Aufrüstung heizt Klimakatastrophe an
3,5%-Ziel der NATO gefährdet Klimaziele
Bericht: IPPNW
2024 verursachte die NATO 40% mehr militärische Emissionen im Vergleich zu 2021. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die die ärztliche Friedensorganisation IPPNW gemeinsam mit weiteren Nichtregierungsorganisationen anlässlich der Bonner Klimazwischenkonferenz und des NATO-Gipfels in Den Haag veröffentlicht.
Auf dem NATO-Gipfel wollen sich die Staaten zu einem verbindlichen 3,5-Prozent-Aufrüstungsziel verpflichten, die Militärausgaben der NATO-Staaten würden damit bis 2030 2,6 Billionen US-Dollar über den heutigen Ausgaben liegen. Allein von diesem Zuwachs könnten fast drei Jahre die Klimafinanzierungsbedarfe aller Entwicklungsländer bezahlt werden oder die Ausgaben getragen werden, die erforderlich sind, um das weltweite Elektrizitätsnetz bis 2030 Net-Zero-kompatibel zu machen. Weiterlesen
Am Dienstag, den 2. Mai, besetzten Aktivist*innen der Klimagerechtigkeits-Kampagne „End Fossil: Occupy!“ 21 Schulen und Hochschulen in ganz Europa, unter anderem einen Hörsaal der Universität Regensburg und der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die GEW Bayern unterstützt nachdrücklich die Forderung nach einem Bildungsprogramm für Klimagerechtigkeit an Schulen und Hochschulen des Freistaats Bayern. „Es fehlt aber auch ein integrierter umfassender Plan für ein nachhaltiges Bildungssystem unter den Veränderungen und Bedrohungen der Klimakrise“, beklagt Landesvorstandsmitglied Siegfried Grob. Die Bildungsgewerkschaft GEW fordert die Staatsregierung auf, endlich zu handeln!
Am 23.10.2022 sendete das ZDF das 43-minütige Interview: „Richard David Precht trifft die Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Sie sprechen über Moral, Krieg und Klimaschutz. Und darüber, wie man optimistisch bleibt in schweren Zeiten.“
85 Prozent der befragten Jugendlichen finden Umwelt- und Klimaschutz wichtig. Damit zählt das Thema zu den vier wichtigsten Themen für junge Menschen in Deutschland. Das zeigt die repräsentative Studie „Zukunft? Jugend fragen! – 2021“, für die im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA) und des Bundesumweltministeriums (BMUV) mehr als 1.000 Jugendliche im Alter von 14 bis 22 Jahren befragt wurden.*
Wetter-Extreme gehören zu den spürbaren Folgen der Klimakrise. Der März 2022 belegte nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes mit über 200 Sonnenstunden einen historischen Spitzenplatz. Aufgrund der Klimakrise hat sich in den letzten Jahren die Bewölkungssituation über Deutschland so verändert, dass die Anzahl an Sonnenscheinstunden pro Jahr im Mittel steigt.