Jena: „In Zeiten des Ringens um die besten Köpfe muss der öffentliche Dienst attraktiv bleiben.“

Mitteilung: DGB Bayern

Der DGB Bayern und seine für den öffentlichen Dienst zuständigen Gewerkschaften* begrüßen die angekündigte zeit- und systemgerechte Übernahme des Tarifabschlusses für die Beschäftigten der Länder auf die Beamtenbesoldung. Die Erhöhung der Bezüge für die Beamtinnen und Beamten sowie die VersorgungsempfängerInnen in drei Schritten, also um 3,2 Prozent zum 1.1.2019, 3,2 Prozent zum 1.1.2020 sowie 1,4 Prozent zum 1.1.2021 entspricht der vom DGB geforderten Übertragung des Gesamtvolumens.

Der Vorsitzende des DGB Bayern, Matthias Jena, erklärt hierzu: „Mit der angekündigten Übertragung des Gesamtvolumens hält Minister Füracker sein Versprechen, das er dem DGB Bayern in einem Gespräch gegeben hat. Das zeugt nicht nur von Glaubwürdigkeit, sondern auch von Wertschätzung und Anerkennung für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Zu guten Arbeitsbedingungen gehört auch eine gute Bezahlung. In Zeiten des Ringens um die besten Köpfe muss der öffentliche Dienst attraktiv bleiben. Dazu bedarf es natürlich auch der Übertragung der im Tarifabschluss vorgesehenen Erhöhung für die Auszubildenden auf die Anwärterinnen und Anwärter. Die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses ist in Bayern seit vielen Jahren Standard. Hier hat die Staatsregierung die Notwendigkeit erkannt, gerade im Vergleich zu anderen Ländern geht sie mit gutem Beispiel voran.“

Die Spitzenstellung der bayerischen Beamtinnen und Beamten bei der Besoldung bestätigt sich auch wieder im kürzlich erschienenen Besoldungsreport des DGB. Weitere Informationen zum Besoldungsreport unter https://www.dgb.de/-/CiW.

*Zuständig für den öffentlichen Dienst in Bayern sind die Gewerkschaften ver.di, die Gewerkschaft der Polizei (GdP), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).


PM v. 14.3.2019
DGB Bayern
www.bayern.dgb.de

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