Traumsuse und Träumerchen – die verkannten Kinder mit ADHS

Stiftung Kindergesundheit informiert über die wenig beachtete Aufmerksamkeits-Defizit-Störung ohne Hyperaktivität

Bericht: Stiftung Kindergesundheit

Die Aufmerksamkeitsdefizit/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) mit den drei Kernsymptomen Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität gehört zu den häufigsten psychischen Störungen im Kindes und Jugendalter. In Deutschland sind laut KiGGS-Studie etwa 2,3 Prozent der Mädchen und 6,5 Prozent der Jungen im Alter von 3 bis 17 Jahren von der Diagnose ADHS betroffen, berichtet die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.kindergesundheit.de


Nachdem im obigen Text der Stiftung Kindergesundheit bei der Behandlung von AD(H)S nicht auf alternative Behandlungsmöglichkeiten hingewiesen wurde, geben wir hier den Link zu einem ausführlichen alternativen Übersichtsartikel weiter:

https://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/adhs-und-ads/adhs.html

Weitere Alternativen finden Sie im Netz über die Suchmaschinen.

 

Steckbrief: Was versteht man unter einer Sozialphobie?

gsf – Nach Schätzungen leiden in Deutschland  bis zu 10% an sozialen Phobien. Die Sozialphobie gehört zu den Angststörungen. Menschen, die davon betroffen sind, gehen z.B. anderen Menschen aus dem Weg, um sich einer befürchteten Ablehnung zu entziehen. Man hat Angst, die Erwartungen anderer nicht zu erfüllen.

Soziale Phobien beginnen meist in der Kindheit und besonders in der Pubertät. Man geht von 5% bis 10% betroffenen Jugendlichen aus. Lehrkräfte sollten unbedingt Verhaltensauffälligkeiten von SchülerInnen sehr genau und so oft wie möglich beobachten und nicht vorschnell das Verhalten sanktionieren. Es könnte eine Sozialphobie mit im Spiel sein, gerade wenn das Verhalten in interaktiven Zusammenhängen mit MitschülerInnen und Erwachsenen bevorzugt zu bemerken ist, z.B. wenn ein/e SchülerIn häufig in der Defensive von anderen attackiert wird oder sich häufig zurückzieht, Angst vor Begegnungen mit Unbekannten hat (z.B. in Zusammenhang mit Betriebspraktika), Probleme beim Aufbau von Freundschaften u.a. mehr.

Zum Thema Sozialphobie gibt es natürlich unzählige Veröffentlichungen. Ich habe anstelle von Büchern aus mehreren Vorträgen zwei ausgewählt. Sie verschaffen in kurzer Zeit einen ersten Einblick ins Thema. Wenn ihr, liebe KollegInnen, weitere gute Vorträge per Film kennt, gebt dem GEW-AN Magazin bescheid. Wir verlinken dann an dieser Stelle weitere Vorträge. 

Im Magazin AUSWEGE gibt es übrigens noch mehr interessante Steckbriefe zu anderen psychozialen Themen: https://www.magazin-auswege.de/tag/steckbrief/

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