Mitteilung: GEW Landesverband Bayern

Keine weiteren Reformen an bayerischen Schulen und ein Ende der Schulstrukturdebatte -“ – das hätte die Staatsregierung gerne. „Diese Wünsche werden sich jedoch nicht erfüllen“, so Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW Bayern, „denn die Diskussion ist bereits wieder voll im Gang und es gibt viel zu tun.“ Kleinere Gymnasien, Grund-, Mittel- und Förderschulen bangen z. T. um ihre Existenz.

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spd.gifBildungssprecher Güll: Notendurchschnitt als Sortierinstrument muss sofort abgeschafft werden

Mitteilung: SPD-Landtagsfraktion Bayern

"Am 2. Mai hat die monatelange Quälerei für viele bayerische Grundschüler endlich ein Ende. Alle Viertklässler erhalten dann das lang ersehnte Übertrittszeugnis – allerdings mit unterschiedlichem Erfolg", kommentiert der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Bayern, Martin Güll, die jährliche Vergabe des "Grundschulabiturs", das "viel Freude, aber auch viel Leid" in die Familien bringe. Monatelang habe nicht kreatives Lernen in der vierten Grundschulklasse im Vordergrund gestanden, sondern 22 Proben in den Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachkundeunterricht (HSU), denn ausschließlich der Notendurchschnitt dieser drei Fächer entscheide in Bayern darüber, ob ein Kind auf das Gymnasium oder die Realschule wechseln dürfe. "Den Weg in die Mittelschule empfinden die meisten Schüler und Eltern als den Weg auf die Verliererstraße", weiß Martin Güll als langjähriger Hauptschulrektor aus eigener Erfahrung.

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Mitteilung: GEW Landesverband Bayern

Am 2. Mai werden es alle Viertklasskinder wieder schriftlich in der Hand haben – das Übertrittszeugnis. Es wird klarstellen, „wohin sie gehören“: an die Haupt- bzw. neuerdings „Mittelschule“, an die Realschule oder ans Gymnasium.

Eltern, die die Einzelnoten ihrer Kinder in den drei „wichtigen“ Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht sorgfältig notieren und auch wissen, wie sie zu gewichten sind, haben längst ausgerechnet, welche Schulart ihr Kind ab September besuchen kann. … weiter

Mitteilung: GEW Bayern

Bayern hebt sich auf den ersten Blick positiv von den anderen Bundesländern ab. Nur hier übertrifft die Zahl der “Aufsteiger” in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 die Zahl der “Absteiger”. Auf zehn “Aufsteiger” kommen neun “Absteiger”. Bei genauerer Betrachtung relativiert sich dieses Bild jedoch.

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Mitteilung: Bündnis90/Die Grünen im Bayerischen Landtag

Die Grünen im Bayerischen Landtag sehen in der Studie der Bertelsmann Stiftung zur Durchlässigkeit der Schulsysteme keinen Grund für die Erfolgsmeldung des Kultusministers. „Über 7000 Schülerinnen und Schüler, d h ca. die Hälfte der sogenannten Aufsteigerinnen bzw. Aufsteiger wechseln nach der 5. Klasse Mittelschule in die 5. Klasse Realschule oder Gymnasium“, erklärt der schulpolitische Sprecher Thomas Gehring. Der Schulaufstieg sei nur mit einer Klassenwiederholung möglich gewesen. „Das zeigt, wo die Probleme im bayerischen Bildungswesen sind: Offensichtlich kam der Übertritt nach der 4. Klasse für diese Kinder zu früh.“

Die Grünen setzen sich schon seit langem für die Abschaffung des sozial ungerechten Übertrittverfahrens und eine längere gemeinsame Schulzeit ein. „Die auf Noten zu einem festen Zeitpunkt fixierte Praxis der Trennung der Kinder nach der vierten Klasse nimmt keine Rücksicht auf die Entwicklung der Kinder“, so Thomas Gehring.

PM v. 30.10.2012 – Bündnis90/Die Grünen im Bayerischen Landtag – www.gruene-fraktion-bayern.de

Mitteilung: DIE LINKE Weißenburg-Gunzenhausen/Ansbach

Heute wurden in Bayern die Übertrittszeugnisse überreicht. Bayernweit schaffen etwa 40% der Viertklässlerinnen und Viertklässler die magische Grenze von 2,33 und somit den Übertritt ans Gymnasium. Statistisch wird hier auch etwa die Hälfte auf dem Weg bis zum Abitur scheitern. Dafür werden viele andere durch die Strapazen des zweiten und dritten Bildungswegs geschickt, wo sie am Ende doch ein Abitur oder eine Hochschulreife erwerben.

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Bayern bald allein auf weiter Flur

Mitteilung: GEW Bayern

Am kommenden Montag werden es alle Viertklasskinder wieder schriftlich in der Hand haben – das Übertrittszeugnis. Es wird klarstellen, „wohin sie gehören“: an die Haupt- bzw. neuerdings Mittelschule, an die Realschule oder ans Gymnasium.

Eltern, die die Einzelnoten ihrer Kinder in den drei „wichtigen“ Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht sorgfältig notieren und auch wissen,
wie sie zu gewichten sind, haben längst ausgerechnet, welche Schulart ihr Kind ab September besuchen kann. … weiter

Quelle: PM v. 28.4.2011 – GEW Bayern, Gele Neubäcker

Bericht: GEW Landesverband Bayern

Die heute vom Kultusministerium veröffentlichten Ergebnisse einer fragwürdigen Umfrage bei Schulleitungen, Lehrkräften und Elternbeiratsvorsitzenden lenken nach Ansicht der GEW vom Problem der Auslese spätestens in der vierten Grundschulklasse ab.

Nach wie vor erfolgt die entscheidende Weichenstellung für den Bildungsweg eines Kindes definitiv in der ersten Maiwoche, wenn die Übertrittszeugnisse ausgegeben werden. … weiter