War mal eine Drohne…
Der Kommentar zum Zeitgeschehen
von Jürgen Scherer*
Wenn hinter
Drohnen Drohnen
dro(e)hnen
dro(e)hnen
Drohnen Drohnen
hinterher!
An diese Abwandlung des bekannten „Fliegenspruchs“ fühlte ich mich dieser Tage erinnert, als selbst „immerseriöse“ Zeitungen wie die ZEIT in der Angelegenheit Drohnenhysterie der letzten Zeit auf den Boden der Tatsachen zurückruderte. Weg von der Hysteriemasche der Medien hin zu sachlicher Betrachtung der Drohnereien in unserem Land.
Die sieht dann so aus: Laut einer Vergleichsstatistik auf Seite 3 der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ vom 6. Nov. 25 ergibt sich folgendes Bild hinsichtlich der Behinderung an deutschen Flughäfen durch Drohnen:
2023 – 151 Drohnen
2024 – 161 Drohnen
2025 – 172 Drohnen bis inkl. September. … weiter
*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.
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Auch wenn ein heutiger Pate nicht zwangsläufig einer mafiösen Organisation vorsteht (zumindest nicht offensichtlich), pflegt er patische Traditionen: Er verfolgt hartnäckig und unnachgiebig seine Ziele und greift zur Erreichung derselben oft auf das altbewährte analog-„geheime“ Strohmannprinzip zurück. Schließlich kann ein Pate selbst in virtuellen Internetzeiten nicht immer vor Ort sein. Dafür hat er seine Leute. In Zeiten der Gleichberechtigung werden natürlich auch Strohfrauen zur Zielerreichung eingesetzt. Schließlich sollen auch sie beweisen dürfen, ob sie aus patentauglichem Holz geschnitzt sind.