts steigender Schüler*innenzahlen, wachsender Inklusionsaufgaben und des kommenden Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung mindestens 5.000 neue Vollzeitstellen, um die Unterrichtsversorgung überhaupt stabil zu halten.“ Weiterlesen