Bericht: Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg

Studie von Oldenburger Bildungswissenschaftlerin zeigt, wie Schulkinder und Lehrkräfte miteinander umgehen, wenn Emotionen im Spiel sind

Grundschullehrkräfte erleben häufig Unterrichtssituationen, in denen die Schülerinnen und Schüler emotional reagieren. Das anschließende Wechselspiel zwischen der Reaktion der Lehrkraft und dem Verhalten des Kindes läuft meist nach einem festen Schema ab, so das Ergebnis einer Studie der Bildungswissenschaftlerin Dr. Juliane Schlesier von der Universität Oldenburg. Anhand von Interviews mit Grundschullehrkräften entwickelte die Forscherin ein Modell, um die Interaktion von Lehrkräften und Schulkindern zu beschreiben. Die Ergebnisse liefern Schlesier zufolge Ansatzpunkte dafür, wie Lehrerinnen und Lehrer besser mit schwierigen Situationen umgehen können. … weiter


Quelle: www.idw-online.de | www.uni-oldenburg.de
Bild von Richard Duijnstee auf Pixabay 

 

1 Kommentar

  1. Bernd Hohmann

    Vielen Dank für die Studie, ihre Ergebnisse und die Schlussfolgerungen für Lehrpläne und Lehrerausbildung. Ich habe den Eindruck oder hoffe zumindest, dass mehr und mehr Verantwortliche erkennen, dass gerade in der Grundschule, aber besser bereits beginnend in den Kitas und Kindergärten Kinder verstärkt bzw. sogar bevorzugt ihre sozialen und persönlichen und da insbesondere emotionalen Kompetenzen als Teil der Betreuung/des Unterrichts trainieren sollten.
    Die positiven Auswirkungen auf Gesundheit, Zufriedenheit und Arbeitsergebnisse und unseren Umgang miteinander im späteren Jugendalter und Erwachsenenalter wären fantastisch.

    Mit freundlichen Grüßen

    Bernd Hohmann, Dipl. Psychologe, Coach, Vater von 4 Kindern, aufgewachsen in einer Lehrerfamilie