Land schickt erneut 8.000 bis 9.000 Lehrkräfte in Arbeitslosigkeit

Wichtige Ferienmeldung!


Zum Ferienbeginn enden die Verträge von 3.895 befristet beschäftigten Pädagog*innen und etwa 4.000 bis 5.000 Referendar*innen. Die GEW fordert von der Landesregierung, die Saisonlehrkräfte in den Sommerferien zu bezahlen.

Mitteilung: GEW Baden-Württemberg

Die Bildungsgewerkschaft GEW bezeichnet die Landesregierung als „Arbeitgeber ohne Verantwortung“, da heute erneut 8.000 bis 9.000 Lehrkräfte in Baden-Württemberg ohne Vertrag und Einkommen in die Sommerferien starten müssen. Die grün-schwarze Landesregierung schickt deutschlandweit die meisten Lehrkräfte in die Arbeitslosigkeit. Zum Ferienbeginn enden die Verträge von 3.895 befristet beschäftigten Pädagog*innen und etwa 4.000 bis 5.000 Referendar*innen werden entlassen, obwohl die meisten zum neuen Schuljahr wieder in den Klassenzimmern stehen. Weiterlesen

DGB Bayern fordert zielgenaue Entlastungen für einkommensschwache Haushalte

Stiedl: „Statt jetzt lauthals einen Sparkurs auszurufen, braucht es im Bund wie in Bayern eine Investitionsoffensive.“

Mitteilung: DGB Bayern

Anlässlich der Sommer-Klausur der CSU-Landesgruppe in Kloster Banz fordert Bernhard Stiedl, Vorsitzender des DGB Bayern, die CSU-Abgeordneten im Bundestag auf, sich ausdrücklich für eine gerechtere Verteilung der Krisenlasten einzusetzen.

„Das zu beschließende CSU-Positionspapier geht jedenfalls in die falsche Richtung. Es passt doch nicht zusammen, einerseits Konjunkturpakete und Entlastungen zu fordern, und gleichzeitig auf die Einhaltung der Schuldenbremse und die Rückkehr zur ‚schwarzen Null‘ zu pochen. Statt jetzt lauthals einen Sparkurs auszurufen, braucht es im Bund wie in Bayern eine Investitionsoffensive, um die Bürgerinnen und Bürger zu entlasten und aktuelle Herausforderungen wie Klimaschutz und Transformation erfolgreich zu meistern.“ Weiterlesen

Gewerkschaftsjugend und Studierendenvertretung kritisieren: BAföG-Reformen sind Flickwerk

Mitteilung: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. und DGB-Jugend

Am 23.6.22 wird im Bundestag das 27. BAföG-Änderungsgesetz beschlossen. Im gleichen Schritt wird bereits das 28. BAföG-Änderungsgesetz eingebracht, welches für zukünftige Krisensituationen ein „Notfall-BAföG“ etablieren soll. Der freie zusammenschluss von student*innenschaften und die DGB-Jugend sind sich darin einig, dass es trotz der guten und notwendigen Schritte, noch einiges zu tun gibt, um das BAföG wieder zu einem funktionierenden Instrument der sozialen Gerechtigkeit zu machen. Weiterlesen

Tarifverträge der Leiharbeit angepasst

Mitteilung: DGB

Die Tarifpartner der Leiharbeit haben sich am Dienstag nach über 13 Stunden Verhandlungen auf die Anpassung der Entgelttarifverträge für die Branche verständigt. Dabei ging es um die Anpassung der unteren drei Lohngruppen. Dies war notwendig geworden, nachdem der Bundestag die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro beschlossen hatte, die ab 1. Oktober dieses Jahres greift. Weiterlesen

GEW Bayern unterstützt Petition der Heilpädagogischen Förderlehrer*innen für eine Höhergruppierung

 Beratung am 21. Juni im Landtag

Mehr als 2.600 Bürger*innen zeichneten die Petition der Heilpädagogischen Förderlehrer*innen. Sie verlangen eine Aufwertung ihres Berufs. Die GEW Bayern unterstützt dieses Anliegen. Am 21. Juni wird die Petition der Berufsgruppe im Landtagsausschuss für den öffentlichen Dienst behandelt. Man hofft. Weiterlesen

Arbeitsmarkt: Niedriglohnsumpf trockenlegen

Stiedl: „Steigende Lebenshaltungskosten und Armutslöhne bilden eine toxische Mischung.“

Mitteilung: DGB Bayern

Anlässlich der heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen fordert der DGB Bayern mutige Reformen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik in Bayern.

Bernhard Stiedl, Vorsitzender des DGB Bayern, hierzu: „Der Niedriglohnsumpf in Bayern muss schleunigst trockengelegt werden. Ebenso müssen aktuelle Kaufkraftverluste durch massiv gestiegene Lebenshaltungskosten und Energiepreise für die Beschäftigten umgehend abgefedert werden. Armutslöhne reichen weder im Hier und Jetzt noch im Alter. Es besteht somit dringender Handlungsbedarf, endlich mutige Reformen in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik anzugehen.“ Weiterlesen

Semestertickets gelten nun bundesweit – Studierendenvertretungen werden mit der Umsetzung vom 9€ Ticket alleingelassen

Bericht: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.

Das durch die Bundesregierung auf den Weg gebrachte 9€-Ticket ist nun vom Bundestag beschlossen worden. Diese im Entlastungspaket beschlossene Vergünstigung des Regionalverkehrs und die Ausweitung des Tickets auf das gesamte Bundesgebiet begrüßt der fzs als bundesweite Studierendenvertretung ebenso wie viele andere Studierende auch. Mit der Umsetzung werden die Studierendenvertretungen und Studierendenwerke allerdings weitestgehend allein gelassen. Viele Fragen rund um Modalitäten der Rückzahlung und andere Besonderheiten des Semestertickets sind noch nicht geklärt. Weiterlesen

Einigung im Tarifstreit – Weiterer Schritt zur Aufwertung im Sozial- und Erziehungsdienst

Mitteilung: GEW Bayern

Gewerkschaften und kommunaler Arbeitgeberverband haben sich nach drei Verhandlungsrunden am späten Mittwochabend geeinigt. Die Gewerkschaften konnten Zulagen zum Gehalt sowie Entlastungstage für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst durchsetzen.

Nach mehreren Warnstreiks, auch in Bayern, und zähen Verhandlungen haben sich Gewerkschaften und Arbeitgeber auf einen Tarifabschluss für die Beschäftigten im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) geeinigt. Kern der Einigung ist eine langfristige finanzielle Aufwertung durch verkürzte Stufenlaufzeiten und monatliche Zulagen für viele Beschäftigte. Außerdem ist den Gewerkschaften der Einstieg in die Entlastung der Beschäftigten durch zusätzliche feste und wählbare freie Tage gelungen. Auch die Behindertenhilfe wurde berücksichtigt. Es gibt nun eine Wohnzulage für Beschäftigte in den Wohnheimen sowie eine Vergütung für Praxisanleitung. Weiterlesen

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