Studie: Klimawandel fördert soziale Isolation und belastet psychische Gesundheit

Bericht: Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane

Unter der Leitung von Dr. Samia Akhter-Khan an der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) wurde eine Studie in Nature Health veröffentlicht, die zeigt: Der Klimawandel schädigt nicht nur die Umwelt, sondern erhöht auch das Risiko sozialer Isolation und verschlechtert die psychische Gesundheit. Die Studie zeigt, dass extreme Wetterereignisse soziale Netzwerke zerstören, Konflikte verstärken und insbesondere marginalisierte Gruppen treffen. Gleichzeitig zeigen Programme zur Stärkung sozialer Kontakte eine schützende Wirkung: Sie erhöhen die soziale Resilienz und können die Sterblichkeit während Hitzewellen senken, insbesondere für ältere Menschen. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.mhb-fontane.de/de/

 

Klimawandel als psychische Belastung

UBA-Ratgeber gibt Tipps zur Stärkung der mentalen Gesundheit

Bericht: Umweltbundesamt

Der Klimawandel kann nicht nur verheerende physische Folgen für Mensch und Umwelt haben, er kann auch die menschliche Psyche stark beeinträchtigen. So können Extremwetterereignisse posttraumatische Belastungsstörungen auslösen und die Sorge um unsere Lebensgrundlagen Zukunftsängste und Depressionen hervorrufen. In einer vom Bundesumweltministerium geförderten aktuellen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) gaben mehr als die Hälfte der Befragten an, sich mental stark oder sehr stark durch den Klimawandel belastet zu fühlen. Der UBA-Ratgeber für mentale Gesundheit im Klimawandel bietet Hilfestellung. Weiterlesen