Diese Leichen leben noch oder Aus der Geschichte lernen ist möglich, aber anscheinend auch nicht

Der Kommentar zum Zeitgeschehen

        von Jürgen Scherer*

Selbst wenn sie nicht mehr leben, werden sie doch irgendwie am Leben gehalten und das anscheinend aus unterschiedlichen Interessen. Wer verfolgt da wie, welche Absicht?

Werfen wir zunächst einen Blick auf die infrage stehenden Leichen, die pressewirksam exhumiert werden: Es geht um den „Schlächter von Polen“ und zugleich „Führerstellvertreter“ im damaligen Generalgouvernement Polen, um Hans Frank, und um seinen Chef, den Massenmörder und ehemaligen deutschen „Reichskanzler“ Adolf Hitler. Beiden faschistischen Haupttätern deutscher Provenienz wurde unlängst, und zwar in der „ZEIT“ vom 13.11.2025 auf Seite 3, mehr oder weniger viel Aufmerksamkeit gewidmet.    … weiter


*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.

 

Arm, ärmer, am ärmsten! Skandalträchtiger geht gar nicht!

            Der Kommentar zum Zeitgeschehen
     von Jürgen Scherer*

Weil das so ist, muss man es in die Welt hinaus schreien, dieses unverantwortliche Handeln unserer Regierenden!

In unserem Land gibt es unzählig viele Menschen, die auf die Unterstützung von „Tafeln“ angewiesen sind, weil ihre karge Rente nicht reicht, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Viele von ihnen „sammeln“ auch noch tagtäglich leere Pfandflaschen, indem sie sie aus Müllkörben „herausangeln“, meist verschämt und sich dabei notgedrungen erniedrigend vor ihren Mitmenschen, die diese Flaschen mit nicht selten an den Tag gelegter Arroganz zuvor weggeworfen haben und von denen einige sich gar den zweifelhaften Spaß machen, zuzusehen, wie die Armen im Müll wühlen müssen, um dadurch an ein bisschen Taschengeld zu kommen. Nicht selten müssen die „SammlerInnen“ sich Kommentare anhören wie „Geschieht Dir recht, du Penner!“ oder „Haste schon mal was von Arbeit gehört?“  … weiter


*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.

 

Amoktaten von jungen Menschen – Die falsche Alternative

            Der Kommentar zum Zeitgeschehen
     von Jürgen Scherer*

Überlegungen zu einem unerträglichen Phänomen

Es geht ja immer wieder ein großes, meist von Unverständnis geprägtes, Kopfschütteln durch die Welt, wenn mal wieder eine Amoktat ihr schreckliches Haupt erhoben hat, sei es in einer Schule, im öffentlichen Nahverkehr, in einem anderen öffentlichen Bereich.

Zugleich werden fast immer die gleichen Fragen gestellt: Wie konnte das passieren? Hat das denn niemand kommen sehen? Was ist denn das für ein Idiot? Was geht denn in diesem Kopf eigentlich vor? Haben sie dem ins Gehirn geschissen?

Fragen über Fragen, die letztlich die Hilflosigkeit zeigen, mit der wir solchen Taten gegenüber stehen. Denn ihre Beantwortung führt uns oft nicht weiter als bis zum nächsten Fall. … weiter


*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.

 

Das VenezuelaMenetekel! Für welche Wände noch?

            Der Kommentar zum Zeitgeschehen
     von Jürgen Scherer*

Anmerkungen zu einem Politikum
In allen Gazetten wurde verkündet: Maduro, dieser sozialistische Alleinherrscher, führe sein Land in den Abgrund. Sogar die oppositionelle venezuelanische Nobelpreisträgerin Maria Corina Machado schrie nach Hilfe aus den USA. Die schreckliche Madurozeit müsse beendet werden: „Help, Mr. President, help!“

Nichts tat er lieber, der „Hinterhofimperator aus den USA“. Schwuppdiewupp wurde Maduro in einer Nacht- und Nebelaktion in die USA entführt und mit fadenscheinigen Gründen vor Gericht gestellt. Und die Weltöffentlichkeit konnte mal wieder aufatmen: Endlich wieder eine von einem sozialistischen Beglücker befreite Zone! … weiter


*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.

 

Resilienzerei gratis!

Der Kommentar zum Zeitgeschehen

von Jürgen Scherer*

Anmerkungen zu einer „Spezialoperation“

Die Zielsetzung ist klar: Alle strukturwichtigen Organisationen fit machen für den nächsten Krieg. Zu diesen Organisationen gehören u.a. Krankenhäuser, Feuerwehren, Hilfsdienste wie das THW und alle Ersthelferorganisationen, sprich, DRK und Co; außerdem dem gibt es auch kriegswichtige Firmen, technikaffine Weltraumforschungszentren usw. usw.

Damit dieses Fitmachen nicht gar so martialisch daher kommt, bedarf es eines Verschleierungsbegriffs, und der heißt: Resilienz! … weiter


*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.

 

 

Lassen wir uns nicht hinters Licht führen!

Der Kommentar zum Zeitgeschehen

von Jürgen Scherer*

Egal ob zu Wahlzeiten oder „Zwischenwahlzeiten“, seit der von Olaf Scholz (auf Anraten eines wohl falkisch gesinnten Beraters) ausgerufenen „Zeitenwende“ werden wir jeden Tag von den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft einerseits in ein Dauerangstverhalten getrieben adererseits permanent hinters Licht geführt. Dieses „Hinters-Licht-Führen“ gestaltet sich von PolitikerInnenseite aus in Zeiten der Allroundkriegsertüchtigung(!) in etwa folgendermaßen:

Zunächst einmal wird jeden Tag eine andere „Sparnotwendigkeits-Sau“ durchs Dorf getrieben. Jede hat einen anderen Namen aber der Grund für ihre Aufpäppelung und auch die Begründung für ihr Vorhandensein ist immer die gleiche: Es fehle an genügend Geld! … weiter


*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.
Bild von 天 燕 auf Pixabay

 

 

 

Broligarchie – und alles is hie…

Der Kommentar zum Zeitgeschehen

von Jürgen Scherer*

 

Eines pfeifen inzwischen schon die Spatzen von den Dächern:

Unter Oligarchie wird diejenige Regierungsform verstanden, in der eigennutzorientierte Reiche oder Großunternehmen das politische Geschehen bestimmen.

Die Verbandelung von Wirtschaft und Politik kann nicht klarer zutage treten. … weiter


*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.
Bild von Buffik auf Pixabay

 

 

UMFRAGEN zu unserer Gesellschaft: Was sie mit uns machen sollen/ wollen/ könn(t)en!

Der Kommentar zum Zeitgeschehen

von Jürgen Scherer*

Es gibt ja den berühmten Ausspruch des ehemaligen britischen Premierministers Winston Churchill: „Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe“.

In dieser Aussage steckt viel Wahres. Einmal soll sie zum Ausdruck bringen, wie wichtig es ist, Statistiken und Schaubilder mit Skepsis zur Kenntnis zu nehmen; genau zu lesen, hinzuschauen und nicht nur das Zahlenwerk als gegeben hinzunehmen, sondern auch zu überprüfen. Das gleiche gilt für die dargebotenen Interpretationen. Genauestes Lesen und dabei hinter die Kulissen des Interpretierten schauen. Ohne solches Vorgehen bleibt alles Schall und Rauch! … weiter


*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.
Bild von Tumisu auf Pixabay

 

 

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