Tarifrunde öffentlicher Dienst Länder – GEW: „Fast 12.000 Bildungsbeschäftigte streiken für mehr Gehalt“
Gewerkschaft zum „Streiktag Bildung“
Fast 12.000 Beschäftige aus dem Bildungsbereich im öffentlichen Dienst der Länder haben heute für mehr Geld gestreikt. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatte zum bundesweiten „Streiktag Bildung“ aufgerufen, Kundgebungen fanden an fünf zentralen Standorten statt. Die Beschäftigten verliehen mit den Streiks und zahlreichen Aktionen den Forderungen der Gewerkschaften in der Länder-Tarifrunde nach 7 Prozent, mindestens aber 300 Euro monatlich mehr Gehalt Nachdruck. Die Streiks sind die Reaktion der Beschäftigten auf die Haltung der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen Mitte Januar in Potsdam, in der die Arbeitgeber kein verbindliches Angebot vorgelegt hatten. „Die Beschäftigten im Bildungsbereich haben ein deutliches Signal gesetzt, dass die Arbeitgeber mit ihrer bisherigen Blockadeposition nicht durchkommen. Die TdL muss sich in der dritten Runde endlich bewegen und ein Angebot vorlegen, das die Leistungen der Pädagoginnen und Pädagogen in Kitas, an Schulen und Hochschulen wertschätzt“, sagte GEW-Vorsitzende Maike Finnern am Donnerstag. An den Streiks und Aktionen beteiligten sich beispielsweise Lehrkräfte an Schulen, (Schul)Sozialarbeiterinnen und -arbeiter sowie Erzieherinnen und Erzieher im Landesdienst, Lehrende an Hochschulen und studentische Beschäftigte. Weiterlesen
Die Hans-Böckler-Stiftung bietet eine komplette Unterrichtseinheit zum Thema „Tarifvertrag“ an. Ja nach Schulausstattung kann die gesamte Einheit im Klassenzimmer auf PCs oder Tablets bzw. im Computerraum bearbeitet werden. Eine Bearbeitung auf dem Smartphone ist möglich, aber unübersichtlicher wegen des kleinen Bildschirms.