Interview: Alle Sinne müssen ganzheitlich angesprochen und gefördert werden

Ruth Hess ist seit zwei Jahren Schulleiterin an einer bayerischen Mittelschule. Günther Schmidt-Falck führte mit ihr ein Gespräch über Formen der demokratischen Schulentwicklung, über Corona und die Digitalisierung sowie den kollegialen Umgang miteinander in den schwierigen Zeiten der Pandemie.
Neben ihren ursprünglichen Berufsvorstellungen und beruflichen Zielen formulierte Ruth Hess auch ihre Wünsche an die weitere Entwicklung der Schule in den Zeiten nach Corona:

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„Ist das mein Kind oder Ihres!?”

Erziehungsgeschichten um Kinder von null bis sechs Jahren

Eine Rezension von Ruth Heß

Detlef Träbert ist mit seinem Buch „Ist das mein Kind oder Ihres!?“ 2020 im MEDU Verlag ein sehr gutes, anschauliches und hilfreiches Sachbuch gelungen, das alle die anspricht, die mit Kindern unmittelbar zu tun haben. Das Büchlein beinhaltet zahlreiche kurze Geschichten zum Thema Erziehung. Die Hauptdarsteller sind Kinder zwischen null und sechs Jahren. Es ist mit vielen Bildern illustriert. 

Träbert erläutert in gut verständlicher Sprache sehr humorvoll und ansprechend, was man alles mit einem Kind in der Altersspanne zwischen null und sechs Jahren erleben kann. Ihm geht es um die Verknüpfung von erziehlichen Sachthemen mit Unterhaltung. So können pädagogische Themen für den Leser, für den Laien leicht verständlich angedacht und weitergedacht werden. … weiter


Weihnachten steht vor der Tür. Geschenktipp der Redaktion: Ein Buch von unserem Autoren Detlef Träbert.
  Hier ist eine Übersicht seiner pädagogischen Bücher
Und hier findet ihr Rezensionen über und Texte von Detlef Träbert

 

 

Inklusives Arbeiten mit der Daltonplan-Methode

von Ruth Heß

Die Heterogenität von SchülerInnen in Grund-, Mittel-, Realschulen, aber auch an Gymnasien nimmt zu. Die Kinder und Jugendlichen kommen mit unterschiedlichen Lern- und Wissensvoraussetzungen in die Schule. Auch die Zahl der Kinder mit besonderem Förderbedarf (im Sinne der  Inklusion) in den Regelklassen der Grund- und Mittelschule steigt. Ankommende Flüchtlinge werden aus der Not heraus in Regelklassen gesteckt. Besonders in Grund- und Mittelschulen werden deswegen z.B. überproportional viele Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse beschult. In den anderen weiterführenden Schulen klafft oft die Leistungsbreite so stark auseinander, dass immer stärker im Unterricht differenziert werden muss bzw. müsste.

Die daraus resultierende Heterogenität unter den SchülerInnen führt immer wieder zu herausfordernden Situationen, die die KollegInnen neben ihren regulären Aufgaben besonders fordern und an die Grenzen der Belastbarkeit bringen.

Ruth Heß hat mehrere Jahre Erfahrungen mit der Daltonplanarbeit gesammelt und konnte im Unterricht damit heterogen – inklusiv und leistungsdifferenzierend – arbeiten. Sie zeigt anhand praktischer Beispiele auf, wie der Daltonplan eingesetzt werden kann.

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Direkte Verhaltensbeurteilung in der Schule

Eine Rezension von Ruth Heß

Casale, Huber, Henneman und Grosche stellen in ihrem Sachbuch „Direkte Verhaltensbeurteilung in der Schule“ eine Praxiseinführung zur Verhaltensbeurteilung im schulischen Kontext vor. Das Buch ist im Reinhardt Verlag 2019 erschienen, in 6 Kapitel unterteilt und mit 17 Abbildungen und 3 Tabellen versehen.

Anhand eines Fallbeispiels im 1. Kapitel wird eine Ausgangslage geschaffen, auf die im Buch immer wieder Bezug genommen wird. Dabei handelt es sich um den Grundschüler „Sam“. Der 10jährige Sam besucht die Grundschule und zeigt sich als ein impulsiver und unkonzentrierter Schüler. Andererseits verhält sich Sam auch sehr hilfsbereit.

In seinen schulischen Leistungen liegt er im unteren Leistungsspektrum. Nur im Sportunterricht ist er konzentriert dabei. … weiter